Steam zieht die Reißleine: Darum gibt es bald keine echten Geschenkkarten mehr

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News Annika Menzel - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Steam zieht die Reißleine: Darum gibt es bald keine echten Geschenkkarten mehr
Quelle: erstellt mithilfe von ChatGPT

Euer eigenes Guthaben bei Steam aufstocken oder jemandem eine Freude mit einer Geschenkkarte machen: Das geht in Zukunft nur noch digital, und schuld daran sind Scammer.

Last-Minute-Geburtstagsgeschenk, etwas für den Schuh am Nikolaustag oder einfach ein bequemer Weg, um euch bald wieder neue Musik kaufen zu können: Guthaben- und Geschenkkarten waren lange weitverbreitet.

Mittlerweile findet so etwas aber immer mehr online statt und die physischen Varianten, die kurz vor der Kasse in Supermärkten und Drogerien zu finden sind, bleiben vermutlich immer länger im Regal hängen. Eine Gruppe von Menschen freut sich aber noch ganz besonders über die echten Karten, und zwar Scammer. Deshalb hat sich Valve nun dafür entschieden, bald keine physischen Geschenkkarten mehr für Steam anzubieten.

Echte Steam-Guthabenkarten nur noch bis Ende des Jahres erhältlich

Grund für diese Entscheidung ist das fortbestehende Problem mit Scams, bei dem die Betrüger nach den erworbenen Codes fragen und sich dann mit dem Guthaben aus dem Staub machen. Um die Betroffenen dazu zu überreden, die Karten zu erwerben und die Informationen weiterzureichen, geben sie sich oftmals als Mitarbeiter von offiziellen Behörden aus.

Bisherige Maßnahmen von Valve, um gegen solche Scams vorzugehen, scheinen also nicht erfolgreich genug gewesen zu sein. Daher geht das Unternehmen nun diesen Schritt und will künftig keine physischen Geschenkkarten mehr verkaufen.

Wenn ihr euch gerne noch damit eindecken möchtet, solltet ihr euch die Karten zeitnah sichern. Es werden nämlich keine mehr hergestellt und die Geschäfte, bei denen sie bisher angeboten wurden, verkaufen lediglich noch die aktuellen Restbestände. Valve geht aktuell davon aus, dass bis zum Jahresende alle existierenden Geschenkkarten über die Ladentheke gegangen sind.

Alternative Möglichkeiten für Steam-Geschenke

Auch wenn es schade ist, da sich eine echte Karte schön überreichen lässt: Es gibt auch in Zukunft noch Möglichkeiten, um euren Freunden und eurer Familie eine Freude mit neuem Futter für Steam zu machen. Die digitalen Geschenkkarten bleiben weiterhin verfügbar und sollen sogar noch angepasst werden, um das Verschenken angenehmer zu gestalten.

Der Vorteil hierbei ist, dass ihr das Guthaben so direkt an die gewünschte Person schicken könnt. Dann braucht sie euer Geschenk nur noch anzunehmen, ganz ohne erst mal verzweifelt Münzgeld zu suchen, mit dem sie das Feld auf einer physischen Karte freirubbeln muss.

Außerdem gibt es nach wie vor die Möglichkeit, konkrete Spiele über Steam zu verschenken. Ihr könnt euch also aussuchen, ob ihr dem Beschenkten die Wahl überlasst oder ihm eine Freude mit einem bestimmten Game machen möchtet, das er sich gewünscht hat. Da bei Steam alles online stattfindet, sind diese beiden Varianten ohnehin der praktischste Weg dafür.

Und wenn euch physische Geschenke nach wie vor lieber sind, müsst ihr ja nicht zwangsläufig Spiele oder Guthaben dafür verschenken. Stattdessen könnt ihr die Gaming-affine Person in eurem Umfeld auch mit der passenden Hardware oder Peripherie ausstatten. Valve legt dabei schließlich auch einen Zahn zu und hat neben der Ankündigung der Steam Machine kürzlich bereits den passenden Controller auf den Markt gebracht.

Werden euch die Geschenkkarten fehlen? Schreibt uns gerne in den Kommentaren und beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei YouTube, Instagram und TikTok.

Quelle: Valve

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