Xbox Game Pass: Microsoft passt Quoten für Abo-Umwandlungen an - Sparen Spieler mit EA Play noch?
Microsoft erhöht die Preise um für das Xbox Games Pass-Abomodell um satte 50 Prozent. Spieler konnten bis vor wenigen Tagen noch mit dem legalen EA Play-Trick bei Game Pass Ultimate satte 60 Prozent sparen. Funktioniert das noch?
Nach der deftigen Preiserhöhung für den Xbox Game Pass Ultimate fragen sich Sparfüchse zurecht: Funktioniert der legale Upgrade-Trick mit EA Play-Abos für Xbox noch? Diese Frage beantwortet sich nicht so leicht, da Microsoft auch die Umrechnungsquoten für Upgrades der Game-Pass-Stufen angepasst hat. Während früher 3 Jahre EA Play für Xbox in 1 Jahr Game Pass Ultimate umgewandelt werden durften, ist jetzt alles anders.
Wie funktioniert der "legale" Game Pass Spar-Trick?
Folgendermaßen ließ sich beim Game Pass Ultimate-Abo sparen. Ihr schließt eine Mitgliedschaft in der preiswertesten Stufe ab. Nun holt ihr euch irgendwo günstig einen Monat Xbox Game Pass Ultimate (das funktionierte manchmal sogar mit dem 1 Euro-Probemonat) und aktiviert diesen bei laufendem Game Pass Core-Abo. Danach wurde eure gesamte Laufzeit umgerechnet und auf Game Pass Ultimate geupgradet. Dafür legte Microsoft gewisse Quoten fest, mit denen sich sparen ließ.
Die maximale Anzahl für solche Abo-Upgrades waren 36 Monate. Im Beispiel der MyDealz-Empfehlung mit der EA Play-Mitgliedschaft funktionierte dies wie folgt: Auf Xbox kauften Spieler, die keine aktive Game-Pass-Mitgliedschaft besaßen, bei Amazon beispielsweise drei Jahresmitgliedschaften EA Play zum Normal-Preis von je 24,99 Euro und aktivierten diese nacheinander auf der Xbox. Danach kaufte man sich einen Monat Xbox Game Pass Ultimate günstig bei einem Keyseller. Aktivierte man danach den Ultimate Monat, wurden 3 Jahre EA Play in 1 Jahr Game Pass Ultimate umgewandelt. Somit durften Spieler satte 60 Prozent sparen. Die Umwandlungsquote mit EA Play betrug also 3:1.
Quotenanpassung nach Preiserhöhung
Nun hob Microsoft überraschend die Preise für seine drei Abo-Modelle zum Game Pass an und änderte auch gleichzeitig diese Umwandlungsquoten. So werden aktuell nur noch 20 Prozent der EA Play-Restzeit in Game Pass Ultimate umgewandelt. Die neue Quote beträgt inzwischen also 5:1 und lohnt sich demnach nicht mehr. Die anderen Quoten zeigen wir euch in der folgenden Tabelle.
| Bestehende Abos | zu Game Pass Ultimate | zu Game Pass Premium |
|---|---|---|
| PC Game Pass | 1,5:1 (90 Tage PC GP zu 59 Tage Ultimate)* | - |
| EA Play | 5:1 (90 Tage EA Play zu 18 Tage Ultimate) | 3:2 (90 Tage EA Play zu 60 Tagen Premium) |
| Game Pass Essential | 2,5:1 (90 Tage Essential zu 36 Tage Ultimate) | 3:2 (90 Tage Essential zu 60 Tagen Premium) |
| Game Pass Premium | 1,8:1 (90 Tage Premium zu 50 Tage Ultimate) | - |
| * Microsoft rundet Tage auf |
Demnach lohnt sich das bisherige EA Play-Sparmodell für den Xbox Game Pass Ultimate nicht mehr. Sollte euch das Premium-Modell ausreichen, so spart ihr beim Upgrade von EA Play oder Essential auf Game Pass Premium im Tauschverhältnis 3:2 noch am meisten. Wer unbedingt den Ultimate Game Pass benötigt, der schnappt sich eher den PC Game Pass und nutzt dann das Upgrade auf Game Pass Ultimate. PC Game Pass und Essential dürft ihr laut Microsoft bis zu 36 Monate stacken. Über jede Menge Kündigungen nach der Preiserhöhung für den Game Pass haben wir bereits berichtet.
