Street Fighter 6 in der Vorschau: Capcom hat Blut geleckt!

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Special Daniel Link - Redakteur Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 18,26 €
Street Fighter 6 in der Vorschau: Capcom hat Blut geleckt!
Quelle: Capcom

In unserer Vorschau zu Street Fighter 6 verraten wir euch, wie viel Spaß der Singleplayer-Modus aus Street Fighter 6 macht.

Spricht man einen kampfeslustigen NPC an, gelangt man in den klassischen Street-Fighter-Screen und darf sich dort mit den gelernten Moves ordentlich prügeln. Die NPCs haben jedoch einen eigenen Level, welcher ihren Schwierigkeitsgrad angibt. Ist man selbst gerade einmal Level drei, ist der Kampf mit einem Widersacher der Stufe zwölf ganz schön schwer.

Katzenohren haben mein Leben gerettet

Wenn ein bestimmter Gegner also nicht zu besiegen ist, muss man erst einmal über Missionen selbst stärker werden. Beispielsweise, indem man über die bereits erwähnten Minispiele ein wenig Geld verdient und sich in den Einkaufsläden Klamotten und andere Accessoires zulegt. Nicht nur sieht die eigene Figur durch Dinge wie Katzenohren natürlich gleich zehnmal besser aus, sondern auch die Attribute werden hierdurch erhöht. So richtet man im Kampf beispielsweise mehr Schaden an, hält mehr aus und so weiter. Weiterhin lassen sich die Spezialangriffe auch auf der Overworld einsetzen. Ein Shoryuken zertrümmert beispielsweise Fässer, was einem wertvollen Loot beschert, oder man erreicht hierdurch höhergelegene Orte. Mit einem Wirbeltritt hingegen segelt man von Hausdach zu Hausdach. Je weiter man im Spiel voranschreitet, desto mehr unerforschte Wege öffnen sich.

Auch für Freunde von Singleplayer-Spielen attraktiv

In unserer Anspiel-Session durften wir lediglich die Anfänge der Kampagne spielen, diese gaben jedoch bereits einen recht guten Eindruck, wie sich das fertige Produkt anfühlen dürfte. Die Karte sieht hübsch aus, es gibt allerlei Orte zu entdecken, die Kämpfe in bekannter Street-Fighter-Manier machen eine Menge Spaß und obendrauf kommen noch zahlreiche Systeme wie Ausrüstung und das Freischalten der verschiedenen Kampfstile.

Li-Fen in Street Fighter 6 Quelle: Capcom Tatsächlich waren wir ein wenig überrascht, wie viel Arbeit Capcom in World Tour gesteckt hat, denn normalerweise sind Fighting-Games nicht gerade dafür bekannt, einen ausgeprägten Story-Modus zu besitzen, wenn sie denn überhaupt einen haben.

Alleine die Kampagne dürfte vielen Spielern eine Menge Freude bereiten, ohne dass sie je einen Fuß in den Online-Modus setzen müssen. Alle Street-Fighter-Enthusiasten können sich aber freilich auch weiterhin ohne story-Firlefanz am beliebten Gameplay erfreuen, welches die Reihe groß gemacht hat.

Street Fighter 6 hat definitiv das Potenzial, eines der populärsten Fighting-Games der nächsten Zeit zu werden. Es ist sicherlich kein Zufall, dass Capcoms neuer Prügler das Spiel mit den meisten Teilnehmern bei der anstehenden EVO ist.

Mit dem bisher gezeigten Gameplay, der fantastischen Optik, und den zahlreichen Neuerungen hat Capcom bereits das Herz zahlreicher Fighting-Game-Freunde erobert. Die World Tour hingegen richtet sich vor allem an Spieler, die für ihr Geld auch ordentlich Singleplayer-Spaß haben möchten.

