Two Point Museum im Test: So spaßig war es im Museum noch nie - ein Meisterwerk!

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Test Olaf Bleich - Autor Benedikt Plass-Fleßenkämper - Autor Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Two Point Museum im Test: So spaßig war es im Museum noch nie - ein Meisterwerk!
Quelle: SEGA

In Two Point Museum seid ihr Kurator eurer eigenen Ausstellung. Two Point Studios liefern mit ihrem neuesten Aufbauspiel wieder einen echten Wirtschaftssimulations-Hit ab!

Oh nein, Diebe haben eines der Ausstellungsstücke gestohlen! Aber dafür haben wir jetzt keine Zeit, denn im Wissenschaftsflügel unseres Museums brennt eine Maschine lichterloh. Und ganz nebenbei müssen wir auch noch Toiletten bauen und die Laune unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Auge behalten. Klingt anstrengend?

Aber genauso sieht der Alltag im Two Point Museum aus! Dass bei so viel Multitasking dennoch kein Stress aufkommt, liegt an der bewährten Aufbauformel, die der britische Entwickler Two Point Studios bereits in Titeln wie Two Point Hospital und Two Point Campus immer weiter verfeinert hat.



Und wenig überraschend bildet auch der neueste Teil der Reihe keine Ausnahme, nur dass wir diesmal Kuratoren von Museen sind, die es in bester Aufbaumanier zu hegen und zu pflegen gilt.

Kampagne und Sandbox

Wie schon in den Vorgängern dient auch die Kampagne von Two Point Museum (jetzt kaufen 39,89 € / 18,99 € ) als Tutorial. In den Missionen lernen wir Schritt für Schritt die wichtigsten Funktionen und auch die fünf Schauplätze kennen. Diese Kapitel haben Aufgaben als rote Fäden, die wiederum die Progression und auch die Möglichkeiten kleingliedrig aufschlüsseln.

So bauen wir auf jeder Karte unser Museum auf und erweitern die Gebäude zu wahren Wissenstempeln. Als Unterbrecher dienen Pop-up-Einsätze: Diese sind an Zeitlimits gekoppelt und geben ein bestimmtes Ziel vor. Zum Beispiel müssen wir eine Ausstellung optimal gegen Einbrecher sichern oder möglichst gutes Marketing betreiben, um viele Besucher ins Museum zu locken.

Die Struktur der Kapitel und auch die Erzählweise sind altbekannt. Während das Spielgeschehen selbst mit einer sehr unterhaltsamen Radioshow und dynamischen Infodurchsagen untermalt wird, bleiben die Story-Charaktere leider stumm und werden nur durch Textnachrichten eingeblendet. Hier wäre in Sachen Präsentation sicherlich mehr möglich gewesen, denn auch die wenigen Zwischensequenzen sind alles andere als glamourös inszeniert.

Viel besser gefällt uns der für die Two-Point-Spiele typische schräge Humor, der immer wieder zum Beobachten des Geschehens und auch zum Schmunzeln anregt. Oft lohnt es sich auch, genauer hinzuschauen. Dann erkennt man zum Beispiel, dass der Frischfutterspender für die Raubfische ein kleiner Dönerspieß ist!

Es sind diese Gags, die auch Two Point Museum so sympathisch und liebenswert machen. Während die Kampagne als erweiterte Einführung dient, ist der Sandbox-Modus die Königsdisziplin. Hier bestimmen wir die Karte, die Startbedingungen und letztlich auch die Parameter für den Sieg. Während uns die Kampagne etwa 15 bis 20 Stunden an den Bildschirm fesselt, versenken wir in den Sandbox-Modus Tage und Wochen.

Erstellung Museum Quelle: Medienagentur plassma / Olaf Bleich

Profit oder Personal?

Aber genug des Drumherums, denn im Grunde seines Gameplay-Herzens ist auch Two Point Museum eine Wirtschaftssimulation. Das heißt: Unsere Aufgabe ist es, das Museum zu managen und einzurichten. Wir stellen also Ausstellungsstücke zusammen, legen Räume fest, dekorieren und betreiben nebenbei noch Forschung und Marketing.

Dabei haben wir immer unsere Kosten und Einnahmen im Blick, um die Bildungsstätte nicht an die Wand zu fahren. Das ist im Test aber kein einziges Mal passiert. Denn das Spiel bietet viele Möglichkeiten, auch außerhalb von Eintrittsgeldern und Souvenirs Geld zu verdienen.

Wir schließen zum Beispiel Sponsorenverträge ab und platzieren Werbung in Form von Leinwänden oder Aufstellern im Museum. Im Museum verteilen wir Spendentöpfe, in die zufriedene Besucher immer wieder einzahlen. Gelegentlich tauchen aber auch zahlungskräftige Sammler auf, die Exponate weit über Marktwert mitnehmen wollen.

