Cloudgaming: Varianten, Vor- und Nachteile im Detail

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Cloudgaming: Varianten, Vor- und Nachteile im Detail
Quelle: Microsoft

Wir erklären die Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile von Cloudgaming und blicken auf entsprechende Dienste wie GeForce Now, Xbox Game Pass oder Luna.

Varianten für Preise und Angebote

Bei der Preisgestaltung ergeben sich ebenfalls viele Möglichkeiten. Bei Nvidia GeForce Now gibt es zum Beispiel mehrere mögliche Abo-Modelle mit verschiedenen Grafikqualitäts-Stufen sowie enthaltener täglicher Spielzeit - dazu später mehr. Bei den Cloud-PCs zum Mieten wiederum können unterschiedliche Preise für die Hardwareleistung, den Speicherplatz (für Downloads und installierte Programme oder Spiele) sowie auch die Nutzungsdauer anfallen. Bei dieser Art von Cloud-PCs sind allerdings die meisten Angebote nicht für Gaming geeignet.

Beim Game Pass von Microsoft wiederum bezahlt ihr pirmär für das Spieleangebot - die Cloudgaming-Funktion gibt es für viele der enthaltenen Games quasi noch on-top dazu. Kauft ihr Spiele im Microsoft Store, sind diese oftmals ebenfalls via Cloudgaming nutzbar, wenn ihr parallel dazu das Game Pass Ulitmate-Abo habt. Auch einige konsolenexklusive Titel lassen sich am PC auf diese Weise spielen. Sehr ähnlich funktioniert auch Sonys Premium-Variante von Playstation Plus. Gescheitert ist hingegen Stadia, das Cloudgaming-Angebot von Google, das im Januar 2023 abgeschaltet wurde - hier musste man entweder ein Abo abschließen oder Spiele kaufen. Zusammen mit einer eher kleinen Menge an Spielen im Portfolio und Unklarheiten betreffend der Spielelizenzen scheiterte Google Stadia krachend.

Xbox Game Pass Cloudgaming Quelle: Screenshot Xbox Game Pass Website Xbox Game Pass Cloudgaming

Vor- und Nachteile von Cloudgaming

Die Grundlagen für Cloudgaming haben wir nun erklärt. Ihr steuert also über eine App die Games von zu Hause aus, berechnet wird die Spielegrafik aber von potenten PCs beim jeweiligen Anbieter, der euch die berechneten Bilder per Videostream zusendet. Wir fassen nochmal die Vor- und Nachteile zusammen:

  • Vorteil: Es ist keine leistungsstarke Gaming-Hardware nötig - ein Abo kann in der Summe günstiger sein, als wenn ihr euch einen Vor-Ort-PC mit ähnlicher Leistung selber anschafft
  • Vorteil: Ihr braucht euch nicht über technische Probleme zu sorgen, die ihr selber lösen müsst - zum Beispiel Treiberprobleme oder eine Überhitzung bei eurem Gaming-PC
  • Vorteil: Ihr könnt quasi überall spielen, Hauptsache ihr habt einen Controller und ein Gerät, auf dem die App des Cloudgaming-Anbieters läuft
  • Vorteil: Je nach Dienst gibt es entweder eine einfache Nutzung eurer Spiele, die ihr besitzt, oder aber ihr bekommt per Abo eine große Menge an Spielen zur Verfügung gestellt
  • Nachteil: Ohne eine sehr gute Internetleitung kann der Spielspaß stark leiden
  • Nachteil: Gute Grafikqualität kann teuer sein
  • Nachteil: Bei Coud-PCs kann es Zusatzkosten für genügend Speicherplatz geben
  • Nachteil: Selbst falls ihr eine gute Latenz (Ping) habt, kann es passieren, dass wegen einer zu kleinen Bandbreite die Bildqualität verringert wird
  • Nachteil: Auch mit einer sehr guten Internetleitung dürften viele Fans von kompetitiven Multiplayergames Cloudgaming für ungeeignet halten, da der Gesamtping trotzdem höher als mit einem stationären PC ist
  • Nachteil: Je nach Anbieter und Abo-Konzept kann ein Spiel aus dem Portfolio fliegen, so dass eurer Spielfortschritt verloren geht. Auch nach Abo-Ende ist euer Spielstand in der Regel weg.

