10 Gründe, World of Warcraft noch immer zu hassen - Gründe 6 bis 10
Wir haben "WoW-Gegner" aus unserer Redaktion pünktlich zum Release von World of Warcraft: Cataclysm ausgefragt. Wir präsentieren mit einem Augenzwinkern zehn Gründe, WoW weiterhin zu hassen.
6) Weil man zu viel Zeit investieren muss, um den richtig coolen Content zu sehen
Zwar eignet sich WoW Cataclysm auch für Solo-Spieler – tatsächlich kann man aufs Maximallevel gelangen, ohne auch ein einziges Mal mit jemand anderem aktiv zusammengespielt zu haben. Aber: Die großen Raid-Instanzen im heroischen Modus sieht man nur, wenn man in einer Gilde spielt. Und das bedeutet Verpflichtungen. Wir wollen aber gefälligst alles sehen, ohne von wildfremden Leuten abhängig zu sein. Wir fordern: Mietbare NPCs als Gruppenunterstützung!
7) Weil's angeblich der Wirtschaft schadet
Böse Zungen behaupten ja, dass die Krankheitsrate beim Release eines neuen WoW-Addons sprunghaft ansteigt. Man muss sich mal den Schaden für die Wirtschaft überlegen, der dabei entsteht! Und was sollen die armen Lehrer mit ihrer Zeit anfangen, wenn die Hälfte der Klasse lieber Azeroth-Archäologie studiert statt Menschengeschichte? Auch wenn man bedenkt, dass viele WoW-Spieler ja für andere Games keine Zeit haben und sich dann auch keine neuen Spiele kaufen. Ob das dem Bruttoinlandsprodukt so gut tut?
8) Weil es mit der deutschen Sprache weiter bergab geht
Folgendes Zitat ist so gut, dass wir es schon in der letzten WoW-Hasser-Top10 untergebracht haben. "als die glaskanone aggro gezogen hat, war der dump auf cooldown. der global vom tank war auch nicht mehr verfügbar, weil der seine rotation versaut hat. taunten war also nicht! Vor dem wipe konnte der jäger zum glück feignen und wollte die gruppe dann mit cables rezzen …" So spricht nur, wer zu viel Alkohol getrunken hat. Oder zu viel WoW spielt. Unser Tipp: Laut vorlesen und sich am Kopf kratzen!
9) Weil die Blizzard-Entwickler die alte Welt für immer verändern
Es gibt sie, die WoW-Nostalgiker. Manche nennen sie auch die Ewiggestrigen. Diejenigen, die gerne heute noch jeden Abend mit 40 Mann im Geschmolzenen Kern gegen Feuergott Ragnaros zu Felde ziehen möchten, die seit der Einführung von The Burning Crusade nichts mit WoW zu tun haben wollen, die sich nur in der Classic-Welt wirklich zu Hause fühlen. Die jetzt erleben müssen, wie ihr liebgewonnenes Brachland in zwei Teile zerfällt, die sich in Orgrimmar verlaufen und ständig sterben, weil sie statt der Aufzüge versehentlich den direkten Weg zum unteren Bereich der Stadt nehmen, die den lauschigen Park in Sturmwind vermissen. Einen Classic-Server gibt es nicht, jeder muss die Änderungen akzeptieren, ob er will oder nicht. Buh sagen sie, die WoW-Nostalgiker.
10) Weil WoW mit Cataclysm noch besser wird
Was WoW-Gegner nach wie vor am meisten aufregt ist die Tatsache, dass World of Warcraft einfach nach wie vor das beste Online-Rollenspiel ist. Cataclysm überarbeitet endlich die veralteten Questlinien und macht das Hochziehen eines neuen Charakters zum Vergnügen – wieder mal ist monatelanger Spielspaß garantiert. Bei allem Gemoser muss man Blizzard einfach lassen, dass sie ein enormes Qualitätsbewusstsein haben. Auch wenn es in Einzelfragen immer verschiedene Meinungen gibt, stimmt das Gesamtpaket. Und wer solche Qualitätsansprüche an sich stellt, verträgt es auch, wenn manchmal so ein bisschen gehasst wird…
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sehr objektiv mit 91%
Und Grafikhuren hab ich eh gefressen, warum denken so viele Leute, das nur eine realistische Grafik eine gute Grafik ist? WoW hat eine sehr schöne Grafik...
