Simulationen: Genre-Special - Casual contra Hardcore, gemeinsames Schlachtfeld, Fazit

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Die Panzer von War Thunder, Screenshot aus der geschlossenen Beta.
Quelle: PC Games

In den 80er- und 90er-Jahren konnte man sich als PC-Spieler vor Simulationen nicht retten: Schiffe, Flugzeuge, U-Boote und Rennwagen, alles wurde mit großem Erfolg simuliert - bis auf letztere ist das Genre aber mittlerweile Nische. Und die wenigen Sims, die überhaupt noch erhältlich sind, werden immer simpler und tendieren zu Arcade-Modi. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Simulation, wagen eine Prognose für die Zukunft und trauern dem Joystick hinterher.

Casualisierung der Videospielszene?

Generell scheint die ganze Videospiel-Szene immer mehr in Richtung schneller und einfacher Unterhaltung zu tendieren. Während Rollenspiele in den 80er-Jahre wahre Monster an Länge und Komplexität waren, Simulationen mit Handbüchern in Telefonbuch-Format auftrumpften und in den 90er-Jahren die Spiele immer umfangreicher wurden, kehren sich diese Effekte mittlerweile immer mehr um; Ausnahmen bestätigen nur die Regel. 200 Stunden und mehr war überhaupt nichts Besonderes für ein Rollenspiel und Single-Player-Kampagnen bei Shootern wie dem ersten Unreal umfassten mehrere Spieltage. Wer es drauf anlegt, spielt ein heutiges Call of Duty oder Max Payne in einem Rutsch durch. Oft kommen nicht mehr als 10 Stunden zusammen. Der Fokus dieser Spiele liegt in Zeiten des Internets eben oftmals auf dem Multiplayer-Aspekt.

Dazu kommt auch, dass Zocken heutzutage in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und kein Randhobby von Freaks mehr ist - und Flugsimulationen sind auch darüber hinaus nun mal ein sehr spezielles Thema. Überlebt haben von den Simulationen bis dato eigentlich nur die Rennspiele, dafür in allen Facetten: Von spaßigen Arcade-Racern bis hin zu anspruchsvollen Simulationen der Formel 1. Immerhin sehen wir neuerdings mit Neuauflagen klassischer Spiele (Elite, Starcitizen, X Rebirth) einer Revival-Welle von Space-Simulatoren entgegen. Diese Spiele bestachen auch damals nicht besonders mit Realismus, wie sollten sie auch, konnten dafür eine starke Lizenz (X-Wing) oder eine spannende Geschichte (Wing Commander) liefern. Doch auch diese Spiele können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Zocken immer mehr casual wird, und neue, mobile Geräte leisten dieser Entwicklung zusätzlichen Vortrieb.

Das gemeinsame Schlachtfeld bekommt Sim-Charakter
So sehen Simulationen heute aus: War Thunder bietet heiße Arcade-Gefechte und erlaubt auch einen Simulationsmodus ... Quelle: PC Games So sehen Simulationen heute aus: War Thunder bietet heiße Arcade-Gefechte und erlaubt auch einen Simulationsmodus ... Sim-Experte Gaijin (IL-2 Shturmovik) hat mit War Thunder die Idee des gemeinsamen Schlachtfeldes endlich mit Simulationscharakter verbunden und die stetig wachsenden Spielerzahlen lassen darauf schließen, dass der Bedarf an diesen Spielen nach wie vor recht hoch ist. Mit World of Tanks von Wargaming hat es ein Panzerspiel geschafft, einen riesigen Kundenkreis zu aktivieren, das Spiel erhebt dabei aber nicht den Anspruch einer Simulation. Dafür kann es für sich vereinnahmen, das erste Spiel mit Panzern zu sein, das weltweiten und langanhaltenden Erfolg bei den Spielern genießt. Das Spielgeschehen ist betont für Arcade-Fans ausgelegt, der Fokus liegt auf zeitlich abschätzbaren, kurzen Matches, was vermutlich das Geheimnis des Erfolges ist.

Die Ausrichtung auf Taktik anstatt Reaktionsschnelligkeit sorgt für gute Spielbarkeit, besonders bei älteren Semestern. Trotzdem simuliert World of Tanks mit hoher Genauigkeit ein Schadensmodell bei seinen Fahrzeugen, ballistische Eigenschaften der Geschosse und deren Durchschlagsleistung bei Panzerungen durch eine gelungene Physikengine, die mit dem kommenden Patch 9.0 abermals aufgewertet wird. Mündungsgeschwindigkeit, theoretischer Durchschlag und Auftreffwinkel sind dabei die Stichwörter, die Steuerung der Panzer ist wiederum sehr simpel gehalten.

