The Expanse: Osiris Reborn zeigt deutliche Auswirkungen auf unsere Entscheidungen

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Special Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
The Expanse: Osiris Reborn zeigt deutliche Auswirkungen auf unsere Entscheidungen
Quelle: PC Games

Wir haben die Beta zu The Expanse: Osiris Reborn schon gespielt und erklären euch, wie sich Entscheidungen auf das Spiel auswirken.

Entscheidungen über Leben und Tod

Sehr gespannt waren wir im Vorfeld der Beta auch, ob wir in dem kurzen Spielabschnitt bereits einen Vorgeschmack davon bekommen, wie sich unsere Entscheidungen auf das Spiel auswirken. Und tatsächlich gibt uns die Demo bereits die Gelegenheit dazu.

Während wir mit unserem Vorgesetzten sprechen, fallen Kräfte von Protogen auf der Station ein. Eine gewaltsame Konfrontation mit den schwer bewaffneten Eindringlingen würde höchstwahrscheinlich zahlreiche Opfer fordern.

Wir stehen nun vor der Wahl. Mit Hilfe eines "Überreden"-Skillchecks können wir unseren Boss überzeugen, die Station zum Kampf aufzurufen und damit unsere Flucht zu decken. Machen wir von dieser Option keinen Gebrauch, gibt der Stationsleiter den Befehl, die Waffen niederzulegen. Wir begeben uns dann mit dem guten Gefühl, nicht unnötig Leute in Gefahr zu bringen, auf die Flucht, müssen aber auch mit erschwerten Hindernissen rechnen.

Wir stehen vor der Entscheidung, ob wir unsere Kollegen zum Kampf überreden oder ob wir dieses Opfer für unsere Flucht nicht erbringen wollen. Quelle: PC Games Wir stehen vor der Entscheidung, ob wir unsere Kollegen zum Kampf überreden oder ob wir dieses Opfer für unsere Flucht nicht erbringen wollen. Dass sich die Anzahl oder Intensität der nachfolgenden Gefechte durch diese Entscheidung verändert hätte, konnten wir nicht beobachten. Dafür machten sich die Auswirkungen eher indirekt bemerkbar. Während unserer Flucht kommen wir durch einen Wohnbereich. Haben wir unsere Kollegen nicht aufgefordert, für uns zu kämpfen, sehen die Räumlichkeiten zwar verlassen, aber ansonsten völlig normal aus.

Haben wir jedoch zum Kampf aufgerufen, finden wir ein Schlachtfeld vor. Die Räume sind in rotes Alarmlicht getaucht, überall liegen Trümmer des Kampfes und vor allem diverse Leichen unserer Kollegen herum. Dieses Bild setzt sich auf unserem Weg durch die Station fort. Wir beobachten sogar die Hinrichtung eines sich ergebenden Stationsbewohners, die es in der friedlichen Variante nicht zu sehen gibt. War unsere Flucht dieses Massaker also wirklich wert?

Haben wir uns für die brutale Vorgehensweise entschieden, sehen wir die Folgen in Form von zerstörten Räumlichkeiten und den Körpern zahlreicher Stationsbewohner. Quelle: PC Games Haben wir uns für die brutale Vorgehensweise entschieden, sehen wir die Folgen in Form von zerstörten Räumlichkeiten und den Körpern zahlreicher Stationsbewohner.

Tor 1 oder 2

Während unserer Flucht über die Außenhülle der Station präsentiert sich uns zudem noch ein Beispiel für eher kleine Entscheidungen, die nichts Grundlegendes verändern, aber für Variation im Spielablauf sorgen. Um wieder ins Innere der Station zu gelangen, werden wir zu einer Luftschleuse gelotst.

Der Weg dorthin wird jedoch von einem feindlichen Raumschiff blockiert, das mit einem Scanner nach uns sucht. Ein Kollege, der die Situation von unserem Raumschiff aus verfolgt, bittet uns zu warten, um im richtigen Moment durchzubrechen. Währenddessen entdeckt unser Begleiter jedoch eine andere Luftschleuse direkt in unserer Nähe. Wir haben also zwei Möglichkeiten, zurück in die Station zu gelangen.

Bildergalerie

Nehmen wir den ursprünglich vorgeschlagenen, etwas weiter entfernten Zugang hinter der Blockade des feindlichen Schiffs, kommen wir unmittelbar vor dem vorhin bereits angesprochenen Wohnbereich heraus.

Entscheiden wir uns jedoch, die alternative Schleuse zu benutzen, finden wir uns zunächst in irgendwelchen Wartungsschächten wieder. Hier bekommen wir es mit Kühlmittellecks zu tun und müssen zunächst ein kleines Umgebungsrätsel lösen, um unseren Weg fortsetzen zu können. Dafür werden wir aber auch mit einem optionalen Raum belohnt, in dem wir interessanten Loot finden.

Toller erster Eindruck

Leider ist der Umfang der Beta-Version sehr überschaubar. In 60-70 Minuten hat man locker alles gesehen. Dabei schafft es die Demo aber bereits sehr gut, uns einen kurzen Vorgeschmack auf verschiedene Elemente des Spiels zu geben. Es macht eindrucksvoll deutlich, warum es immer wieder mit Mass Effect verglichen wird. Die Inspiration der Entwickler durch die legendäre Bioware-Reihe lässt sich nicht leugnen.

