The Expanse: Osiris Reborn Vorschau - Die Closed Beta startet und wir haben sie schon gespielt

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Special Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
The Expanse: Osiris Reborn Vorschau - Die Closed Beta startet und wir haben sie schon gespielt
Quelle: PC Games

Wir haben die Beta zu The Expanse: Osiris Reborn schon gespielt und erklären, wie sich Entscheidungen, Kämpfe und Weltraum-Gameplay im neuen RPG anfühlen.

Vor wenigen Wochen haben die Entwickler von Owlcat angekündigt, dass The Expanse: Osiris Reborn nun doch erst im Frühjahr 2027 erscheinen soll. Spielbar ist das vielversprechende Rollenspiel mit starken Mass-Effect-Vibes unter bestimmten Voraussetzungen aber bereits jetzt.

Ab heute startet nämlich eine geschlossene Beta, an der alle Vorbesteller der physischen Collector's Edition sowie der digitalen Miller's Pack Edition teilnehmen können.

Auf diese Weise möchten die Entwickler das Feedback der bereits stark engagierten Fans sammeln und für die weitere Entwicklung nutzen. Spielbar ist in der Beta die zweite Storymission aus dem fertigen Spiel, die bereits einen guten Querschnitt verschiedener Aspekte wie Erkundung, Dialoge mit Entscheidungen, Kampf und Gameplay im Weltall bietet. Wir hatten die Gelegenheit, die Beta bereits vorab zu spielen und uns dabei unter anderem ausführlich die Auswirkungen von Entscheidungen anzuschauen.

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Zwillingssöldner

Doch kurz zur Ausgangslage der Beta-Mission. In The Expanse: Osiris Reborn verkörpert ihr einen Söldner der Pinkwater Security Company. Das Spiel beginnt während der dramatischen Vorkommnisse auf Eros, als das Protomolekül auf der Station freigesetzt wird und die gesamte Bevölkerung dahinrafft. Auch der Trupp unseres Helden befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Eros.

Mit Hilfe eines gestohlenen Schiffs der Protogen Company gelingt es dem Protagonisten und dessen Zwilling gerade so, dem Massaker zu entkommen. Die Demo beginnt, als die beiden auf der Pinkwater-4-Station ankommen, dem Hauptquartier der Söldnertruppe. Hier wollen die Geschwister ihrem Anführer über die Ereignisse Bericht erstatten und damit beginnen, herauszufinden, wer für die Ereignisse auf Eros verantwortlich ist.

In der Beta wählen wir zwischen einem männlichen Helden von der Erde (im Bild) oder einer weiblichen Gürtelbewohnerin. Im fertigen Spiel wird es einen Charaktereditor geben. Quelle: PC Games In der Beta wählen wir zwischen einem männlichen Helden von der Erde (im Bild) oder einer weiblichen Gürtelbewohnerin. Im fertigen Spiel wird es einen Charaktereditor geben.

Beltalowda oder Inyalowda

Wer genau unser Protagonist ist, bestimmen wir im fertigen Spiel genretypisch über einen Charaktereditor. Dieser ist in der Beta-Version allerdings noch nicht enthalten. Stattdessen gibt uns das Spiel die Auswahl aus zwei vorgefertigten Figuren: eine weibliche Gürtel-Bewohnerin und ein männlicher Charakter von der Erde. Der Zwilling des Protagonisten mit dem Namen J teilt sich stets das Aussehen mit unserem Helden, verfügt jedoch über leicht abgewandelte Merkmale wie Frisur und Tattoos.

Zusätzlich haben wir mit dem Offizier und dem Hacker in der Beta die Wahl aus zwei vorgefertigten Archetypen für unseren Helden. Das fertige Spiel wird keine festen Klassen im klassischen Sinne bieten. Wir werden stattdessen völlige Freiheit bei der Entwicklung unseres Helden haben. Für die Beta dienen die beiden Presets lediglich als Einstiegshilfe.

