Cloudgaming: Xbox Game Pass, Playstation Plus, Luna und Shadow

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Cloudgaming: Xbox Game Pass, Playstation Plus, Luna und Shadow
Quelle: Microsoft

Wir erklären die Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile von Cloudgaming und blicken auf entsprechende Dienste wie GeForce Now, Xbox Game Pass oder Luna.

Playstation Plus Premium

Playstation Plus ist vor allem Konsolen-Fans mit Sicherheit ein Begriff, aber mittlerweile auch vielen PC-Gamern bekannt, da Sony mit dem Dienst seit einiger Zeit das Spielen von Playstation-exklusiven Titeln auf dem PC ermöglicht. Dabei sind einige Hundert Spieletitel im Playstation Plus-Abo dabei, das es in drei Stufen gibt: Essential, Extra und Premium. Um diese Spiele mit der Cloudgaming-Funktion zu spielen, ist allerdings die Premium-Variante von Playstation Plus nötig, die pro Monat 16,99 Euro kostet. Für drei Monate sind es 40,99 Euro, also monatlich etwa 16,70 Euro. Geht ihr ein Jahresabo sein, bezahlt ihr 151,99 Euro, pro Monat knappe 12,70 Euro. Playstation Plus Premium umfasst neben Cloudgaming unter anderem einen Klassiker-Spielekatalog, Testversionen von Spielen sowie Rabattaktionen.

Xbox Game Pass Ultimate

Für PC-Spieler besonders interessant ist der Xbox Game Pass Ultimate für 17,99 Euro pro Monat. Dieser ist allerdings ein Spiele-Abo und kein Cloudgaming-Angebot, enthält aber eine Cloudgaming-Option. Durch das Abo könnt ihr viele Spiele auf eurem PC und/oder eurer Xbox installieren und spielen. Einige Titel sind wiederum nur auf dem PC oder nur auf der Xbox installierbar. Durch die Cloudgaming-Funktion lassen sich aber auch viele Konsolentitel aus dem Game Pass am PC oder auf anderen Geräten, die die Xbox App unterstützen, streamen. Zum Beispiel bieten neuere TV-Modelle von LG die passende App. Im Game Pass erscheinen häufig Blockbuster-Games direkt zum Release - so waren zum Beispiel Spiele wie das aktuelle Call of Duty: Black OPs 6 oder Wuchang: Fallen Feathers direkt zu ihrem Release im Game Pass dabei.

Ebenso kommen viele Titel von EA, Ubisoft und Blizzard eine Weile nach ihrem Release in den Game Pass, zum Beispiel Diablo IV, Assassins Creed: Mirage oder Dragon Age: The Veilguard. Viele dieser Spiele sind dann auch per Cloud spielbar. Hinzu kommen einige Spiele, die nicht zum Game Pass gehören, die ihr aber über die Game Pass-App beziehungsweise den Microsoft Store kaufen und dann per Cloudgaming spielen könnt. Prominente Beispiele sind Cyberpunk 2077, Hogwarts Legacy, Baldur's Gate 3 oder auch das neue Mafia: The Old Country. Für die Cloudgaming-Funktion ist dann zwar parallel dazu das Game Pass Ultimate-Abo nötig - ohne das Abo könnt ihr die Spiele natürlich trotzdem auf klassische Art installieren und nutzen.

Amazon Luna Pakete Quelle: Screenshot Amazon Luna-Website Amazon Luna Pakete

Amazon Luna

Auch Amazon bietet Cloudgaming an, und zwar mit dem Dienst Luna. Wer bereits Amazon Prime-Kunde ist, kann Luna und einige enthaltene Spiele nutzen. Luna lässt sich aber auch für 9,99 Euro als Plus-Variante inklusvie deutlich mehr weiteren Titeln abonnieren. Auch Ubisoft+ (17,99 Euro pro Monat) sowie Jackbox-Spiele (4,99 Euro) lassen sich dazubuchen - eine Preisübersicht findet ihr hier. Amazons Cloudgamingdienst ist zudem mit Ubisoft, EA sowie GOG verbunden, so dass ihr einige Spiele, die ihr über einen dieser Accounts besitzt, mit einer Verknüpfung zu eurem jeweiligen Konto auch mit Luna spielen könnt. Hardwaretechnisch gesehen gibt es keine unterschiedlichen Abos, genau wie beim Game Pass Ultimate oder Playstation Plus Premium.