Es gibt noch einen möglichen Vorteil, der nicht für euch persönlich direkt zu bemerken ist, aber für mehr Nachhaltigkeit sorgen kann. Denn mit Cloudgaming brauchen viele Spieler keine starke Hardware mehr zu kaufen, was Ressourcen spart. Eine einzige Grafikkarte in einem von Nvidias GeForce Now-PCs reicht beispielsweise aus, um gleich mehrere Gamer zu versorgen. Auf der anderen Seite könnte aber das Angebot an Cloudgaming auch dafür sorgen, dass viel mehr Leute mit Gaming anfangen, die normalerweise sowieso weder Spiele-PC noch Konsole gekauft hätten. Das Plus solcher Neu-Gamer könnte am Ende - auch wegen des Strombedarfs der Serverfarmen - in der Summe dann dafür sorgen, dass Cloudgaming doch nicht wirklich für mehr Nachhaltigkeit sorgt.

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  1. Seite 1 Cloudgaming: Funktionsweise und Konzepte
  2. Seite 2 Cloudgaming: Varianten, Vor- und Nachteile im Detail
  3. Seite 3 Cloudgaming: Nvidia GeForce Now
  4. Seite 4 Cloudgaming: Xbox Game Pass, Playstation Plus, Luna und Shadow
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von Weedotastisch
        Generell ist es halt eher für Sklaven.

        (..)

        Der freie Mann hat alles zuhause was er braucht

        (..)

        "Sklaven".. "Freier Mann".. oha.

        Wenn das Feindbild klar, ist, hat der Tag doch gleich mal Struktur. :P

        Also ernsthaft jetzt.. ist schon etwas dogmatisch angesetzt wenn man im Vorfeld jemanden der Gegenpunkte bringen könnte potentiell gleich mal herabwürdigt.

        Immerhin: Beim Streaming WEISS ICH KLAR im Vorfeld, dass mir nix davon gehört, da ist das wenigstens offensichtlich. Und bei manchen Dinge WILL ich da auch nix besitzen, gibt im Video Streaming genug Serien, die reichen mir wenn ich die mal gestreamed bekommen habe, aber die werde ich jetzt nicht irgendwo mir ins Regal packen. Das dürften eh die aller-allerwenigsten sein, wenn überhaupt. Und bei manchen Spielen ist das auch so.

        Zitat von Weedotastisch
        Der grenzdebile westliche Konsumsklave (...)
        Wie sieht denn der Gegenentwurf dazu aus? der östliche.. was genau? Weil wüsste jetzt nicht, dass das noch großartig differenziert wird nach westlicher und östlicher Hemisphäre.
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von Weedotastisch
        Generell ist es halt eher für Sklaven.

        (..)

        Der freie Mann hat alles zuhause was er braucht

        (..)

        "Sklaven".. "Freier Mann".. oha.

        Wenn das Feindbild klar, ist, hat der Tag doch gleich mal Struktur. :P

        Also ernsthaft jetzt.. ist schon etwas dogmatisch angesetzt wenn man im Vorfeld jemanden der Gegenpunkte bringen könnte potentiell gleich mal herabwürdigt.

        Immerhin: Beim Streaming WEISS ICH KLAR im Vorfeld, dass mir nix davon gehört, da ist das wenigstens offensichtlich. Und bei manchen Dinge WILL ich da auch nix besitzen, gibt im Video Streaming genug Serien, die reichen mir wenn ich die mal gestreamed bekommen habe, aber die werde ich jetzt nicht irgendwo mir ins Regal packen. Das dürften eh die aller-allerwenigsten sein, wenn überhaupt. Und bei manchen Spielen ist das auch so.