Wer sich in Zukunft also ein neues Fighting-Game zulegen möchte, der sollte Street Fighter 6 definitiv im Auge behalten. Egal, ob völliger Neueinsteiger oder eingesessener Veteran, der Titel hat für jede Art Spieler irgendetwas zu bieten. Es wird definitiv interessant zu sehen sein, wie andere Giganten im Fighting-Game-Genre auf diese Kampfansage Capcoms reagieren werden, wenn Street Fighter 6 am 2. Juni dieses Jahres offiziell veröffentlicht wird.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Arkatrex Anwärter/in
        Musste beim Video echt lachen. Jamie "der Breakdancer" mit einem einzigartigen Stil? Das ist der Drunken Master Stil.....Breakdancer...wow....
      • Von Arkatrex Anwärter/in
        Musste beim Video echt lachen. Jamie "der Breakdancer" mit einem einzigartigen Stil? Das ist der Drunken Master Stil.....Breakdancer...wow....
      • Von Skullverton Mitglied
        Zitat von Nevrion
        Selbst wenn Street Fighter 6 das geilste Prügelspiel ist, so muss man schon ziemlich enthusiastisch sein, wenn man für dafür 70 Euro bezahlen soll. Ich denke beinah dass die Publisher mittlerweile die Kaufkraft deutscher Kunden etwas überschätzen um sich dann darüber zu ärgern, dass das Spiel kein hinreichend finanzieller Erfolg war. Gerade Beat'Em Up Spiele sind jetzt ja nicht dafür bekannt, wie Spiele mit großen Story-Fokus 20 Milionen Exemplare zu verkaufen, oder?
        Das gilt für so ziemlich jedes Spiel, meiner Meinung nach. Zumindest sehe ich keine Rechtfertigung für solche Preise. Okay, ich habe für Monkey Island 2 auf dem Amiga 120 D-Mark bezahlt, aber das ist was völlig anderes, vor allem im Vergleich zu den heutigen Spielen und deren "Qualität". Seelenlose Codezeilen, meistens auch noch ohne Singleplayer, kosmetischer Unsinn, den man auch noch extra kaufen muß, etc.

        Rein kaufmännisch ist es eh unverständlich, wie die Hersteller jammern können, wenn sie nicht das große Geld machen (aus den bekannten Gründen). Haben die noch nie etwas von "die Masse machts" gehört? Das simpelste und älteste Prinzip der Kaufmannsgilde. Sie könnten die Spiele weitaus günstiger anbieten, was dann mehr Leute dazu verleiten würde/könnte (und es sich auch leisten können!), sich deren Spiel zu kaufen und dadurch würden zwangsläufig mehr Spiele abgesetzt und auch die Raubmordkopien gingen zurück. Allerdings dauert das Ganze natürlich länger, als wenn man am ersten Wochenende gleich X Millionen einfahren kann.
        Ich werde es nie verstehen.

        Zitat von Roman_Reigns
        Die Demo hat mich ziemlich desillusioniert. Keine Ahnung, wie man in ein Prügelspiel mit Alibi-Story jetzt ein Semi-OW-Zeugs mit sinnlosem Anreden von Leuten und Kampfaufforderungen einbauen muss.
        Das Kampfsystem hat mit ebenso überhaupt nicht gefallen. Ich zocke Street Fighter schon seit Amiga Zeiten, ja sogar Automaten-Zeiten bereits, aber so uninteressant hat sich noch kein Street Fighter präsentiert.
        Aber vielleicht werde ich auch zu alt für sowas. Bei solchen Spielen will ich starten und loslegen, kein Gelaber, keine Pseudo-Story. Wie herrlich waren doch Street Fighter 2 und MK 2.
        Die offenen Kampfaufforderungen finde ich sogar ganz charmant. Allerdings führt es sich selbst ad-absurdum, wenn ich eine Oma verprügele (oder eben sie mich). Wenn die schon bei ein wenig mehr Realismus sind, dann sollten sie es richtig machen.
        Japp, bin auch mit SFII auf der Freundin angefangen - wobei für mich persönlich nichts über die Alpha-/Zero-Games (Dreamcast) geht. Die fand ich am besten. Und gerade der Comic-Stil hat mir sehr gut gefallen (und eben besser als diese gewollte hypermoderne Grafik).
        Apropos Gelaber: ich hoffe, man kann diese Kommentatoren abschalten. Das empfinde ich schon in dem Beispielvideo als extrem nervig.
      • Von Roman_Reigns Hobby-Spieler/in
        Zitat von Schalkmund
        Da hat wohl jemand Street Fighter 5 nicht zum Release gespielt, das Game war der reinste Müllkippenbrand. :-D
        Hab ich tatsächlich nicht. Erst sehr viel später.
      • Von Schalkmund Nerd
        Zitat von Roman_Reigns
        Ich zocke Street Fighter schon seit Amiga Zeiten, ja sogar Automaten-Zeiten bereits, aber so uninteressant hat sich noch kein Street Fighter präsentiert.
        Da hat wohl jemand Street Fighter 5 nicht zum Release gespielt, das Game war der reinste Müllkippenbrand. :D
      • Von s3rial4k1ll Anfänger/in
        ja street fighter 2 und MK2 sind geile games und ich bin mit denen auch groß geworden. Spiele es heute noch mit meinen 11 und 13 jährigen Söhnen. Aber ich muss sagen das 6 sehr viel besser ist wie 4 und 5. Am besten hat mir damals 2 und 3 gefallen. Und 6 haben sie sich sehr viel mühe gegeben und ich muss sagen das haben sie sehr gut hin bekommen. Ist auch geschmackssache, das kommt auch noch dazu
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