Die spielbare Bibliothek: Das Potenzial von Buchvorlagen für Videospiele

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Special Annika Menzel - Redakteurin Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 17,55 €
Die spielbare Bibliothek: Das Potenzial von Buchvorlagen für Videospiele
Quelle: Electronic Arts

Es gibt nicht nur The Witcher und Herr der Ringe: Wir nehmen euch mit auf eine Reise durch die Welt von Videospielen, die auf Büchern basieren.

Der künstlerischen Freiheit sind dann keine Grenzen gesetzt, da das Ursprungsmaterial nicht nur nach Belieben verwendet, sondern auch entfremdet werdend darf, schließlich gibt es keine Auflagen, an die sich Entwicklerstudios halten müssten. Das hat sich auch das Team von Twice Different zunutze gemacht, die in Winnie's Hole den niedlichen, honigliebenden Bären Winnie Puuh in ein grausiges, mutiertes Monster verwandelt haben.

Der reinste Medienstrudel: Spiele, Bücher und Filme

Lizenzen funktionieren ebenfalls in der anderen Richtung, weshalb es vorkommt, dass ihr in der Buchhandlung über einen Roman oder Comic zu einem bestimmten Videospiel stolpert. Beispiele dafür sind Assassin's Creed, Mass Effect und Resident Evil, wo ihr dank begleitender Romane und Comics nach dem Abspann noch weiter in die Welten eintauchen könnt. Je nach Reihe erzählen die literarischen Adaptionen manchmal die Geschichte des Spiels nach, andere Umsetzungen erweitern das Universum oder weichen von der ursprünglichen Handlung ab. Trotzdem sind sie eine tolle Möglichkeit, das Gedächtnis aufzufrischen oder weniger spielebegeisterten Freunden die Geschichten näherzubringen.

Außerdem gibt es noch Filmadaptionen, die sich ein Franchise vorknöpfen und auf die Kinoleinwand bringen. Während der Super-Mario-Bros.-Film einen Rekord nach dem anderen bricht, werden viele Videospielverfilmungen ihren Vorlagen nicht gerecht und sorgen für enttäuschte Fans und leere Kinokassen, wie sich vor ein paar Jahren am Beispiel von Assassin's Creed zeigte.

Mass Effect Quelle: Bioware Mass Effect Egal von welchem Medium ins andere gewechselt wird, es gibt immer sowohl Vor- als auch Nachteile, wenn sich ein Unternehmen entschließt, eine bereits bestehende Vorlage aufzugreifen und umzusetzen.

Letztendlich liegt es bei Videospieladaptionen literarischer Werke in den Händen des Entwicklerteams, seinen eigenen Weg zu gehen und einen Titel zu erschaffen, der die Vorlage respektiert und dennoch genügend Raum für kreative Ideen lässt.

Außerdem warten in den Bücherregalen dieser Welt noch einige Bände darauf, sich von den bedruckten Seiten zu lösen und stattdessen über den heimischen Bildschirm zu flackern.

Unsere Wunschliste ist lang, von einem Spiel zu Game of Thrones im Stil von The Witcher, zur Abwechslung mal einem richtig guten Spiel zu Der Herr der Ringe oder weiteren düsteren Märchenverschnitten à la Alice: Madness Returns.

Für Letzteres hat die Autorin Christina Henry einiges in petto, was wir uns gut als Spiel vorstellen können, unter anderem ihre Neuinterpretation von Peter Pan in Lost Boy. Und bis dahin tauschen wir den Controller zeitweise gerne gegen ein dickes, gebundenes Buch ein und gönnen unseren Augen eine Pause vom Blaulicht. Schließlich gibt es noch so viele Geschichten, die von uns entdeckt werden wollen.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DarkSamus666 Spiele-Enthusiast/in
        Es gäbe alleine im high-fantasy-Bereich enorm viele Reihen, die man super in Spiele ummünzen könnte. Bernhard Hennens Elfen-Saga und [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Aber auch im Bereich Sci-Fi oder Horror würde es mehr als genügend interessante Welten geben.
        Ein Spiel zum Roman Dracula, in dem man in die Rollen der unterschiedlichen Charaktere schlüpft und das sich ähnlich wie ein Spiel von Supermassive spielt würde mir da extrem gefallen.
        Eine weitere Vorlage, die ich großartig finden würde ist the Mist (der Nebel) von Steven King.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von DarkSamus666 Spiele-Enthusiast/in
        Es gäbe alleine im high-fantasy-Bereich enorm viele Reihen, die man super in Spiele ummünzen könnte. Bernhard Hennens Elfen-Saga und [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Aber auch im Bereich Sci-Fi oder Horror würde es mehr als genügend interessante Welten geben.
        Ein Spiel zum Roman Dracula, in dem man in die Rollen der unterschiedlichen Charaktere schlüpft und das sich ähnlich wie ein Spiel von Supermassive spielt würde mir da extrem gefallen.
        Eine weitere Vorlage, die ich großartig finden würde ist the Mist (der Nebel) von Steven King.
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      • Von s3dr1ck Gelegenheitsspieler/in
        Ich sehe da kein Potential. Ein gutes Buch macht noch lange kein gutes Spiel. Ein gutes Spiel kann allerdings Bücher oder Romane hervorbringen. Beides sind unterschiedliche Medien, die Geschichten erzählen können, im Gegensatz zum Buch muss ein Spiel aber keine Geschichte erzählen. Ein Buch kann ein Spiel wunderbar ergänzen. Aber ein Buch als Vorlage für ein Spiel zu bezeichnen finde ich unpassend. In dem Buch steht in keiner Weise, was den Kern des Spiels ausmacht. Ein Buch kann daher bestenfalls die Vorlage für die Story eines Spiels sein, was das Spiel dann daraus macht, ist davon völlig unabhängig. Vor allem bringen bekannte Romane / Bücher als Vorlagen oft Lizenzgurken hervor, weil man davon ausgeht, dass der Name allein das Spiel schon trägt, was bestenfalls Potential für derbe Enttäuschungen hat (siehe Gollum)
      • Von Wamboland Mitglied
        Ich hätte gerne ein Spiel im Mistborn Universum ...
      • Von StarFox86 Hobby-Spieler/in
        Alice Madness Returns Vorgänger Remake / Remaster oder Sequel :( tolle Spiele wo Nachfolger fehlen. Metro Exodus & Witcher 3 sind auch schon paar Jahre draußen ^^ gut das an Witcher 4 gearbeitet wird, braucht aber auch sicher noch paar Jahre (3-5?)
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