Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch Teil 1- Die ersten Multiplayer-Begegnungen

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Starcraft 2: Heart of the Swarm ist seit dem 12. März für PC und Mac erhältlich. In unserem Test-Tagebuch schildern wir euch im Laufe der nächsten Tage unsere Eindrücke von der ersten Strategie-Erweiterung. Im Fokus steht dabei insbesondere der Mehrspieler-Modus, bekanntlich die Königsdisziplin der StarCraft-Reihe. Wie spielen sich die neuen Einheiten der drei Völker? Laufen die Server stabil? Antworten auf diese und weitere Fragen in diesem Artikel. Update: Jetzt auch mit Test-Video zum Multiplayer. Schaut rein!

Starcraft 2: Heart of the Swarm: Teil 1 des Test-Tagebuchs - Erste Begegnungen im Multiplayer

Um Mitternacht ging es los. Am 12. März um 00:01 wagten wir unseren ersten Login und waren positiv überrascht: Die europäischen Server hielten dem Andrang offensichtlich stand. Error 37 und andere kuriose Fehlermeldungen wie zum Launch von Diablo 3 sind uns glücklicherweise erspart geblieben. Allerdings verlief die Installation mit den Spiele-DVDs auf den Bürorechnern nicht so reibungslos, der Blizzard Launcher hängte sich regelmäßig auf. Abhilfe schaffte erst der Download des Installers über die Blizzard-Webseite. Doch der Frust war schnell vergessen, als wir nach der Anmeldung schließlich das überarbeitete Battle.net zu Gesicht bekamen. Die Menüs wirken nun aufgeräumt und fein säuberlich sortiert. Wichtige Elemente wie Chats, Gruppierungen, Newsfeed und Profil sind direkt vom Startfenster aus sichtbar und können mit einem Mausklick erreicht werden.

Doch wir wollen uns nicht lange mit Menüs aufhalten und springen sofort mit den Protoss in das erste unbewertete Mehrspieler-Gefecht. Bereits zum Spielbeginn fällt auf, dass in Starcraft 2: Heart of the Swarm alle Arbeiter sofort mit dem Abbau von Mineralien beginnen. Im Originalspiel mussten Hobby-Strategen die Sammler noch von Hand auswählen und auf die Mineralfelder klicken. Dieses kleine Feature kommt dem Spielfluss zugute, so können sich Spieler in den ersten Sekunden um andere Dinge kümmern. Außerdem ist es mit einem Tastenkürzel möglich, alle Kampf-Einheiten sofort auszuwählen, auch wenn diese nicht im Bildausschnitt zu sehen sind. Das ist insbesondere im Verteidigungsfall äußert praktisch, da man nicht mehr hektisch nach einzelnen Einheiten suchen muss.

Ansonsten spielt sich Starcraft 2: Heart of the Swarm nicht wesentlich anders als Wings of Liberty. Nach wie vor gilt es möglichst zügig eine Basis zu errichten, Einheiten auszubilden und damit den Gegner zu überrollen. Während unserer ersten Multiplayer-Begegnungen fiel uns auf, dass die Spieler bislang kaum auf die neuen Einheiten aus Starcraft 2: Heart of the Swarm zurückgreifen. Das Tempest-Luftschiff der Protoss haben wir erst nach zehn Partien in Aktion gesehen. Das hat möglicherweise zwei Gründe: Zum einen können viele der neuen Truppentypen erst zu einem späten Zeitpunkt der Partien produziert werden, viele Matches dauern in der Regel jedoch zwischen zehn und 25 Minuten. Zum anderen sind viele Starcraft-Fans offenbar noch nicht mit dem neuen Kriegswerkzeug vertraut und setzen daher auf bewährte Strategien, die bereits in Starcraft 2: Wings of Liberty zum Erfolg führten.

Das dürfte sich jedoch in den kommenden Tagen und Wochen ändern, denn die neuen Einheiten in Starcraft: Heart of Swarm 2 bereichern das Mehrspieler-Erlebnis ungemein. Die Tempest-Flugschiffe sind etwa in Teamspielen äußerst effektiv. Wegen ihrer hohen Reichweite eignen sie sich ideal, um Angriffe einzuleiten. Wenn die Gegner dann auf das Feuer reagieren und zur Quelle laufen, können eure Mitspieler die feindlichen Truppen aus dem Hinterhalt überraschen. Sehr effektiv und spaßig! In den kommenden Tagen werdet ihr in diesem Artikel weitere Eindrücke zu Starcraft 2: Heart of the Swarm lesen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch - Einleitung
  2. Seite 2 Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch Teil 1- Die ersten Multiplayer-Begegnungen
  3. Seite 3 Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch Teil 2 - Ersteindruck von der Solo-Kampagne
  4. Seite 4 Starcraft 2: Heart of the Swarm - Test-Tagebuch Teil 3 - Multiplayer und das neue Battle.net
    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Exar-K Mitglied
        ~29€ ist doch der Normalpreis für ein Addon. Das Hauptspiel kostet aktuell 20€ und war kürzlich für 10-15 zu haben.
        3x40€ ist daher etwas übertrieben und das 2. Addon lässt jetzt eh noch auf sich warten.
      • Von Exar-K Mitglied
        ~29€ ist doch der Normalpreis für ein Addon. Das Hauptspiel kostet aktuell 20€ und war kürzlich für 10-15 zu haben.
        3x40€ ist daher etwas übertrieben und das 2. Addon lässt jetzt eh noch auf sich warten.
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Zitat von LouisLoiselle
        müsste ich also jetzt insgesamt 3x 40€ blechen, um die ganze Story zu erleben und alle Einheiten im MP zu kriegen?

        Im Grunde, ja.
        Du musst es dir ja aber nicht gleich kaufen, ich werde hier auch warten, weil für ein Addon ist mir der Preis noch zu hoch. ;-)
      • Von OldShatterhand Mitglied
        müsste ich also jetzt insgesamt 3x 40€ blechen, um die ganze Story zu erleben und alle Einheiten im MP zu kriegen?
      • Von Maiernator Hobby-Spieler/in
        Hm hab fast nur die Kampagne gezockt bei Wol.
        Mp sagt mir nicht so zu, einfach so wenig Abwechslung im Vergleich mit age of empires zb.
        Dennoch hoffe ich, dass sich der Kauf lohnen wird-
      • Von kornhill Mitglied
        Zitat von Triplezer0
        Auf Brutal hat man die übermächtigen Mutationen bitter nötig ;-)

        Das glaub ich dir! Muss ich unbedingt noch spielen. Wollte erstmal Story gucken und streßfreien Spaß haben...
        ... bei Wings of Liberty hat mir sowas ein bischen gefehlt. Das war auf Brutal ziemlich happig, aber es ging schon, mit bissi schwitzen und fluchen :)
        Aber da haben mir die "extra" Einheiten, bis auf den Brood War Sanni ned so gefallen. Aber den kannte man ja schon. (Die andern auch) ... Grasshüpfer Zerglings... immer wenn ich dran denk bin ich blöd am grinsen
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