Das Mini-Spiele-Maxi-Spaß-Menü
Rayman Raving Rabbids
Ansgar Steidle: Also, was ich gelten lassen würde: Selbst gute Einlagen sind meist simple Aufgüsse bekannter Spielprinzipien - obwohl, Würfeln bei The Witcher war trotzdem spaßig. Belohnungen sind aber eine Zwickmühle: Ohne locken mich die Spiele nicht. Nur: Wenn ich tatsächlich Nutzen daraus ziehe, werden die Einlagen praktisch Muss.
Thomas Weiß: Übrigens habe ich in Doom 3 Aggressionen abreagiert. Beim Hühnerschlagen. Das war Klasse!
Ansgar Steidle: Obwohl es strunzlangweilig war? Man kann sich über alles freuen ... Obwohl, das geht noch. Bei einem Shooter hab ich aber keinen Bock, nebenher noch Rätsel zu lösen oder Ähnliches. Stichwort: Turning Point, das einfallslose Bombenbasteln ... da rätselte ich höchstens, ob die ihre Zeit nicht in was Sinnvolleres hätten investieren können?
Robert Horn: Turning Point? Gutes Beispiel! Warum Zeit in Minispiele investieren, wenn der Rest des Gameplays nicht funktioniert? Sollen sie lieber erst mal ein gutes Spiel auf die Beine stellen.
Sam & Max
Thomas Weiß: Wenn der Rest des Spiels nicht funktioniert, dann geb ich dir Recht. Dann muss
die Priorität woanders liegen. Aber wenn doch: Warum keine Minispiele? Sie tun ja nicht weh. Sie lassen sich ignorieren, falls erwünscht. Und wer Zeit hat, der macht sie. Und wird belohnt. Belohnungen findet der Mensch toll, das ist so ein Mechanismus im Gehirn, Dopamin involvierend, aber ich schweife ab ...
Ansgar Steidle: Ich glaube, das einzige Spiel, wo das bei mir in rauen Mengen ausgeschüttet wurde, war GTA: San Andreas. Da war ich mehr am Randalieren, Rennen fahren und so weiter als der eigentlichen Handlung zu folgen.
Robert Horn: Da sind die Minispiele aber auch Teil des Systems und deshalb sinnvoller als in anderen Spielen.
Thomas Weiß: San Andreas war in der Hinsicht sehr ausschweifend, richtig. Interessant ist in der Beziehung übrigens die Aussage Rockstars, dass sie beim vierten Teil wieder davon wegkommen, dermaßen viel optionalen Inhalt wie Muckibuden und Autotunen einzubauen. Die wollen wieder etwas gestraffter werden und als Begründung führen sie an, nur wenige Spieler hätten die Minispiele wirklich genutzt.

Ich mag Minispiele.
SSA
Mini-Spiele, sofern sie zur Spielwelt passen und nicht daraus unnötig hervor stechen, sind mir immer willkommen. Gerne erinnere ich mich an Arcomage, der Helikopter Geschicklichkeits-Parcours in GTA:SA, Keepsake mit seinem Minotauren Spiel, DotT mit der Vollversion von Maniac Mansion oder die Glücksspiele in der Hauptstadt und das fliegen in der Libelle in Jade Empire. In Jade Empire ist es zwar so, dass das fliegen der Libelle nicht muss ist, es wäre aber meiner Einschätzung nach ein Fehler, die Missionen nicht zu machen, da es dafür ja auch Belohnungen gibt. Diese Tatsache hätte meiner Meinung nach auch im Video auf der DVD 06/08 Erwähnung finden können.
Was ich eher weniger in die Kategorie Mini-Spiele packen würde sind das hacken von Türen oder Kameras in Bioshock. Titel wie Leisure Suit Larry, von dem ja ein Bild im Artikel zu sehen ist, bestehen ja praktisch nur aus einer Aneinanderreihung von Mini-Spielchen, die aber für das vorankommen notwendig sind.
Mini-Spiele sollen ein klein wenig abwechslung bringen, die meisten tun es, Kartenspielchen, kleine Rätselchen, oder das sammeln von Objekten die in einem Mini-Spiel benötigt werden. Mini-Spiele sind für mich kein muss, eher ein netter kleiner Bonus, mit dem ich mir die Zeit vertreiben kann wenn ich es möchte. ;-)
Hmmm, also ich höre viel das dieses Blitzball aus FF10 ziemlich gut sein soll, aber das habe ich leider nie gespielt weil ich zu faul für ein rollenspiel bin und das ständige auf leveln von charakteren hasse, ....weil sonst hätte ich die spiele auch gerne mal gespielt.
Mir am besten gefallen haben die minispiele in Jak and Daxter und Ratchet and Clank (beide für die Playstation 2). Die Minispiele in GTA: San Andreas machten auch spass, aber leider muss man da immer erst hinfahren.
mfg JBT
Der Vorzeigekandidat für Minispiele ist für mich immer noch Day of the Tentacle, in dem man den kompletten Vorgänger Maniac Mansion serviert bekommt.
In DotT spielt man nicht seperat sondern tatsächlich im Spiel. Das ist wie bei Dumm3 drei, wo man am Anfang Hühner kloppen kann, oder Prey, wo man auch am Anfang einarmige Banditen bedient. Mitten im Spiel taucht ein Computer auf, den man bedienen kann. Dort spielt man dann MM. Bei PoPSoT hingegen kann man sich aussuchen, ob man PoPSoT neu startet oder lieber PoP1 spielen will. Das ist dann eher wie in Tombraider, wo man entweder ne RUnde durch ihr Haus läuft oder sich mit Dinos prügelt.