Shadow

Last but not Least wollen wir auch noch einen bekannten Cloud-PC-Dienst nennen, nämlich Shadow. Allerdings bietet Shadow eine aus heutiger Sicht eher in der Mittelklasse einzuordnende Spieleleistung. Dafür kann quasi ferngesteuert ein Windows-basierter PC allumfänglich genutzt werden - ihr könnt also neben Spiele-Clients und Games auch Programme installieren und den PC zum Beispiel auch für Office-Anwendungen nutzen. Die Classic-Version für 19,99 Euro im Monat bietet die 3D-Leistung einer GeForce RTX 1080, für 32,99 Euro pro Monat erhaltet ihr mit der Neo-Variante eine Leistung, die mit einer GeForce RTX 4060 vergleichbar ist, und die Power-Option für 49,98 Euro pro Monat schaltet eine Nvidia RTX A4500 frei, deren Leistung einer GeForce RTX 3070 Ti ähnelt.

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  1. Seite 1 Cloudgaming: Funktionsweise und Konzepte
  2. Seite 2 Cloudgaming: Varianten, Vor- und Nachteile im Detail
  3. Seite 3 Cloudgaming: Nvidia GeForce Now
  4. Seite 4 Cloudgaming: Xbox Game Pass, Playstation Plus, Luna und Shadow
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von Weedotastisch
        Generell ist es halt eher für Sklaven.

        (..)

        Der freie Mann hat alles zuhause was er braucht

        (..)

        "Sklaven".. "Freier Mann".. oha.

        Wenn das Feindbild klar, ist, hat der Tag doch gleich mal Struktur. :P

        Also ernsthaft jetzt.. ist schon etwas dogmatisch angesetzt wenn man im Vorfeld jemanden der Gegenpunkte bringen könnte potentiell gleich mal herabwürdigt.

        Immerhin: Beim Streaming WEISS ICH KLAR im Vorfeld, dass mir nix davon gehört, da ist das wenigstens offensichtlich. Und bei manchen Dinge WILL ich da auch nix besitzen, gibt im Video Streaming genug Serien, die reichen mir wenn ich die mal gestreamed bekommen habe, aber die werde ich jetzt nicht irgendwo mir ins Regal packen. Das dürften eh die aller-allerwenigsten sein, wenn überhaupt. Und bei manchen Spielen ist das auch so.

        Zitat von Weedotastisch
        Der grenzdebile westliche Konsumsklave (...)
        Wie sieht denn der Gegenentwurf dazu aus? der östliche.. was genau? Weil wüsste jetzt nicht, dass das noch großartig differenziert wird nach westlicher und östlicher Hemisphäre.
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von Weedotastisch
        Generell ist es halt eher für Sklaven.

        (..)

        Der freie Mann hat alles zuhause was er braucht

        (..)

        "Sklaven".. "Freier Mann".. oha.

        Wenn das Feindbild klar, ist, hat der Tag doch gleich mal Struktur. :P

        Also ernsthaft jetzt.. ist schon etwas dogmatisch angesetzt wenn man im Vorfeld jemanden der Gegenpunkte bringen könnte potentiell gleich mal herabwürdigt.

        Immerhin: Beim Streaming WEISS ICH KLAR im Vorfeld, dass mir nix davon gehört, da ist das wenigstens offensichtlich. Und bei manchen Dinge WILL ich da auch nix besitzen, gibt im Video Streaming genug Serien, die reichen mir wenn ich die mal gestreamed bekommen habe, aber die werde ich jetzt nicht irgendwo mir ins Regal packen. Das dürften eh die aller-allerwenigsten sein, wenn überhaupt. Und bei manchen Spielen ist das auch so.

