Early-Access-Check zu Destroyer The U-Boat-Hunter: Besser Anker verlieren als das Schiff!

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Special Fritz Büttner - Autor Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Early-Access-Check zu Destroyer The U-Boat-Hunter: Besser Anker verlieren als das Schiff!
Quelle: PC Games

Die Simulation Destroyer: The U-Boat-Hunter ist in den Early-Access gestartet. Wir haben uns das Spiel für euch angeschaut und bereits ein Fazit gezogen.

Eine kühle Brise Seeluft, das Rauschen des Meeres und die endlose Weite des Horizonts. Ja, auf dem Ausguck eines Zerstörers ist das Leben noch einfach. Doch was schwimmt da? Ein Wal? Eine Plastikmüllkolonie? Nein, ein U-Boot! Vorbei ist die Idylle, alle Mann an Deck und ab gehts in die Kommandozentrale! Destroyer: The U-Boat Hunter ist kein Spiel für Casual-Gamer oder Action-Liebhaber. Das Spiel simuliert euch, wie es ist, die Kommandocrew eines Zerstörers der Fletcher-Klasse zu steuern.  

Geschichte zum Anfassen 

Nach der Kriegserklärung Hitlers an Großbritannien fürchteten die USA, sie würden ebenfalls mit in den Krieg hineingezogen, jedoch durch die Japaner. Dies sollte sich als richtig erweisen. Aufgrund dieser Befürchtungen musste die Marine, die zum damaligen Zeitpunkt überwiegend aus veralteten Schiffen aus dem 1. Weltkrieg bestand, erneuert werden.  Somit wurden von 1941 bis 1944 insgesamt 175 Zerstörer der Fletcher-Klasse gebaut, um Konvois zu sichern. Damit war es eines der meistgebauten Kriegsschiffe aller Zeiten. Vor allem der Einsatz gegen Deutsche U-Boote, auch Seewölfe genannt, erwies sich als effektiv.  

Die Außenansicht zeigt sehr schön, wieviel Mühe sich die Entwickler bei der korrekten Darstellung des Fletcher-Zerstörers gegeben haben. Quelle: PC Games Die Außenansicht zeigt sehr schön, wieviel Mühe sich die Entwickler bei der korrekten Darstellung des Fletcher-Zerstörers gegeben haben.

Der fliegende Holländer aus Amerika 

Die 114,7 Meter langen Schiffe hatten eine Besatzung von ungefähr 273 Mann, eine Reichweite von 9075 Kilometern und konnten mit ihren 2 Dampfturbinen bis zu 38 Knoten fahren, was in etwa 75 Km/h entspricht.

An Bord befanden sich 5 Schwere 12,7 cm Geschütze, Wasserbomben-Ablaufgestelle und mehrere Luftabwehrgeschütze. Insgesamt war das Schiff seiner Konkurrenz voraus und bot alles, was für die U-Boot-Jagd nötig war. Im Spiel kann man bisher lediglich auf Artillerie und Wasserbomben zurückgreifen. 

Die Entwickler von Iron Wolf Studios haben sich nicht nur die Schiffe selbst genauestens angesehen, um diese detailgetreu im Spiel darzustellen, sondern sich auch mit Marineexperten beraten. Sowohl Funksprüche als auch die Gerätschaften an Bord sind daher historisch akkurat und mit viel Liebe zum Detail animiert. Für Geschichtsenthusiasten ist das Spiel alleine deshalb schon einen Blick wert.

Aber wie jagt man denn jetzt ein U-Boot?  