Sehr gut gefallen hat uns bereits, dass sich die beiden Charaktere basierend auf dem Vorbild der Bücher optisch voneinander unterscheiden. Das bedeutet in erster Linie, dass unsere Belter-Protagonistin deutlich größer ist als der Erdkollege. Neben NPCs von Erde und Mars ragen wir gut und gerne ein bis zwei Köpfe höher hinaus. In dieser Hinsicht ist das Spiel sogar der TV-Show voraus, die diese Unterschiede aus Budgetgründen nur sehr selten darstellen konnte.

Als Gürtler sind wir gut und gerne ein bis zwei Köpfe größer als Menschen von Erde und Mars. In dieser Hinsicht ist das Spiel sogar näher an der Buchvorlage als die TV-Serie. Quelle: PC Games Als Gürtler sind wir gut und gerne ein bis zwei Köpfe größer als Menschen von Erde und Mars. In dieser Hinsicht ist das Spiel sogar näher an der Buchvorlage als die TV-Serie. Noch wenig hat uns die Beta dagegen gezeigt, wie sich die Fraktion unseres Charakters auf Gespräche und Interaktionen auswirken kann. Das mag der Umgebung geschuldet sein, denn auf Pinkwater 4 arbeiten Menschen jeglicher Herkunft zusammen. Wir gehen davon aus, dass sich an Orten wie Ceres die Reaktionen deutlich unterscheiden werden, je nachdem, ob wir mit einem Marsianer, Erdling oder Gürtler dort auftreten.

Remember the Cant

Ebenfalls in Grenzen hält sich während der Beta-Demo noch das Erkundungsgameplay. Nach unserer Ankunft auf der Pinkwater-Station schauen wir uns in erster Linie in einem großen Gemeinschaftsbereich um. Hier sprechen wir mit NPCs wie einer Händlerin und dem Lotsen der Docks. Letzterer gibt uns den Nebenauftrag, seiner Mutter auf Ceres ein Geschenk zu überbringen.

Bei der Erkundung von Pinkwater 4 werden wir Zeuge einer Nachrichtenübertragung, die über Ereignisse berichtet, die Kenner von Buch oder Serie sofort erkennen. Quelle: PC Games Bei der Erkundung von Pinkwater 4 werden wir Zeuge einer Nachrichtenübertragung, die über Ereignisse berichtet, die Kenner von Buch oder Serie sofort erkennen. Vereinzelt finden wir Dokumente zum Lesen oder ein paar herumliegende Gegenstände zum Einsammeln. An einer verschlossenen Tür können wir einen Skillcheck unserer Technikfähigkeit nutzen, um einen eingeschlossenen Arbeiter zu befreien. Als wir so herumstreifen, beobachten wir ein schickes Detail. Unser Zwilling J klebt uns nicht ununterbrochen an der Seite, sondern geht manchmal auch selbstständig auf NPCs zu und beginnt ein kleines Gespräch.

Es gibt mehrere solcher interessanten Details, die für Atmosphäre sorgen. Dazu gehören NPCs, die ihren Tätigkeiten nachgehen oder in Gespräche verwickelt sind. Fans der Vorlage erfreuen sich an einer Nachrichtensendung über die Folgen der Zerstörung der Canterbury, für die sogar einige NPCs ihre Tätigkeit unterbrechen, um die Übertragung zu verfolgen.
Auf der zweiten Seite widmen wir uns dem Kampfsystem und den aufregenden Ausflügen in die Leere des Weltalls.

