Word of Warships Tipps: Die Schlachtschiffe
World of Warships - Tipps für Einsteiger: In unserem Guide erläutern wir die Unterschiede der Klassen Zerstörer, Kreuzer, Schlachtschiffe & Flugzeugträger.
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World of Warships Tipps - Die Schlachtschiffe
Auch wenn die sogenannten "dicken Pötte" bereits während der Seeschlachten des Zweiten Weltkrieges kaum noch eine Rolle spielten, können sie in World of Warships im Alleingang über eine Partie entscheiden. Dafür sollte man aber die Schwachpunkte des eigenen Schlachtschiffs gut kennen. Die Mali unterscheiden sich ziemlich stark, abhängig davon, ob man als japanischer oder amerikanischer Kapitän das Ruder übernimmt. So sind die japanischen Schlachtschiffe ziemlich schnell, haben relativ wenige Geschütze, aber dafür welche mit hoher Reichweite und sind vor allem eins: ungelenk. Bei Zerstörer- oder Bomber-Angriffen haben die Schiffe der Kaiserlich Japanischen Marine deshalb fast immer das Nachsehen. Die amerikanischen Kameraden können hingegen trotz der Größe ihrer riesigen Schiffe erstaunlich fix noch Ausweichmanöver einleiten. In puncto Reichweite ihrer Kanonen und ihrer Motoren können sie es jedoch längst nicht mit den Japanern aufnehmen.
Quelle: PC Games
World of Warships - Tipps zu den Schlachtschiffen
Schlachtschiffe: American Gladiator
So kann man die amerikanischen Schlachtschiffe als die besten Kämpfer auf mittlerer sowie naher Distanz bezeichnen und sollte mit ihnen die Partien auch entsprechend angehen. Anstatt weit entfernt von der feindlichen Hauptkampflinie zu bleiben, solltet ihr euch den Gegnern bis auf rund zehn Kilometer annähern, indem ihr (falls vorhanden) die Inseln als Deckung verwendet. Hilfreich ist es zudem, in der Nähe der Kreuzer zu bleiben, damit ihr vor angreifenden Zerstörern Schutz habt. Noch lange bevor ihr auf Schussdistanz seid, solltet ihr eure Kanonentürme grob in die richtige Richtung schwenken. Bei den Schlachtschiffen ist nämlich damit zu rechnen, dass ihre Türme für eine 180-Grad-Wende eine ganze Minute brauchen! Während eines Kampfes solltet ihr vor einem Ausweichmanöver die Kanonen zur passenden Seite richten, bevor ihr das Steuerruder schwenkt. Denn sonst braucht ihr fast eine ganze Minute, bis ihr auf den Feind feuern könnt.
Ein Tipp, den ihr auch beherzigen solltet: Versucht gar nicht erst, aus zwei bis drei Kilometern Entfernung auf Zerstörer zu schießen! Eure Kanonen drehen sich nämlich langsamer als die Feinde sich fortbewegen. Sobald ihr euch den ersten Gegnern bis auf rund 15 Kilometer genähert habt, könnt ihr sie mit HE-Geschossen bekämpfen. Die hochexplosive Munition verursacht nicht nur Brände bei den Gegnern, sondern ist auch treffsicherer als die panzerbrechenden Geschosse. Das kommt den amerikanischen Kanonen zugute, da sie oft deutlich ungenauer sind als die der japanischen Schiffe. Sobald die Gegner die mittlere Distanz (9 bis 12 km) erreicht haben, solltet ihr auf die AP-Munition umschalten und die Schwachstellen wie die Zitadelle oder die Haupt- und Sekundärbatterie unter Beschuss nehmen.
Beim Schießen kommt es darauf an, dass ihr bedenkt, dass die Geschosse eine Weile brauchen, bis sie am Ziel ankommen. So müsst ihr bei flinken Kreuzern und Zerstörern etwa viel weiter vorhalten als bei den langsamen Schlachtschiffen. Bis man stets Treffer landet, braucht es aber eine Weile. Erst mit viel Erfahrung weiß man zum Beispiel, wie schnell ein feindlicher Kreuzer genau ist und wo seine Schwachstellen liegen. Für Anfänger lohnt es sich daher, auf komplette Breitseiten zu verzichten und lieber jeden Kanonenturm einzeln abzufeuern. So seht ihr, wo die Geschosse landen und könnt beim nächsten Schuss entsprechend mehr oder weniger vorhalten. Nachteil dieser Taktik ist natürlich, dass der Feind ziemlich schnell bemerkt, dass auf ihn gefeuert wird und daher sehr wahrscheinlich Ausweichmanöver einleitet.
Schlachtschiffe: Japanische Präzisionsarbeit
Japanische Schlachtschiffe setzen auf Geschwindigkeit und die immens hohe Reichweite ihrer Kanonen. Daher ist keine Schande, wenn man eher aus dem Hintergrund agiert und auf von den Teamkameraden entdeckte Feinde feuert. Doch wenn man diese sehr defensive Taktik anwendet, sollte man sich auch damit abfinden, dass die eigenen Kreuzer und Zerstörer nicht in der Nähe bleiben. Das bedeutet, dass man so als japanischer Kapitän von feindlichen Kleinschiffen ohne Vorwarnung ausgeschaltet werden kann. Die einzigen Hilfen gegen die Zerstörer sind eure Katapultjäger und die Sekundärbatterie. Während das Flugzeug feindliche Schiffe auf gut sieben Kilometer noch erkennen kann, feuern eure kleineren Geschütze automatisch ab drei bis vier Kilometern Entfernung zum Feind. Auf die Sekundärbatterie ist aber nicht wirklich Verlass, nur rund vier Fünftel der Schüsse treffen auf die Gegner. Daher solltet ihr möglichst versuchen, die Zerstörer mit der Hauptbatterie aus einer Distanz von vier bis sechs Kilometern zu treffen. Wenn dies nicht gelingt, hilft es vielleicht noch, das Schiff genau in die Richtung des Feindes zu drehen und so möglichst wenig Angriffsfläche für die feindlichen Torpedos zu bieten.