        Zitat von Weedotastisch
        Der grenzdebile westliche Konsumsklave (...)
        Wie sieht denn der Gegenentwurf dazu aus? der östliche.. was genau? Weil wüsste jetzt nicht, dass das noch großartig differenziert wird nach westlicher und östlicher Hemisphäre.
      • Von Kutchulu NPC
        Man
        Zitat von Weedotastisch
        Ja, hat bestimmt auch Vorteile. Eigentlich ist es einfach ein "Steam +" oder eben ein "Steam+ PC/Handy/Handheld wird zur Konsole". Was ja auch lustig ist.

        Generell ist es halt eher für Sklaven. Schon bei Steam und Konsorten gehören einem die Spiele nicht und zack sind se weg. Der freie Mann hat alles zuhause was er braucht und tut damit auf Bedarf was er will. Je mehr man sich von anderen abhängig macht, desto naiver und kindlicher ist man und gehört dann eben auch dementsprechend ausgebeutet und mißbraucht. Was zwangsläufig IMMER geschieht, sobald irgendjemand die Möglichkeit dazu hat.

        Generell ist es ein es eben ein Trend, der in vielen Lebensbereichen Fuß faßt. Der grenzdebile westliche Konsumsklave der alles nach Hause "gestreamt" bekommt und das für wahnsinnig praktisch hält, weil dieser es a) bequem findet und es b) sich schon nicht mehr anders leisten kann.

        Wer das "normal" findet, der ist mit dieser Entwicklung gut bedient. Der Rest kommt gerade aus dem Arsch und es werden immer mehr (sind schon zuviele).

        PS: Es ist halt kraß umweltschädlich. Die Serverparks werden so wie diese sind hinsubventioniert, weil es eine Agenda ist. Das Geschwätz, daß sich das toll rechnet und die Umwelt schont, das braucht ihr nicht glauben. Setzt euch nüchtern hin und schaut mal, was da alles an Ressourcen gefressen wird.
        Gut das der Gaming PC des "freien Mannes" scheinbar ohne Strom läuft.🙄
      • Von Weedotastisch Hobby-Spieler/in
        Ja, hat bestimmt auch Vorteile. Eigentlich ist es einfach ein "Steam +" oder eben ein "Steam+ PC/Handy/Handheld wird zur Konsole". Was ja auch lustig ist.

        Generell ist es halt eher für Sklaven. Schon bei Steam und Konsorten gehören einem die Spiele nicht und zack sind se weg. Der freie Mann hat alles zuhause was er braucht und tut damit auf Bedarf was er will. Je mehr man sich von anderen abhängig macht, desto naiver und kindlicher ist man und gehört dann eben auch dementsprechend ausgebeutet und mißbraucht. Was zwangsläufig IMMER geschieht, sobald irgendjemand die Möglichkeit dazu hat.

        Generell ist es ein es eben ein Trend, der in vielen Lebensbereichen Fuß faßt. Der grenzdebile westliche Konsumsklave der alles nach Hause "gestreamt" bekommt und das für wahnsinnig praktisch hält, weil dieser es a) bequem findet und es b) sich schon nicht mehr anders leisten kann.

        Wer das "normal" findet, der ist mit dieser Entwicklung gut bedient. Der Rest kommt gerade aus dem Arsch und es werden immer mehr (sind schon zuviele).

        PS: Es ist halt kraß umweltschädlich. Die Serverparks werden so wie diese sind hinsubventioniert, weil es eine Agenda ist. Das Geschwätz, daß sich das toll rechnet und die Umwelt schont, das braucht ihr nicht glauben. Setzt euch nüchtern hin und schaut mal, was da alles an Ressourcen gefressen wird.
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