Aber auch aus dem Blickwinkel eines Expanse-Fans hat uns dieser kleine Probierhappen schon sehr überzeugt. Das Spiel erzeugt eine ähnliche Stimmung wie die TV-Serie, ohne jedoch bisher zu sehr davon zu kopieren. Bei Aspekten wie der Körpergröße der Belter ist es sogar erfreulich, dass sich das Spiel besser an der Buchvorlage orientieren kann. Auch technisch machte die Demo bereits einen sehr ordentlichen Eindruck. Uns hat dieser kurze Ausflug jedenfalls bereits so gut gefallen, dass wir ein wenig traurig sind, dass es bis zum geplanten Release noch ein gutes Jahr dauern wird.

Meinung

The Expanse: Osiris Reborn wird von Owlcat Games entwickelt und vertrieben. Das Rollenspiel soll im Frühjahr 2027 für PC, Playstation 5 und Xbox Series S/X erscheinen. Transparenzhinweis: Zur Erstellung dieses Artikels wurde uns von Owlcat Games Zugang zu einer Preview-Version von The Expanse: Osiris Reborn gewährt.

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  1. Seite 1 Setting, Charakterwahl, Erkundung
  2. Seite 2 Kampfsystem, Zero Gravity Gameplay
  3. Seite 3 Entscheidungen, Fazit, Meinung
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TheBadWolf Hobby-Spieler/in
        Schade geht es noch ein Jahr. Auf das Game freue ich mich sehr.
      • Von TheBadWolf Hobby-Spieler/in
        Schade geht es noch ein Jahr. Auf das Game freue ich mich sehr.
      • Von McDrake Mitglied
        Zitat von Orkhammer
        Ich finde auch, dass das Stargate Franchise eigentlich richtig groß ist.
        Aber ich weiß nicht, wie du es siehst, aber nach Atlantis ließ es sehr nach.

        Aber ich find den Vergleich zu Stargate eh komisch.
        1. SG ist Sci-Fi-Fantasy
        Expanse "Real-Sci-Fi"

        2. SG wurde mit einem Kinofilm (damals noch relevant) gross und entwickelte sich weiter mit eine Serien.
        SG wurde also explizit fürs Kino gemacht.
        Expanse ist eine Buchserie, welche man adoptiert hat für eine TV-Serie.

        3. SG spielt in der "Gegenwart"
        Expanse in der Zukunft

        4. SG ist heute noch bekannt/relevant, nach über 30 (!) Jahren
        Das muss Expanse erst mal noch toppen

        Was die beiden Franchise betrifft, gibts, ausser dem Thema Sci-Fi, wohl kaum Überschneidungen.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von McDrake
        Inwiefern hat "Stargate" nichts aus sich gemacht?
        Meinst du Game-Technisch?
        Ja, da hätte man mehr machen können. Aber das waren auch andere Zeiten.

        Die Stargate-Franchise hingegen ist/war doch recht gross. Da muss sich "Expanse" noch ein paar Jahrzehnte halten, um da mitreden zu können
        ;)

        Auf Osiris freue ich mich allerdings schon heftig :)
        Ich finde auch, dass das Stargate Franchise eigentlich richtig groß ist.
        Aber ich weiß nicht, wie du es siehst, aber nach Atlantis ließ es sehr nach.
        Origins war einfach nur noch überflüssig und Universe, naja, mit Hilfe der Antiker Kommunikationssteine versuchen die Leute auf der Destiny ihre privaten Problemchen auf der Erde zu lösen.
        Die Destiny und die Reise selbst waren nur schmückendes Beiwerk für eine Drama-Serie, The Good Wife im Weltall.
        Leider auch nicht ansatzweise so gut wie SG-1 oder Atlantis.
        Und Robert Carlyle muss die ganze Zeit mit angezogener Handbremse spielen, weil kein anderer Darsteller auch nur ansatzweise mit ihm mithalten kann.
      • Von McDrake Mitglied
        Zitat von Nevrion
        Dennoch, ich finde es gut, dass diese ihre Spuren hinterlassen hat und anders als Stargate auch was aus sich macht.
        Inwiefern hat "Stargate" nichts aus sich gemacht?
        Meinst du Game-Technisch?
        Ja, da hätte man mehr machen können. Aber das waren auch andere Zeiten.

        Die Stargate-Franchise hingegen ist/war doch recht gross. Da muss sich "Expanse" noch ein paar Jahrzehnte halten, um da mitreden zu können
        ;)

        Auf Osiris freue ich mich allerdings schon heftig :)
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich mir die Collectors Edition bestellen soll, aber mich dann bewusst dagegen entschieden. Auch weil ich an der Beta nicht teilnehmen muss / will, aber weil ich jetzt nicht mehr so tief drin im Expanse Franchise drin bin wie zu Hochzeiten der TV Serie. Dennoch, ich finde es gut, dass diese ihre Spuren hinterlassen hat und anders als Stargate auch was aus sich macht. Ein bisschen, wenn der Hype nächstes Jahr dann kommen sollte, kann man vielleicht noch mal auf ein Sequel der Serie hoffen, obwohl die Geschichte schon ganz gut auserzählt ist. Das Spiel selbst gönne ich mir auf jeden Fall, weil es quasi die Lücke mit all seinen Elementen füllt, die Bioware hinterlassen hat.
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