War Thunder hingegen ist auch im Fahr- und Flugverhalten mehr eine Simulation als Arcade, der besondere Kniff liegt aber im wählbaren Realismus: Von kurzen Arcade-Schlachten wie bei World of Tanks bis hin zu einer detaillierten Simulation ist alles drin. Doch beides spielt man heutzutage mit der Maus, allenfalls der Simulationsmodus von War Thunder bringt Spieler noch dazu, das Flightequipment auszupacken. Aber dann fliegt man auch nicht nur eine kurze Runde, sondern richtet sich auf einen längeren Aufenthalt mit Freunden ein und spielt eher eigene Missionen; für kurze, schnelle Arcade-Gefechte ist die Maus völlig ausreichend, manch einer bevorzugt auch ein Gamepad.

Es lässt sich schon seit vielen Jahren eine generelle Verschiebung feststellen: Weg von der anpruchsvollen Simulation mit langer Einarbeitungszeit, Tastaturschablonen und fetten Handbüchern, hin zu schnellen, wettbewerbsartigen Spielen mit demselben Hintergrund, aber mit Fokus auf Taktik anstelle von Realismus. Die Spielerzahlen steigen beständig, und die Hersteller versuchen eine möglichst breite Masse an Menschen zu erreichen.

Das ist mit einer echten Simulation nicht zu machen. Ein weiterer Punkt macht übrigens World of Tank und War Thunder so erfolgreich: Sie nutzen ein erst in den letzten Jahren populär gewordenes Finanzierungskonzept. Im Prinzip sind beide Spiele gratis, der Spieler selbst entscheidet, wie viele seiner hart verdienten Euro er investieren möchte. Dieses Konzept ist ein voller Erfolg geworden, und andere Hersteller ziehen langsam nach.

Sind denn Simulationen im klassischen Sinne tot?
Es muss nicht immer realistisch sein: X-Wing und Tie-Fighter boten die starke Star Wars Lizenz. Quelle: PC Games Es muss nicht immer realistisch sein: X-Wing und Tie-Fighter boten die starke Star Wars Lizenz. Der Begriff Simulation wird heutzutage weiter gefasst als früher, und hat seine frühere, enge Bedeutung damit fast vollständig verloren. Ganz abgesehen von solchen seltsamen, aber vielverkauften Auswüchsen der Branche wie dem Kehrmaschinen Simulator oder dem Holzfäller Simulator beansprucht heute eine weite Bandbreite an Spielen die Bezeichnung Simulation für sich; und in gewissen Sinne sind sie das durchaus.

Aber natürlich gibt es sie trotzdem noch, die klassischen Flug- und Panzersimulatoren. Beispiele sind jedoch rar gesät, wenn man von Etikettenschwindel wie Jane's Advanced Strike Fighters absieht. Letzteres bedient sich des großen Namens "Jane's", der in den 90er Jahren für hervorragende und anspruchsvolle Simulationen allen möglichen Militärgerätes stand. Herausgekommen ist dabei aber nur ein furchtbar schlechtes Arcadespiel. Allenfalls recht kleine Entwicklerteams wie zum Beispiel Graviteam, die zumeist aus dem osteuropäischen oder nordamerikanischen Raum stammen, befassen sich noch mit der Entwicklung echter Simulationen.

Titel wie Iron Warriors oder Wings over Israel sind rar gesät und sind lange nicht so aufwändig produziert wie der Mainstream, und haben mittlerweile auch schon ein bisschen Zeit auf dem Buckel. Letzteres entstand übrigens unter der Mitwirkung des Sim-Spezialisten Tsuyoshi Kawahito, der in den 90er Jahren für die bereits erwähnte Jane's Combat Simulations Reihe mitverantwortlich war. Grafik und Soundkulisse bleiben bei diesen Titel eher im Hintergrund, dafür bieten sie aber auch ein authentisches Spielgefühl und alle Aspekte einer Simulation im klassischen Sinne; der Fokus liegt auf Realismus, nicht Action. Und dafür lohnt sich dann auch wieder der Einsatz eines Joysticks mit allem Klimblim.

