Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch Teil 3 - Multiplayer und das neue Battle.net
Starcraft 2: Heart of the Swarm ist seit dem 12. März für PC und Mac erhältlich. In unserem Test-Tagebuch schildern wir euch im Laufe der nächsten Tage unsere Eindrücke von der ersten Strategie-Erweiterung. Im Fokus steht dabei insbesondere der Mehrspieler-Modus, bekanntlich die Königsdisziplin der StarCraft-Reihe. Wie spielen sich die neuen Einheiten der drei Völker? Laufen die Server stabil? Antworten auf diese und weitere Fragen in diesem Artikel. Update: Jetzt auch mit Test-Video zum Multiplayer. Schaut rein!
Starcraft 2: Heart of the Swarm: Teil 3 des Test-Tagebuchs - Multiplayer und das neue Battle.net
Inzwischen haben wir auch mit den Terranern und Zerg einige Mehrspieler-Partien absolviert. Beide Spezies erhalten Zugriff auf jeweils zwei neue Einheiten, die die bestehenden Armeen prima ergänzen. Die außerirdischen Zerg haben mit dem Schwarmwirt eine effektive Belagrungswaffe, die im eingegrabenen Zustand kontinuierlich säurespuckende Krabbler produziert. Mit einem halben Dutzend dieser fieser Kreaturen könnt ihr den Gegner eine Zeit lang in Schach halten, während ihr im Hintergrund eine große Armee zusammenstellt. Schwarmwirte taugen aber auch als Basisverteidung. Neu sind auch die Vipern. Die geflügelten Bestien stehen erst mit dem Bau des Schwarmstocks, also erst spät im Spielverlauf, zur Verfügung und haben keinen eigenen Angriff. Dafür beherrschen Vipern eine mächtige Fähigkeiten. So können sie zum Beispiel gegnerische Einheiten in Reichweite eurer Truppen ziehen. Starcraft 2-Veteranen können so schnell und einfach Belagerungspanzer, Kolosse und andere schwere Kriegswerkzeuge des Feindes zerstören.
Auch die Terraner gehen in Starcraft 2: Heart of the Swarm nicht leer aus. In der Fabrik könnt ihr neuerdings Kampfhellions produzieren. Das sind kleine Mechs, die mit Flammenwerfern ausgestattet und damit äußerst im Kampf gegen leichte Einheiten wie Zerglinge sind. Cool: Mit der Erforschung eines speziellen Upgrades können sich die Kampfhellions jederzeit in die "normalen" und wendigeren Hellions aus Starcraft 2: Wings of Liberty zurückverwandeln. Vorzugsweise für defensive Zwecke werden hingegen die neuen Arachnominen genutzt. Diese ähneln im Prinzip den Spinnenminen aus Wings of Liberty, können sich jedoch bewegen und feuern auch auf Lufteinheiten. Arachnominen sind ideal, um Gebiete mit Ressourcen oder andere strategische Punkte abzusichern. Übrigens: Auf den Kriegshund aus der Starcraft 2: Heart of the Swarm-Beta müssen Terraner verzichten. Blizzard hat den übermächtigen Mech ersatzlos gestrichen.
Bei der Auswahl der neuen Einheiten hat das Entwicklerstudio ganze Arbeit geleistet: Die frischen Truppentypen sind sinnvoll und bringen frischen Wind in das Echtzeit-Strategiespiel, ohne die Spielbalance komplett umzukrempeln. Wir hätten uns allerdings ein paar tief greifende Veränderungen oder Spielmodi gewünscht. Wenig zu meckern gibt es übrigens beim neuen Battle.net. Blizzard hat die Spiele-Plattform optisch generalüberholt. Wichtige Elemente sind nun nicht mehr in verschachtelten Menüs versteckt. Vom Startbildschirm habt ihr zu Zugriff auf alle wichtigen Features. Die wohl coolste Funktion ist das überarbeitete Replay-System. Ihr könnt gespeicherte Mehrspieler-Begegnungen nun gemeinsam mit euren Freunden anschauen und mitten im Replay sogar die Kontrolle über eine beliebige Armee übernehmen. Das funktioniert in der Praxis tadellos und dürfte insbesondere für Neulinge interessant sein.
Mit einem Trainer könnt ihr beispielsweise unglückliche Spielzüge analysieren und erhaltet anschließend die Möglichkeit, diese Fehler zu korrigieren. Blizzard Bemühungen, auch Einsteiger für den Mehrspieler-Modus zu begeistern, gehen allerdings noch weiter. Der Trainingsmodus sollte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, denn er führt euch in die Grundlagen von Starcraft 2: Heart of the Swarm ein. Hier gibt es nicht nur nützliche Tipps, das Spiel weist euch auch auf begangene Fehler hin. Vorbildlich! Tadellos ist auch das Matchmaking-System, das euch nach fünf Testpartien automatisch Gegner zulotst, die eurem Spielniveau entsprechen. Unfaire Matches bleiben die Ausnahme. Den vollständigen Test zu Starcraft 2: Heart of the Swarm lest ihr voraussichtlich in der nächsten Woche.
In diesem Artikel
- Seite 1 Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch - Einleitung
- Seite 2 Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch Teil 1- Die ersten Multiplayer-Begegnungen
- Seite 3 Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch Teil 2 - Ersteindruck von der Solo-Kampagne
- Seite 4 Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch Teil 3 - Multiplayer und das neue Battle.net
- Seite 5 Bildergalerie
Bildergalerie
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3x40€ ist daher etwas übertrieben und das 2. Addon lässt jetzt eh noch auf sich warten.
Im Grunde, ja.
Du musst es dir ja aber nicht gleich kaufen, ich werde hier auch warten, weil für ein Addon ist mir der Preis noch zu hoch. ;-)
Mp sagt mir nicht so zu, einfach so wenig Abwechslung im Vergleich mit age of empires zb.
Dennoch hoffe ich, dass sich der Kauf lohnen wird-
Das glaub ich dir! Muss ich unbedingt noch spielen. Wollte erstmal Story gucken und streßfreien Spaß haben...
... bei Wings of Liberty hat mir sowas ein bischen gefehlt. Das war auf Brutal ziemlich happig, aber es ging schon, mit bissi schwitzen und fluchen :)
Aber da haben mir die "extra" Einheiten, bis auf den Brood War Sanni ned so gefallen. Aber den kannte man ja schon. (Die andern auch) ... Grasshüpfer Zerglings... immer wenn ich dran denk bin ich blöd am grinsen