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  1. Seite 1 Setting, Charakterwahl, Erkundung
  2. Seite 2 Kampfsystem, Zero Gravity Gameplay
  3. Seite 3 Entscheidungen, Fazit, Meinung
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TheBadWolf Hobby-Spieler/in
        Schade geht es noch ein Jahr. Auf das Game freue ich mich sehr.
      • Von TheBadWolf Hobby-Spieler/in
        Schade geht es noch ein Jahr. Auf das Game freue ich mich sehr.
      • Von McDrake Mitglied
        Zitat von Orkhammer
        Ich finde auch, dass das Stargate Franchise eigentlich richtig groß ist.
        Aber ich weiß nicht, wie du es siehst, aber nach Atlantis ließ es sehr nach.

        Aber ich find den Vergleich zu Stargate eh komisch.
        1. SG ist Sci-Fi-Fantasy
        Expanse "Real-Sci-Fi"

        2. SG wurde mit einem Kinofilm (damals noch relevant) gross und entwickelte sich weiter mit eine Serien.
        SG wurde also explizit fürs Kino gemacht.
        Expanse ist eine Buchserie, welche man adoptiert hat für eine TV-Serie.

        3. SG spielt in der "Gegenwart"
        Expanse in der Zukunft

        4. SG ist heute noch bekannt/relevant, nach über 30 (!) Jahren
        Das muss Expanse erst mal noch toppen

        Was die beiden Franchise betrifft, gibts, ausser dem Thema Sci-Fi, wohl kaum Überschneidungen.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von McDrake
        Inwiefern hat "Stargate" nichts aus sich gemacht?
        Meinst du Game-Technisch?
        Ja, da hätte man mehr machen können. Aber das waren auch andere Zeiten.

        Die Stargate-Franchise hingegen ist/war doch recht gross. Da muss sich "Expanse" noch ein paar Jahrzehnte halten, um da mitreden zu können
        ;)

        Auf Osiris freue ich mich allerdings schon heftig :)
        Ich finde auch, dass das Stargate Franchise eigentlich richtig groß ist.
        Aber ich weiß nicht, wie du es siehst, aber nach Atlantis ließ es sehr nach.
        Origins war einfach nur noch überflüssig und Universe, naja, mit Hilfe der Antiker Kommunikationssteine versuchen die Leute auf der Destiny ihre privaten Problemchen auf der Erde zu lösen.
        Die Destiny und die Reise selbst waren nur schmückendes Beiwerk für eine Drama-Serie, The Good Wife im Weltall.
        Leider auch nicht ansatzweise so gut wie SG-1 oder Atlantis.
        Und Robert Carlyle muss die ganze Zeit mit angezogener Handbremse spielen, weil kein anderer Darsteller auch nur ansatzweise mit ihm mithalten kann.
      • Von McDrake Mitglied
        Zitat von Nevrion
        Dennoch, ich finde es gut, dass diese ihre Spuren hinterlassen hat und anders als Stargate auch was aus sich macht.
        Inwiefern hat "Stargate" nichts aus sich gemacht?
        Meinst du Game-Technisch?
        Ja, da hätte man mehr machen können. Aber das waren auch andere Zeiten.

        Die Stargate-Franchise hingegen ist/war doch recht gross. Da muss sich "Expanse" noch ein paar Jahrzehnte halten, um da mitreden zu können
        ;)

        Auf Osiris freue ich mich allerdings schon heftig :)
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich mir die Collectors Edition bestellen soll, aber mich dann bewusst dagegen entschieden. Auch weil ich an der Beta nicht teilnehmen muss / will, aber weil ich jetzt nicht mehr so tief drin im Expanse Franchise drin bin wie zu Hochzeiten der TV Serie. Dennoch, ich finde es gut, dass diese ihre Spuren hinterlassen hat und anders als Stargate auch was aus sich macht. Ein bisschen, wenn der Hype nächstes Jahr dann kommen sollte, kann man vielleicht noch mal auf ein Sequel der Serie hoffen, obwohl die Geschichte schon ganz gut auserzählt ist. Das Spiel selbst gönne ich mir auf jeden Fall, weil es quasi die Lücke mit all seinen Elementen füllt, die Bioware hinterlassen hat.
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