Klasse Spiel, ödes Finale: Divinity 2: Ego Draconis und Half-Life 2
Auch das beste Videospiel ist irgendwann mal vorbei. Das ist zwar schade, aber unvermeidlich. Bitter ist es allerdings dann, wenn man statt einem grandios inszenierten Abschluss einen Cliffhanger oder eine abstruse Wendung serviert bekommt. Wenn sich Entwickler nicht die Mühe machen Handlungsstränge befriedigend aufzulösen, dann sorgt das für jede Menge Frust.
Divinity 2: Ego Draconis
Überraschungen können toll sein, müssen sie aber nicht. Im Fall von Divinity 2 sorgte das das Story-Ende nicht nur für verblüffte Gesichter, sondern endete auch noch mit einem Cliffhanger. Vielen Dank für nichts!
Half-Life 2
Episode 2 endet mit einem bösen Cliffhanger. Ein offenes Ende ist zwar nicht grundsätzlich zu verteufeln, viele Fans sind bis zum heutigen Tag enttäuscht, dass die als Trilogie angekündigten Episoden nie vollendet wurden.
In diesem Artikel
- Seite 1 Klasse Spiel, ödes Finale: Borderlands und Crysis 2
- Seite 2 Klasse Spiel, ödes Finale: Divinity 2: Ego Draconis und Half-Life 2
- Seite 3 Klasse Spiel, ödes Finale: Halo 2 und Legacy of Kain: Soul Reaver
- Seite 4 Klasse Spiel, ödes Finale: Mass Effect 3 und Rage
- Seite 5 Klasse Spiel, ödes Finale: Kotor 2 und The Witcher 2
- Seite 6 Bildergalerie
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- Seite 2 Klasse Spiel, ödes Finale: Divinity 2: Ego Draconis und Half-Life 2
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Wobei ich sagen muss, dass der Cliffhanger im zweiten Teil noch gemeiner war als der Vorgänger. Da hat man sich mit der Figur Raziel endlich so gut identifiziert, kann seine Gefühle und Gedanken nachvollziehen, und dann wird ihm am Schluss sowas angetan mit einem bösen "to be continued". Wenn man über die (schon damals nicht ganz so tollen) Gameplayelemente hinwegsieht und die Story bis zum Schluss weiterverfolgt hat, konnte das Ende vom zweiten Teil einem nur fassungslos zurücklassen...
Kleiner Gedenk-Nebensatz: Ich würde mich höllisch über eine Fortsetzung der Legacy of Kain-Saga freuen. Heutzutage gibts echt nicht viele Spiele, die eine so tiefe, teils philosophische, über mehrere Zeitebenen verschachtelte und trotzdem nachvollziehbare Geschichte bietet. Und sämtliche Haupt- und Nebencharaktere jeder Serie waren durch die Bank eigene, dreidimensionale Persönlichkeiten...
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Das Ende vom "The Witcher 2" ist auch etwas merkwürdig. CD Projekt hat es mMn. leider nicht geschafft, die Wendung von einem Hauptbösewicht zu einem Handlanger in irgendeiner Weise dramatisch oder erinnerungswürdig zu inszenieren, was einen doch recht fahlen Beigeschmack hatte... Allerdings sollte das Ende trotzdem niemanden davon abhalten, sich dieses Spiel zu kaufen, da der Weg bis dahin in Sachen Präsentation nur von leidenschaftlichen Entwicklern stammen konnte. Das Ende mag nicht perfekt sein, ist aber von einem Totalausfall weit entfernt...
wurde leider nie fortgesetzt.
Leider wurde da auch nicht alles aufgelöst, aber es dürfte trotzdem mehr als erwähnenswert sein, denn das Addon war grandios!
Siehe KotOR, das machts nicht besser und es ist keine Entschuldigung dafür, eine lahmes Ende abzuliefern
Ach ja, Fable 1 Lost Chapters hatte auch ein richtig lahmes Ende
Genau so wie Darkstar One