Street Fighter 6 in der Vorschau: Capcom hat Blut geleckt!
In unserer Vorschau zu Street Fighter 6 verraten wir euch, wie viel Spaß der Singleplayer-Modus aus Street Fighter 6 macht.
Spricht man einen kampfeslustigen NPC an, gelangt man in den klassischen Street-Fighter-Screen und darf sich dort mit den gelernten Moves ordentlich prügeln. Die NPCs haben jedoch einen eigenen Level, welcher ihren Schwierigkeitsgrad angibt. Ist man selbst gerade einmal Level drei, ist der Kampf mit einem Widersacher der Stufe zwölf ganz schön schwer.
Katzenohren haben mein Leben gerettet
Wenn ein bestimmter Gegner also nicht zu besiegen ist, muss man erst einmal über Missionen selbst stärker werden. Beispielsweise, indem man über die bereits erwähnten Minispiele ein wenig Geld verdient und sich in den Einkaufsläden Klamotten und andere Accessoires zulegt. Nicht nur sieht die eigene Figur durch Dinge wie Katzenohren natürlich gleich zehnmal besser aus, sondern auch die Attribute werden hierdurch erhöht. So richtet man im Kampf beispielsweise mehr Schaden an, hält mehr aus und so weiter. Weiterhin lassen sich die Spezialangriffe auch auf der Overworld einsetzen. Ein Shoryuken zertrümmert beispielsweise Fässer, was einem wertvollen Loot beschert, oder man erreicht hierdurch höhergelegene Orte. Mit einem Wirbeltritt hingegen segelt man von Hausdach zu Hausdach. Je weiter man im Spiel voranschreitet, desto mehr unerforschte Wege öffnen sich.
Auch für Freunde von Singleplayer-Spielen attraktiv
In unserer Anspiel-Session durften wir lediglich die Anfänge der Kampagne spielen, diese gaben jedoch bereits einen recht guten Eindruck, wie sich das fertige Produkt anfühlen dürfte. Die Karte sieht hübsch aus, es gibt allerlei Orte zu entdecken, die Kämpfe in bekannter Street-Fighter-Manier machen eine Menge Spaß und obendrauf kommen noch zahlreiche Systeme wie Ausrüstung und das Freischalten der verschiedenen Kampfstile.
Quelle: Capcom
Tatsächlich waren wir ein wenig überrascht, wie viel Arbeit Capcom in World Tour gesteckt hat, denn normalerweise sind Fighting-Games nicht gerade dafür bekannt, einen ausgeprägten Story-Modus zu besitzen, wenn sie denn überhaupt einen haben.
Alleine die Kampagne dürfte vielen Spielern eine Menge Freude bereiten, ohne dass sie je einen Fuß in den Online-Modus setzen müssen. Alle Street-Fighter-Enthusiasten können sich aber freilich auch weiterhin ohne story-Firlefanz am beliebten Gameplay erfreuen, welches die Reihe groß gemacht hat.
Street Fighter 6 hat definitiv das Potenzial, eines der populärsten Fighting-Games der nächsten Zeit zu werden. Es ist sicherlich kein Zufall, dass Capcoms neuer Prügler das Spiel mit den meisten Teilnehmern bei der anstehenden EVO ist.
Mit dem bisher gezeigten Gameplay, der fantastischen Optik, und den zahlreichen Neuerungen hat Capcom bereits das Herz zahlreicher Fighting-Game-Freunde erobert. Die World Tour hingegen richtet sich vor allem an Spieler, die für ihr Geld auch ordentlich Singleplayer-Spaß haben möchten.
Wer sich in Zukunft also ein neues Fighting-Game zulegen möchte, der sollte Street Fighter 6 definitiv im Auge behalten. Egal, ob völliger Neueinsteiger oder eingesessener Veteran, der Titel hat für jede Art Spieler irgendetwas zu bieten. Es wird definitiv interessant zu sehen sein, wie andere Giganten im Fighting-Game-Genre auf diese Kampfansage Capcoms reagieren werden, wenn Street Fighter 6 am 2. Juni dieses Jahres offiziell veröffentlicht wird.

Rein kaufmännisch ist es eh unverständlich, wie die Hersteller jammern können, wenn sie nicht das große Geld machen (aus den bekannten Gründen). Haben die noch nie etwas von "die Masse machts" gehört? Das simpelste und älteste Prinzip der Kaufmannsgilde. Sie könnten die Spiele weitaus günstiger anbieten, was dann mehr Leute dazu verleiten würde/könnte (und es sich auch leisten können!), sich deren Spiel zu kaufen und dadurch würden zwangsläufig mehr Spiele abgesetzt und auch die Raubmordkopien gingen zurück. Allerdings dauert das Ganze natürlich länger, als wenn man am ersten Wochenende gleich X Millionen einfahren kann.
Ich werde es nie verstehen.
Das Kampfsystem hat mit ebenso überhaupt nicht gefallen. Ich zocke Street Fighter schon seit Amiga Zeiten, ja sogar Automaten-Zeiten bereits, aber so uninteressant hat sich noch kein Street Fighter präsentiert.
Aber vielleicht werde ich auch zu alt für sowas. Bei solchen Spielen will ich starten und loslegen, kein Gelaber, keine Pseudo-Story. Wie herrlich waren doch Street Fighter 2 und MK 2.
Japp, bin auch mit SFII auf der Freundin angefangen - wobei für mich persönlich nichts über die Alpha-/Zero-Games (Dreamcast) geht. Die fand ich am besten. Und gerade der Comic-Stil hat mir sehr gut gefallen (und eben besser als diese gewollte hypermoderne Grafik).
Apropos Gelaber: ich hoffe, man kann diese Kommentatoren abschalten. Das empfinde ich schon in dem Beispielvideo als extrem nervig.