na ne
die Aussage stammt von Blizzard selber und die Stimmt schon, weil so gesehen, wenn du jetzt einen Worgen z.B. anfängst und dann mit 58 in die Scherbenwelt gehts dann bist du aufeinmal so ca. 3 Jahre in der Vergangenheit und das geht dann so weiter, dann kommt man in die Grizzlyhügeln und redet da mit Leuten der Westfallbrigade die man damals schon als Frischling in Westfall getroffen hat
Aber najaaa, es gibt schlimmeres, denn durch das Meta-Wissen, wie das vorher war wird das relativiert
Und naja, Grafik
wenn Grafik so wichtig wär, dann wär Blizzard doch auch nicht über´s neue Jahrtausend rausgekommen, die war doch immer schon hinterher, man muss sich ja nur mal Diablo 2 ansehen, selbst für 2000 war das schon eigentlich so ne "Augenkrebs"Grafik im Vergleich zu allen anderen
Also wer behauptet, dass die Story verworren wäre, ist wahrscheinlich so ein Grinder, der einfach keine Quests macht und/oder sich einfach nur schnell die Ziele durchliest, und den (wirklich extrem schön gemachten) Quests an und für sich gar keine Beachtung schnenkt!
Und Grafikhuren hab ich eh gefressen, warum denken so viele Leute, das nur eine realistische Grafik eine gute Grafik ist? WoW hat eine sehr schöne Grafik...
@worrel
Ich weiss ja nicht, ob du mal erntshaft ein anderes MMORPG gespielt hast nach WoW. Falls nicht, würde ich dir das einfach mal empfehlen, inklusive Lesen des offiziellen Forums des Games. Dort wirst du dann den ganzen Sondermüll selbst lesen können, auch die ganzen Posts der WoW ultra Fanbois. Und mit Fainboi meine ich niemanden, der irgendein Spiel besser findet, sondern jemand, der 1) keine Argumente hat und 2) auch gar nichts zu sagen hat, ausser WoW ftfw
Das sind für mich dann einfach 'Kiddies im Geiste'
Wenn also Feature Y in X schlechter als in WoW implementiert wurde, stellt sich natürlich die Frage:
"Warum muß man etwas (in dem Fall ja schon: absichtlich) schlechter machen?"
Wenn sich nach dem Prüfen der konkreten Aussage herausstellen sollte, daß es sich tatsächlich nur um ein gehaltloses "Wäh, das ist anders als in WOW, ich muß mich umgewöhnen!" gewhine handelt, hast du natürlich recht - aber so generell kann man nicht alle Kritiker über einen Kamm scheren.
( Wieso kommen mir hierbei "Killerspiele" Diskussionen in den Sinn ...? ), sondern ein allgemeine(r/s) momentane(r/s) Zustand/Problem der Gesellschaft, ... - "Wegwerf Kommunikation" sozusagen.
Man sollte auch im Auge halten, wie sich die generelle Kommunikation in dieser konkreten Zeitspanne entwickelt hat.
zB Handies haben Anfang der 00er den Sprung von "für Technik Nerds interessant" auf die Erwachsenengeneration geschafft. Mitte der 00er waren dann die Kinder dran. Und SMS sind ebenfalls eine derartige "Wegwerf Kommunikation".
Und da man Handy die SMS dann einfach so ohne auf die Rechtschreibung zu achten schreibt und bei einem Forumeintrag hier ebenso Text in ein Edit Fenster tippt, ...
Zum Beispiel die schwere Stelle X zu meistern, den Boss Y besiegt, das Secret Z gefunden, den Highscore in Level A geknackt oder schlicht das Spiel zu Ende gespielt.
All das sind Dinge, die du in deinem Spiel erreicht hast - auch wenn du keine virtuelle Plakette à la Achievements dafür bekommst.
Gleich müßte dann eigentlich noch der Hartz4 Joker kommen ...
=> ultra WoW Fanbois sind nicht erwachsen = "Kiddies"
Aus diesem Grund finde ich die naive Rechnung mehr Abonenten = besseres Spiel falsch.
Du schriebst: "jedes Spiel > WoW"
Das ">" habe ich jetzt rein faktisch und nicht als "ist besser als" aufgefasst. Und da liegt WoW in den Spielerzahlen an erster Stelle - unabhängig davon, warum.
Natürlich sagen Verkaufszahlen nichts (bzw nicht viel) über die Qualität des jeweiligen Spieles aus, sondern eher darüber, ob das jeweilige Spiel derart beworben wurde, daß es verschiedene Gesellschaftsschichten erreicht und ob es massenkompatibel ist.