Bildergalerie

Aufstiege in der Sternebewertung bescheren uns gelegentliche Geldsegen. Wenn alle Stricke reißen, können wir auch Kredite aufnehmen. Dennoch ist das Two Point Museum vergleichsweise genügsam. Problematisch sind vor allem die Personalkosten, die sich mit ein paar betriebsbedingten Kündigungen schnell senken lassen.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cortex79 Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von SiCl1987
        Ich halte die 10€ für vertretbar,
        Danke für die Ergänzungen, das hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Schließe mich Dir daher an.
      • Von Cortex79 Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von SiCl1987
        Ich halte die 10€ für vertretbar,
        Danke für die Ergänzungen, das hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Schließe mich Dir daher an.
      • Von SiCl1987 NPC
        Zitat von Cortex79
        Danke für den ausführlichen Test! Als Mediziner und Ur-Fan der Theme Hospital/ Two Point Hospital Reihe spricht mich das Museums-Thema im Gegensatz zum Campus wieder vollständig an, und ich hatte den Titel seit geraumer Zeit auf dem Schirm. Daher kommt Euer Test für mich pünktlich als Reminder und macht Freude auf das Spiel!

        Ergänzend noch ein Kommentar zur Preisgestaltung, welche mit 30€ für die Basisversion m.E. wieder sehr fair ausfällt. Wo mir jedoch mittlerweile jegliches Verständnis fehlt, ist die Explorer Edition für 10€ mehr, die lediglich 5 Tage früheren Zugang zum Spiel gewährt. Klar, muss ich nicht kaufen, aber das hat Geschmäckle. Und hier geht es mir nicht per se um den Zehner, sondern die Art und Weise, wie hier Wertstellung und Preispolitik platziert wird. Erst recht in Anbetracht der erwartbarer DLC-Schwemme.
        Ich finde das mit den Advanced Accesses ebenfalls schlimm in der aktuellen Zeit, allerdings erhält man für die 10€ nicht nur das, sondern auch einen zusätzlichen Kartenstandort, ein weiteres Herausforderungsmuseum, Cosmetics, ein Sonic-Paket und Währung, mit dem man weitere Gegenstände freischalten kann (die Währung kann man aber auch so verdienen, dauert eben nur). Ich halte die 10€ für vertretbar, auch wenn ich selbst mir lediglich die Standard-Variante gekauft habe.
      • Von BuschBernd NPC
        Früher Zugang gegen einen Aufpreis ist immer ein bisschen fraglich. Man möchte das Spiel natürlich sofort spielen, aber oft ist es besser, auf die Updates zu warten. Ich werde die Preise bei den kommenden Verkäufen im Auge behalten.
      • Von Bandyto NPC
        Ja, da hast Du recht. Die zusätzlichen 10 EUR haben definitv ein Geschmäckle, aber auf die wenigen Tage kommt es letztlich nicht an und 30 EUR für das Hauptprogramm sind in der heutigen Zeit eine angenehme Seltenheit. Da es sich um einen SP-Titel handelt und wieder viele DLC erscheinen werden, werde ich noch circa zwei bis drei Jahre bis zum Kauf warten. Habe erst vor einem halben Jahr Two Point Hospital beendet und während eines Steam Sales das vollständige Two Point Campus erworben. Genauso werde ich es bei Two Point Museum handhaben: komplett, ausgereift/"gepatched" und rabattiert.
      • Von Cortex79 Gelegenheitsspieler/in
        Danke für den ausführlichen Test! Als Mediziner und Ur-Fan der Theme Hospital/ Two Point Hospital Reihe spricht mich das Museums-Thema im Gegensatz zum Campus wieder vollständig an, und ich hatte den Titel seit geraumer Zeit auf dem Schirm. Daher kommt Euer Test für mich pünktlich als Reminder und macht Freude auf das Spiel!

        Ergänzend noch ein Kommentar zur Preisgestaltung, welche mit 30€ für die Basisversion m.E. wieder sehr fair ausfällt. Wo mir jedoch mittlerweile jegliches Verständnis fehlt, ist die Explorer Edition für 10€ mehr, die lediglich 5 Tage früheren Zugang zum Spiel gewährt. Klar, muss ich nicht kaufen, aber das hat Geschmäckle. Und hier geht es mir nicht per se um den Zehner, sondern die Art und Weise, wie hier Wertstellung und Preispolitik platziert wird. Erst recht in Anbetracht der erwartbarer DLC-Schwemme.
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