        Zitat von Weedotastisch
        Der grenzdebile westliche Konsumsklave (...)
        Wie sieht denn der Gegenentwurf dazu aus? der östliche.. was genau? Weil wüsste jetzt nicht, dass das noch großartig differenziert wird nach westlicher und östlicher Hemisphäre.
      • Von Kutchulu NPC
        Man
        Zitat von Weedotastisch
        Ja, hat bestimmt auch Vorteile. Eigentlich ist es einfach ein "Steam +" oder eben ein "Steam+ PC/Handy/Handheld wird zur Konsole". Was ja auch lustig ist.

        Generell ist es halt eher für Sklaven. Schon bei Steam und Konsorten gehören einem die Spiele nicht und zack sind se weg. Der freie Mann hat alles zuhause was er braucht und tut damit auf Bedarf was er will. Je mehr man sich von anderen abhängig macht, desto naiver und kindlicher ist man und gehört dann eben auch dementsprechend ausgebeutet und mißbraucht. Was zwangsläufig IMMER geschieht, sobald irgendjemand die Möglichkeit dazu hat.

        Generell ist es ein es eben ein Trend, der in vielen Lebensbereichen Fuß faßt. Der grenzdebile westliche Konsumsklave der alles nach Hause "gestreamt" bekommt und das für wahnsinnig praktisch hält, weil dieser es a) bequem findet und es b) sich schon nicht mehr anders leisten kann.

        Wer das "normal" findet, der ist mit dieser Entwicklung gut bedient. Der Rest kommt gerade aus dem Arsch und es werden immer mehr (sind schon zuviele).

        PS: Es ist halt kraß umweltschädlich. Die Serverparks werden so wie diese sind hinsubventioniert, weil es eine Agenda ist. Das Geschwätz, daß sich das toll rechnet und die Umwelt schont, das braucht ihr nicht glauben. Setzt euch nüchtern hin und schaut mal, was da alles an Ressourcen gefressen wird.
        Gut das der Gaming PC des "freien Mannes" scheinbar ohne Strom läuft.🙄
      • Von Weedotastisch Hobby-Spieler/in
        Ja, hat bestimmt auch Vorteile. Eigentlich ist es einfach ein "Steam +" oder eben ein "Steam+ PC/Handy/Handheld wird zur Konsole". Was ja auch lustig ist.

        Generell ist es halt eher für Sklaven. Schon bei Steam und Konsorten gehören einem die Spiele nicht und zack sind se weg. Der freie Mann hat alles zuhause was er braucht und tut damit auf Bedarf was er will. Je mehr man sich von anderen abhängig macht, desto naiver und kindlicher ist man und gehört dann eben auch dementsprechend ausgebeutet und mißbraucht. Was zwangsläufig IMMER geschieht, sobald irgendjemand die Möglichkeit dazu hat.

        Generell ist es ein es eben ein Trend, der in vielen Lebensbereichen Fuß faßt. Der grenzdebile westliche Konsumsklave der alles nach Hause "gestreamt" bekommt und das für wahnsinnig praktisch hält, weil dieser es a) bequem findet und es b) sich schon nicht mehr anders leisten kann.

        Wer das "normal" findet, der ist mit dieser Entwicklung gut bedient. Der Rest kommt gerade aus dem Arsch und es werden immer mehr (sind schon zuviele).

        PS: Es ist halt kraß umweltschädlich. Die Serverparks werden so wie diese sind hinsubventioniert, weil es eine Agenda ist. Das Geschwätz, daß sich das toll rechnet und die Umwelt schont, das braucht ihr nicht glauben. Setzt euch nüchtern hin und schaut mal, was da alles an Ressourcen gefressen wird.
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