Meinung

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  1. Seite 1 Simulationen: Genre-Special - Ursprung und Joysticks
  2. Seite 2 Simulationen: Genre-Special - Multiplayer und Immersion
  3. Seite 3 Simulationen: Genre-Special - Casual contra Hardcore, gemeinsames Schlachtfeld, Fazit
    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Es wäre schön, wenn man da mal eine Übersicht machen würde, was da in den letzten Jahren so erschienen ist und was noch kommen wird. Und ich meine richtige Simulationen und kein Wagenheber XY ;-)
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Es wäre schön, wenn man da mal eine Übersicht machen würde, was da in den letzten Jahren so erschienen ist und was noch kommen wird. Und ich meine richtige Simulationen und kein Wagenheber XY ;-)
      • Von MichaelG Mitglied
        Da ich Steel Beasts nicht kenne habe ich auch keine Wertung dazu abgegeben. Aber ich würde z.B. AA nicht unbedingt als Simulation bezeichnen. Dazu sind die Steuerungen von Heli und Panzer zu rudimentär. Detailliertere Steuerungen würden da aber den Rahmen sprengen. Ist kein Vorwurf. Die ganzen Game wie OFP und AA kämpfen ja jetzt schon mit doppelt belegten Tasten. Sicher, AA, OFP und Co. sind die anspruchvollsten Taktikshooter auf dem Markt und ala Boneur, insbesondere im HC-Modus mit Kartenorientierung und Co. Keine Frage. Aber eben keine SIMS. Auch wegen der durchwachsenen KI der eigenen Truppe. Bereits angesprochen der Feuerwechsel mit dem Feind und mein Teamkamerad robbt voll durch meinen Schußbereich.

        Was IL2 betrifft so würde ich das gerade so als SIM bezeichnen. Aber jedenfalls wesentlich eher als ein War Thunder. Aber auch bei IL2 wurde einiges casualisiert.

        Die Ansprüche die ich an eine SIM stelle sind hoch, für einige sicher sehr hoch. Das ist korrekt Von daher ist in meinen Augen ein Game nicht gleiche eine SIM nur weil es als solches angekündigt ist oder großspurig auf der Verpackung steht.

        F1 wurde auch immer mehr casual mit den Jahren und hat mit den ursprünglichen SIM-Charakter nicht mehr viel zu tun. Wenn ich von SIM bei einem Autospiel spreche muß man sich nur mal ein Spiel wie GTR 1 anschauen. Wenn man dort in das Setup eintaucht, merkt man ganz schnell, wo der Unterschied zwischen einer wirklichen SIM (in dem Falle eben GTR) und irgendwelchen Pseudo-SIMS liegt.

        Und was z.B. den FSX betrifft: Da gibts eben die unzähligen Mods. Was aber fehlt ist ein wirklicher Nachfolger. Ob X-Plane die Lücke füllen kann ? Ich weiß es nicht. Dazu müßte endlich mal der Download von MS funktionieren. :(
      • Von fedja Anwärter/in
        Zitat von MichaelG
        -War Thunder ist keine SIM. Macht Spaß, keine Frage, hat aber trotzdem in der Auflistung nichts verloren.
        -der FSX ist uralt, erschien irgendwann mal 2000 oder 2002 und zählt demzufolge nicht hier dazu (wir beleuchten den aktuellen Markt,
        sprich Neues).
        -Star Citizen bleibt abzuwarten, aber SIM?? Simulieren kann man eigentlich nur die Realität und Star Citizen ist Science Fiction. Sicher es ist ein detailliertes Weltraumabenteuer, aber mit dem Begriff SIM tu ich mich in dem Zusammenhang schwer.
        -zu Steel Beasts kann ich nichts sagen. Kenne ich nicht.
        -Einzige akzeptable Kandidaten in meinen Augen als echte SIM (von den mir bekannten) sind die Teile von DCS und Prepare3D und eventuell mit Einschränkungen (leichte Casualisierung) noch IL2. Ich würde noch Rise of Flight dazunehmen (eher noch als IL2).

        Also bevor man anfängt mit meckern erst einmal nachdenken. Und ja ich behaupte mal der SIM-Markt ist so gut wie tot. Jedenfalls wenn man sich anschaut, was andere Genres so auf den Markt schmeißen und wie leer es im Vergleich dazu im Bereich der echten SIMS aussieht (Baggersimulator, Kransimulator und Co. zähle ich nicht wirklich in den Bereich, der auf deren Covern steht).

        Das ganze erinnert fatal an die Zeit, wo die Rollenspiele quasi tot waren. Und an die aktuelle Flaute im Bereich der Echtzeitstrategiespiele, die bis auf wenige Ausnahmen ebenfalls klinisch tot sind.

        Irgendwelche X-ten Addons zu einem über 10 Jahre alten Hauptspiel wie den FSX kann man nun nicht wirklich marktfüllend bezeichnen. Und wenn man sieht, was früher im Bereich SIM los war (bis hin zu Atom-U-Boot Sims, Flugzeug-Sims u.s.w.) ist dieser Ausdruck "fast tot" durchaus berechtigt.

        Und was Prepare 3D betrifft: Ein solches Spiel ist preislich mit Sicherheit nicht für den Mainstreammarkt geeignet und eigentlich auch nicht gedacht, dazu only digital (nicht jeder hat eine gute Internetleitung). Und Prepare3D sehe ich aber neben den Teilen von DCS als einzigsten ernsthaften SIM-Kandidaten an. Allerdings wohl speziell auf Lockheed ausgelegt.

