The Witcher 3 Tuningtipps - Außenbereiche mit und ohne Wetter
Die grandios gerenderte Grafik macht The Witcher 3 zur neuen Genre-Referenz. High-End-Hardware wird für die opulente Optik jedoch nicht benötigt. Mit unseren praktischen Tuning-Tipps, geben wir euch einen Überblick, wie ihr das Beste für euch heraus holt.
Außenbereich
Wenn ihr auf kein Detail zu verzichten braucht, sieht The Witcher 3 gerade in weitläufigen Außenbereichen fantastisch aus. Das liegt zum einen an der hohen Weitsicht und den stimmungsvollen Licht- und Schattenspielen inklusive HBAO+. Zum anderen sind alle Texturen hoch aufgelöst und die Vegetation besitzt einen sehr hohen Detailgrad. In der niedrigsten Detailstufe fällt bei den Außenarealen zuerst die stellenweise sehr niedrige Texturqualität auf. Auch bei der Weitsicht müsst ihr zugunsten der besseren Gesamtleistung sichtbare Abstriche machen. Eine akzeptable Atmosphäre bietet die Spielwelt trotz eher simpler Schatten und teils detailarmer Geometrie trotzdem noch.
Auf Ultra: Die hohe Weitsicht ist eines der optischen Highlights von The Witcher 3. Das liegt daran, dass die Spielwelt riesig ist und das Level-of-Details-System erst spät einsetzt. Außerdem gibt es zumindest am PC keine Nachladeruckler beim Durchqueren der Witcher-Welt. Die Texturqualität kann sich ebenfalls sehen lassen, denn sowohl die Pixeltapete für die Objekte als auch die Charaktere ist mit 2.048 x 2.048 Pixeln hoch aufgelöst. Der Geometriegrad der Vegetation fällt auch ohne zusätzliche Tesselierung hoch aus. Die dichte Atmosphäre wird durch die Beleuchtung sowie die filigran und mit weichen Kanten gerenderten Cascade-Shadows erzielt. Dank HBAO+ wirkt auch Vegetation plastisch.
Außenbereich Detail
Auf Low: Da das LOD nicht zu aggressiv eingesetzt wird, könnt ihr auch bei der niedrigsten Detailstufe noch weit schauen. Erst sehr weit entfernte Objekte, wie die oben gezeigten Bäume sind verschwunden. Diese Tuningmaßnahme entlastet die CPU und die GPU. In der niedrigsten Detailstufe wirken Texturen extrem detailarm und sehen matschig aus. Auf diese Art der Performanceverbesserung sollte ihr wirklich nur dann zurückgreifen, wenn eure Grafikkarte sehr langsam ist und über 512 MB oder weniger Grafikspeicher verfügt. Die Schattenqualität beeinflusst die Performance. Simple Schatten mit wenig Details und der Verzicht auf die Umgebungsverdeckung (HBAO+) ersparen vor allem der Grafikkarte viel Render-Last.
Außenbereich mit Wetter
The Witcher 3 bietet neben einem Tag-und-Nacht-Wechsel inklusive Beleuchtungsstimmungen wie Abendrot oder Sonnenaufgang auch ein Wettersystem. Auch das trägt deutlich zur realistischen Grundstimmung des Rollenspiels bei. Allerdings wird für eine hohe Qualität bei der Wettersimulation mindestens eine Mittelklasse-Grafikkarte fällig. Wenn die Grafikkarte mit der Darstellung des Regens, der Regentropfen auf dem Monitor sowie der Nebelbildung in der Ferne überfordert ist, kommt kaum Stimmung auf. Vor allem die Tatsache, dass auf Low-Settings kaum oder gar kein Regen zu sehen ist, dessen Spuren aber trotzdem gerendert werden, lässt die ganze Szenerie unwirklich erscheinen.
Außenbereich mit Wetter
Auf Ultra: Zugunsten der Gesamtleistung verzichtet CD Project bei der Regendarstellung auf den Einsatz von Partikeln oder einer Physik. Dafür werden die Regentropfen schön am Bildschirm simuliert. Die Sichtweite ändert sich bei der Regendarstellung zwar nicht. Dafür wird eine Nebel-Textur über die Objekte in der Ferne gerendert, sodass diese leicht verschwommen aussehen. Der Regen wird auch am Boden sichtbar. Es werden zwar keine Pfützen simuliert, eine zusätzliche Textur zeigt aber die Tropfen, die sich am Boden bilden. Da dieses Verfahren wenig Leistung kostet, ist diese optische Extra auch bei der Einstellung "Low" zu sehen.
Wetter Derail
Auf Low: Die Himmelsdarstellung ist simpel, vom Regen ist nichts zu sehen und auch die Simulation von Regentropfen am Monitor fehlt. Das ist ein starker Kontrast zur Wettersimulation mit allen Details. Die Sichtweite nimmt bei schlechtem Wetter nicht ab. Aber trotz des leichten Nebelschleiers fällt der Detailgrad der Objekte in der Ferne bei der Einstellung "Ultra" noch deutlich höher aus. Obwohl beim Spielen mit minimalen Details kein Regen zu sehen ist, bilden sich am Boden Spuren. Im Zuge der stark reduzierten Texturqualität sehen aber auch die Mini-Pfützen nicht besonders schön aus. Dafür wird die Grafikkarte geschont.

Dankbar für jeden Tip ;)
Das Camielein
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