Klasse Spiel, ödes Finale: Mass Effect 3 und Rage
Auch das beste Videospiel ist irgendwann mal vorbei. Das ist zwar schade, aber unvermeidlich. Bitter ist es allerdings dann, wenn man statt einem grandios inszenierten Abschluss einen Cliffhanger oder eine abstruse Wendung serviert bekommt. Wenn sich Entwickler nicht die Mühe machen Handlungsstränge befriedigend aufzulösen, dann sorgt das für jede Menge Frust.
Mass Effect 3
Mit dem Mantra: "die Entscheidungen von Spielern sind bedeutungsvoll und wirken sich auf den Story-Verlauf aus", schoss sich Bioware letztendlich ein Eigentor, denn alle drei Story-Enden waren sich sehr ähnlich. Für Fans der Rollenspiel-Reihe wirkte dies wie ein Schlag ins Gesicht und entsprach nicht den Erwartungen und Versprechungen.
Rage
Die Story des First-Person-Shooters ist zwar im Allgemeinen nicht der Brüller, trotzdem hätte das Spiel ein würdigeres Ende verdient. Nachdem man sich seinen Weg durch das Hauptquartier der Authority gebahnt hat, muss man lediglich einen Knopf drücken und das war's dann.
In diesem Artikel
- Seite 1 Klasse Spiel, ödes Finale: Borderlands und Crysis 2
- Seite 2 Klasse Spiel, ödes Finale: Divinity 2: Ego Draconis und Half-Life 2
- Seite 3 Klasse Spiel, ödes Finale: Halo 2 und Legacy of Kain: Soul Reaver
- Seite 4 Klasse Spiel, ödes Finale: Mass Effect 3 und Rage
- Seite 5 Klasse Spiel, ödes Finale: Kotor 2 und The Witcher 2
- Seite 6 Bildergalerie
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- Seite 2 Klasse Spiel, ödes Finale: Divinity 2: Ego Draconis und Half-Life 2
- Seite 3 Klasse Spiel, ödes Finale: Halo 2 und Legacy of Kain: Soul Reaver
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Wobei ich sagen muss, dass der Cliffhanger im zweiten Teil noch gemeiner war als der Vorgänger. Da hat man sich mit der Figur Raziel endlich so gut identifiziert, kann seine Gefühle und Gedanken nachvollziehen, und dann wird ihm am Schluss sowas angetan mit einem bösen "to be continued". Wenn man über die (schon damals nicht ganz so tollen) Gameplayelemente hinwegsieht und die Story bis zum Schluss weiterverfolgt hat, konnte das Ende vom zweiten Teil einem nur fassungslos zurücklassen...
Kleiner Gedenk-Nebensatz: Ich würde mich höllisch über eine Fortsetzung der Legacy of Kain-Saga freuen. Heutzutage gibts echt nicht viele Spiele, die eine so tiefe, teils philosophische, über mehrere Zeitebenen verschachtelte und trotzdem nachvollziehbare Geschichte bietet. Und sämtliche Haupt- und Nebencharaktere jeder Serie waren durch die Bank eigene, dreidimensionale Persönlichkeiten...
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Das Ende vom "The Witcher 2" ist auch etwas merkwürdig. CD Projekt hat es mMn. leider nicht geschafft, die Wendung von einem Hauptbösewicht zu einem Handlanger in irgendeiner Weise dramatisch oder erinnerungswürdig zu inszenieren, was einen doch recht fahlen Beigeschmack hatte... Allerdings sollte das Ende trotzdem niemanden davon abhalten, sich dieses Spiel zu kaufen, da der Weg bis dahin in Sachen Präsentation nur von leidenschaftlichen Entwicklern stammen konnte. Das Ende mag nicht perfekt sein, ist aber von einem Totalausfall weit entfernt...
wurde leider nie fortgesetzt.
Leider wurde da auch nicht alles aufgelöst, aber es dürfte trotzdem mehr als erwähnenswert sein, denn das Addon war grandios!
Siehe KotOR, das machts nicht besser und es ist keine Entschuldigung dafür, eine lahmes Ende abzuliefern
Ach ja, Fable 1 Lost Chapters hatte auch ein richtig lahmes Ende
Genau so wie Darkstar One