Das Tutorial ist essenziell, um Destroyer: The U-Boat Hunter überhaupt spielen zu können, außer ihr seid Veteranen der US-Marine. Hier wird alles penibel erklärt und ihr erfahrt, wofür die Instrumente gebraucht werden. Vom Manövrieren des Schiffs, dem Aufspüren des U-Boots und dem Einsatz der Schiffsbewaffnung lernt ihr das Handwerkszeug am Schiff zu bedienen.
Auf der Brücke steuert ihr das Schiff und gebt die Geschwindigkeit an. Quelle: PC Games Auf der Brücke steuert ihr das Schiff und gebt die Geschwindigkeit an. Ein paar wirklich hilfreiche Tipps später könnt ihr auch schon mit einem Gefecht starten.  Hier gibt es individuelle Einstellungsmöglichkeiten, wie lange das Gefecht dauert, wie viele Schiffe im Konvoi fahren und welche Anzahl an Feind U-Booten auf euch lauern. Das ist schön, denn so könnt ihr euch erst einmal ein einfaches Szenario basteln, um zum wahren Seewolfjäger zu werden.

Das erste Peilen des Feindes geht recht schnell, dank des Radars. Das funktioniert, im Gegensatz zum Sonar, nur über Wasser und U-Boote waren im Zweiten Weltkrieg doch noch stark von ihrem Periskop abhängig. Außerdem können Torpedos ebenfalls nur aus einer geringen Wassertiefe gefeuert werden, das ist euer Vorteil.

Das gute alte Katz-und-Maus-Spiel 

Seid ihr schnell, schafft ihr es vielleicht sogar einen Seewolf mit euren Bordkanonen zu beschädigen, bevor ihn der Beschuss zum Nottauchen zwingt. Ab da wird die Jagd kompliziert. Jetzt seid ihr auf das Sonar und die Peilungen angewiesen. Diese werden euch in kurzen Abständen per Funk mitgeteilt, heißt Richtung und Entfernung, und mithilfe des DRT aufgezeichnet. Ein O stellt dabei euer Schiff, ein X den Feind dar.  

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zybba Mitglied
        Nimm den Aluhut ab und spiel ne Runde TESO! :-D

        Ich will es jetzt auch nicht überall unterstellen, aber bei diesem U-Boot Spiel fand ich es auffällig.
      • Von Zybba Mitglied
        Nimm den Aluhut ab und spiel ne Runde TESO! :-D

        Ich will es jetzt auch nicht überall unterstellen, aber bei diesem U-Boot Spiel fand ich es auffällig.
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von Zybba
        Dass keinerlei Zusammenhang zwischen Werbung und der Veröffentlichung des EA Tests besteht, glaube ich dir in diesem Fall leider nicht.
        ebenfalls fishy:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

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        allesamt von daedalic übrigens. vermutlich aber auch wieder nur zufall. :-D
      • Von Firehsk Stille/r Leser/in
        Zitat von BCrash
        Es steht sogar in deinem ersten Link: Sonar ist ein „Verfahren zur Ortung von Gegenständen im Raum und unter Wasser mittels ausgesandter Schallimpulse“.

        Zur Erklärung: Mir geht es darum, dass dein Kommentar suggeriert, Schallwellen würden nur Unterwasser existieren. Belehren will ich dich gar nicht, du hast dich einfach unglücklich ausgedrückt. Aber so werden eben Fehlinformationen gestreut und ich finde es blöd, wenn sich Leser dadurch falsches Wissen aneignen.
        Habe ich auch schon so verstanden, mea culpa.
        Ein Ultraschallsensor z.B. ist ja ein Sonar, gab es aber zur damaligen Zeit nicht. Ich habe mich in Gedanken halt nur in der Epoche bewegt und darauf abgezielt ;)
      • Von Zybba Mitglied
        :-D

        Normerweise bin ich mit so etwas ja eher zurückhaltend. Aber hier sind die zufälle doch etwas sehr zufällig.
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von Zybba
        Dass keinerlei Zusammenhang zwischen Werbung und der Veröffentlichung des EA Tests besteht, glaube ich dir in diesem Fall leider nicht.
        aber [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen], wie kannst du nur???
        NATÜRLICH ist das zufall, dass ausgerechnet zu diesem einen super-nischen-titel sowohl ein redaktioneller artikel als auch werbung kurz nacheinander auf pcgames erscheint!!!
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