Eigenbau-Steam Machine: Eigenbau-Variante 2 für 1280 Euro
Unsere zweite Eigenbau-Variante der Steam Machine mit µATX-Gehäuse kostet weniger als die 2TB-Steam Machine und ist deutlich stärker in Spielen
Steam Machine-Ersatz für 1280 Euro
Bei der zweiten Steam Machine-Alternative haben wir uns dafür entschieden, ein kleines µATX-Gehäuse zu verwenden, eine stärkere CPU und Grafikkarte zu nutzen und auf 2TB bei der SSD zu setzen. Ihr könnt natürlich auch unseren ersten Steam Machine-Ersatz so umgestalten, dass ihr euch bei Gehäuse, Mainboard und Netzteil an der Auswahl für unsere zweite Steam Machine-Alternative orientiert.
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Doch welche Hardware verwenden wir nun für unsere Option Nr. 2? Die CPU ist der für Spiele sehr starke AMD Ryzen 5 7500X3D, der nur 10 bis 15 Prozent langsamer als der über 100 Euro teurere Ryzen 7 7800X3D ist. Das Mainboard ist ein günstiges µATX-Modell von ASRock, das alles bietet, was man benötigt. Der Arbeitsspeicher ist identisch mit unserem ersten Mini-PC.
Quelle: AeroCool
AeroCool Cylon Mini
Die Grafikkarte ist eine AMD Radeon RX 9060 XT als 16GB-Version, deren Preis zwar in den letzten Monaten gestiegen ist, was wir aber in Kauf nehmen. Denn die Investition wird mit etwa 50 Prozent mehr Spielepower belohnt. Die SSD ist ein bewährtes und schnelles Modell von Lexar mit 2TB Speicherplatz, Netzteil und Kühler sind ebenfalls etablierte Modelle. Last but not Least: Das Gehäuse ist das AeroCool Cylon Mini, das zu den kleinsten µATX-Gehäusen gehört, in das trotzdem bis zu 30cm lange Grafikkarten hineinpassen. Wer ein edleres µATX-Gehäuse haben will, dem können wir unter anderem auch das Jonsbo Z20 (für knapp 85 Euro bei Caseking) empfehlen, das nur gut 20 Liter Gehäusevolumen hat (ohne Standfüße, Maße 18,6 x29,5 x 37,0 cm). Dies sind alle unsere Komponenten in der Übersicht:
- CPU: AMD Ryzen 5 7500X3D (6K, 12T, bis 4,5 GHz) - 208,58 Euro (Galaxus)
- Mainboard: ASRock B650M-H/M.2+ (µATX) - 79,96 Euro (Galaxus)
- RAM: G.Skill Flare X5, 2x8GB DDR5-5600, CL36 - 246,90 Euro (Alternate, plus 7,99 Versand)
- Grafikkarte: Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT (24,4cm lang) - 409 Euro (Galaxus)
- SSD: Lexar NQ790, 2000GB, bis 7.000 MB/s Leserate - 219,35 Euro (Galaxus)
- Netzteil: Xilence XP550R10, 550 Watt - 43,12 Euro (Amazon)
- CPU-Kühler: DeepCool AG300 - 16,47 Euro (Galaxus)
- Gehäuse: AeroCool Cylon Mini (24 Liter, 17,5 x 38,1 x 36 cm) - 40,17 Euro (Galaxus)
Unsere zweite Steam Machine-Alternative kostet euch in der Summe 1271,54 Euro mit Versand, aufgerundet also 1280 Euro. Damit liegt sie 80 Euro unter dem Preis der 2TB-Version der Steam Machine und bietet zudem mit dem Ryzen 5 7500X3D sowie der AMD Radeon RX 9060 XT die deutlich bessere Spielepower. Allein wegen der Grafikkarte könnt ihr mit etwa 50 Prozent mehr Spieleleistung rechnen. Für eine bessere Kühlung könnt ihr noch einen 120mm-Lüfter für etwa 10 Euro dazukaufen und vorn einbauen. Rein vom Platzangebot her wären auch stärkere Grafikkarten möglich, wobei ihr für eine Radeon RX 9070 oder 9070 XT ein stärkeres Netzteil verwenden solltet. Falls ihr bei der CPU mehr ausgeben möchtet und einen Ryzen 7 7800X3D oder gar Ryzen 7 9800X3D oder 9850X3D nehmen wollt, empfehlen wir einen etwas stärkeren Kühler wie den be quiet! Pure Rock Slim 3 für knapp 25 Euro. Noch eine weitere Idee: Wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich auch den AMD Ryzen 5 7500X3D sowie die AMD Radeon RX 9060 XT in unsere erste Steam Machine-Alternative einbauen, falls ihr einen kleineren PC haben wollt. Natürlich könnt ihr auf unseren zwei Steam Machine-Alternativen zudem auch statt Steam OS ein anderes Betriebssystem wie Windows oder die für Spieler gedachte Steam OS-Alternative Bazzite.