        Bei Autorennspielen wäre ich mit SIM vorsichtig. Da wirds ganz eng. Ein GTR (nicht GTR Legends) zählt dazu (da ist der letzte Teil aber auch schon ein paar Jahre alt), Formel1 Jahreszahlhaumichtot* jedoch nicht, auch nicht die sonstigen 99% der Rennspiele die sich SIM-ähnlich schimpfen. Die anderen von Dir genannten sind auch erst einmal in der Entwicklungsphase und man muß das Ergebnis abwarten.
        Den Kommentar bezüglich des Nachdenkens weise ich hier mal entschieden zurück. Wenn man das kritisieren will könnte man z. B. vllt. selber auch mal Steel Beasts googeln :-P, denn alle genannten Beispiele fallen in mehr oder weniger engen Sinne unter die Definition einer Sim und in den Komentaren wurden noch dazu WiSis und andere Richtungen nur andeutungsweise genannt. Ist deine Definition von Simulation am Ende nochenger gefaßt als meine? ;-)

        Nimmt man Umsatzzahlen ist der Sim-Markt im Vergleich zum meisten anderen "tot". Das will ich nicht bestreiten, lediglich die Aussage, dass es keine aktuellen Vertreter des Genres gibt, die hier einer Erwähnung würdig gewesen wären. Es geht nicht darum, das Genre mit den Maßstäben des Massenmarkts zu messen. Wer Sims will, der bekommt auch solche, nur dieser Artikel ist gewiß kein besonders guter Ratgeber für eine Auswahl. Allein die aktuellen Module in DCS haben das Potential, einen Interessenten monate-, wenn nicht jahrelang (anspruchsvoll) zu beschäftigen (inkl. Multiplayer).

        - Für FSX wird noch immer produziert und die Grafik ist in diesem Genre (leider) nicht ausschlaggebend. Die Platform ist zugegebenermaßen veraltet und bietet nur beschränkte Möglichkeiten in puncto Realismus.
        - Prepar3D, XPlane 10 und der Preis - wieviel machen die Leute denn für Collector´s Editions und den ganzen Kram locker - in meinen Augen nicht wirklich ein Argument.
        - IL-2 BOS und auch CLOD kann man getrost als Sims bezeichnen, auch im engeren Sinne.
        - Über Star Citizen kann man sich womöglich streiten, aber eine Simulation im weiteren Sinne kann gewiß auch fiktive Elemente enthalten.
        - Rise of Flight ist ein weiteres gutes Beispiel, das ich ganz vergessen hatte.
        - Was ist mit ARMA? Gibt es irgendeinen umfangreicheren und simulationslastigeren (Taktik)Shooter? Ist allerdings auch fiktiv...
        - Darüber hinaus haben Project Cars (und Assetto Corsa) ganz klar Simulationsanspruch. Ob sie das gut umsetzen werden ist eine andere Frage, aber gemessen am aktuell verfügbaren Material habe ich da nicht allzu viele Zweifel.

        Bezgl. der Tatsache, dass (in DCS) vieles in Entwicklung, noch nicht fertig und veröffentlicht ist:
        Ist das nicht gerade ausschlaggebend dafür, die Behauptung "Sims sind tot" als falsch zu entlarven?!
        Die Entwickler haben ihre Projekte eben abseits des Mainstreams und ohne Publisher finanziert - Kickstarter, Early Access / gekaufter Beta-Zugang...
      • Von NeoZe Mitglied
        IL-2 Niveau hats bei weitem nicht, da muss ich dir zustimmen! Verglichen dazu ist es auch im full realistic keine Simulation, das stimmt!
      • Von MichaelG Mitglied
        Full realistic battles heißt noch lange nicht SIM. Nur weil das dran steht. ich aber weiterhin mit Tastatur herumgurke ist es keine SIM, Sorry. Es ist wesentlich anspruchsvoller, keine Frage. Aber eben keine SIM. Dazu sind die Maschinen im Flugverhalten teils zu identisch und das Flugverhalten z.B. von einer Bf-110 zu dynamisch und mehr casualisiert. Die Jäger zu gleich im Flugverhalten, die speziellen Schwächen der Maschinen kommen aufgrund der Umsetzung nicht wirklich zum tragen u.s.w. Keine Einstellung der Propeller, keine Einstellung der Einspritzung, Munition wird automatisch nachgeladen, Sorry. Das hat absolut mal gar nix mit SIM zu tun. Realistic Battles hin oder her.

        Für eine SIM gibt es in War Thunder auch zu wenig Einstellungen.
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