Erfolg in Serie: Das finanzielle Rückgrat der Spielebranche
Intern steht oftmals schon vor Erscheinen fest, welcher Titel zur Serie ausgebaut werden soll. So hatte sich beispielsweise Vivendi vorgenommen, die Timeshift (dt.)-Marke auf dem Markt zu etablieren und als Mehrspieler-Serie auszubauen. Im Schatten von Call of Duty 4 (dt.), Crysis und Co. wurde dem Shooter dann aber viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Was nach dem Zusammenschluss von Activision und Vivendi aus dem Titel wird, ist unklar. Überhaupt schlittern in der letzten Zeit viele Spiele an der Serien-Reife vorbei. Kaum ein Entwickler hat es innerhalb der letzten Jahre geschafft, eine Marke am Markt zu etablieren, die sich auch über mehrere Episoden halten könnte. Einzig S.T.A.L.K.E.R., The Witcher und Bioshock dürften ihren Erfindern auf lange Sicht treue Dienste leisten.
Den Publisher-Hang zur Serie mit purer Ignoranz und Geldgier zu erklären, das wäre jedoch zu kurz gegriffen. Vielmehr rührt der Fortsetzungswahn von einer tief gehenden Verunsicherung der großen Firmen her. Die Gewinnmargen werden kleiner, der Markt gibt nur noch wenig Platz für Überraschungserfolge und über allem hängt bei den meisten Unternehmen auch noch das Damoklesschwert der Aktionärsgunst.
Quelle: http://www.pcgameshardware.de
Denn fast alle großen Publisher sind mittlerweile Aktiengesellschaften und stehen unter dem Druck, immer höhere Gewinne und damit immer bessere Dividenden für die Teilhaber zu erreichen. Und kurzfristige Gewinne bei moderaten Entwicklungskosten versprechen nun einmal etablierte Marken. Da verwundert es, dass manch Publisher sogar noch ungenutztes Material zurückhält. Gerade Electronic Arts, Großmeister der Serien-Produktion, hat einige brachliegende Reihen, die jede Menge Geld in die Kasse spülen könnten.
Die Zukunft wird zeigen, ob die großen Konzerne es schaffen, eine gesunde Balance zu finden zwischen dem Geldesel Fortsetzung und dem Mut und Risiko, Neues auszuprobieren. Denn nur so kann das Medium Computerspiel zum kreativen Fixpunkt in der Unterhaltungsbranche aufsteigen und trotzdem die finanzielle Grundlage schaffen, um weiterzuwachsen.

Ja, das war als Versteckte Aufforderung nach z.b. einem Dungeon Keeper 3 gedacht.
Ja, das war als Versteckte Aufforderung nach z.b. einem Dungeon Keeper 3 gedacht.
Wisst ihr was ich mich oft frage? Ob es die Entwickler nicht selbst manchmal ankotzt, jedes Jahr das gleiche Spiel herauszubringen, nur mit ein paar wenig Änderungen. Wenn ich da Spieleentwickler wäre, mir würde das doch irgendwann total auf die Nüsse gehen, jedes Jahr immer den gleichen Mist zu veröffentlichen.
Spieleentwicklung ist doch so ein verdammt kreativer Beruf und es wäre so viel möglich. Gerade heutzutage ist die Technik doch so, dass viel mehr möglich ist als früher, was man nicht alles für Welten und Spielideen erschaffen könnte. Es wird aber nichts, gar nichts daraus gemacht. Und das ist das Traurige.
Deswegen kommen doch die wirklich kreativen Spiele nur noch von kleinen, unbekannten oder osteuropäischen Entwicklern. Die haben noch nicht die Aktionäre mit dem Messer im Rücken und können einfach das entwickeln, worauf sie Lust haben.
Wisst ihr was ich mich oft frage? Ob es die Entwickler nicht selbst manchmal ankotzt, jedes Jahr das gleiche Spiel herauszubringen, nur mit ein paar wenig Änderungen. Wenn ich da Spieleentwickler wäre, mir würde das doch irgendwann total auf die Nüsse gehen, jedes Jahr immer den gleichen Mist zu veröffentlichen.
Spieleentwicklung ist doch so ein verdammt kreativer Beruf und es wäre so viel möglich. Gerade heutzutage ist die Technik doch so, dass viel mehr möglich ist als früher, was man nicht alles für Welten und Spielideen erschaffen könnte. Es wird aber nichts, gar nichts daraus gemacht. Und das ist das Traurige.
resi 4/ 5 und vielleicht auch ff12 orientieren sich nicht mehr zu 100% an den wurzeln der serien.
das mag veteranen missfallen, macht die teile aber -objektiv gesehen
(könnte man jetzt ewig drüber diskutieren, ich weiss)- nicht schlecht. :-]