Söldner: Secret Wars
Jodelnd von der Klippe trudeln
Im Nahkampf wird die Wirkung von Maschinenpistolen und Revolvern verstärkt.
Nicht nur bei Szenario und Spieleranzahl setzt sich Söldner vom erklärten Vorbild Battlefield ab. Ein weiterer Punkt ist die Größe der Schlachtfelder: Insgesamt umfasst das Kampfgebiet kaum vorstellbare 18 Millionen Quadratkilometer, die aus Satellitendaten generiert wurden. 26 Abschnitte davon hat Wings Simulations bislang zu Spielfeldern erklärt, mit einem Patch soll später jedes beliebige Areal zur Arena werden. Die derzeitigen Karten sind ebenso groß wie abwechslungsreich. Verschneite Bergdörfer reihen sich an Fichtenwälder, Flüsse umfließen einen verlassenen Militärflugplatz, eine graue Plattenbausiedlung überragt einen weiten Binnensee. Vor allem drei Dinge beeindrucken. Erstens die dichte Vegetation: Es gibt richtige Wälder mit Dutzenden, ja Hunderten von Bäumen. Zweitens die großen Höhenunterschiede: Ein Berg ist in Söldner auch wirklich einer. Wer sich von einem der hohen Gipfel stürzt, kann bis zum Aufschlag die halbe Nationalhymne jodeln. Und drittens natürlich der Umfang. Zum Vergleich: Im Düsenjäger und mit Vollgas stößt man bei Battlefield Vietnam schon nach zehn Sekunden an die Grenzen - bei Söldner kann das auch mal fünf Minuten oder länger dauern. Aber keine Sorge: Für schnelle Action gibt's natürlich auch weniger gigantische Levels. Das alles ist nur auf den ersten Blick bloße Zahlenprahlerei. Gerade Fluggeräte lassen sich bei Secret Wars sinnvoller einsetzen als bei Battlefield Vietnam. Und wer es schafft, sich mit einem Scharfschützengewehr auf einer der Bergspitzen auf die Lauer zu legen, der dominiert die Bewegungen im Tal. Im Wald schließlich sind Fußsoldaten den sonst so mächtigen Panzern klar überlegen, die sich im Dickicht der Bäume und Sträucher schnell verfangen.
Explodiert nicht? Gibt's nicht!
Scharfschützen sind in den großen Levels verdammt schwer auszumachen.
Und noch eine Besonderheit haben die Levels zu bieten: Sie sind nicht statisch. Alles, aber auch wirklich alles ist zerstörbar. Großkalibrige Kanonen entwurzeln Bäume, die prompt ihre Nachbarn mitreißen und so regelrechte Schneisen in Wälder schlagen. Granaten sprengen ganze Stücke aus Häuserwänden; mit ausreichend Sprengstoff bleiben selbst von Betonbauten nur noch die Grundmauern übrig. Und Stahlmonster wie der russische T-90 ballern regelrechte Krater in die Landschaft. Kein bloßer Grafik-Gag: Wer genügend Feuerkraft aufbietet, nimmt Verteidigern die Deckung und erschwert Campern das Leben. Je nach Server-
Settings verschwindet der Schaden nach dem Match oder bleibt für mehrere Runden.
Commander gegen Chaos
Mit Kleinkalibergeschossen holt man keinen Heli vom Himmel - auch nicht durch die Scheiben.
Die Neuerung mit dem größten Einfluss aufs Geschehen ist allerdings der Commander-Modus. Per Abstimmung küren die Mitglieder eines Teams einen der Ihren zum Anführer. Dieser darf künftig zwei Sonderfunktionen nutzen. Erstens kann er auf eine Satellitenkarte der Umgebung zurückgreifen, die nicht nur Verbündete, sondern auch gegnerische Truppen enthüllt. Über diesen Schlachtplan erteilt er seinen Untergebenen einfache Befehle und kann beispielsweise Wegpunkte setzen oder Ziele kenntlich machen. Die Markierungen werden für seine Jungs dann direkt in der Spielwelt sichtbar. So lassen sich die Aktionen aller Mitspieler koordinieren und chaotische Szenen, wie sie auf öffentlichen Battlefield-Servern die Regel sind, vermeiden. Zweitens verwaltet der Commander den Teamfonds. Das Geld für eroberte Flaggen und
besiegte Gegenspieler landet nämlich nicht nur auf den Konten der einzelnen Teammates, sondern auch auf einer Art Familiensparbuch. Damit werden besonders kostspielige Anschaffungen wie moderne Hauptkampfpanzer oder Senkrechtstarter finanziert. Genau wie bei Counter-Strike kostet die Söldner-Ausrüstung Bares. Das Grundgehalt reicht für eine schusssichere Weste, Handgranaten und MPi. Für einen Abrams-Tank muss man schon mal eine Viertelstunde Schwerstarbeit leisten. Nur auf manchen, meist besonders großen Karten warten kostenlose Vehikel oder Helikopter auf Sie.

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
irgendwas muss man bei thq / embracer ja mit den tausenden eingekauften lizenzen anfangen; dass man aber ausgerechnet den damaligen megaflop söldner neu auflegt....auf die idee wär ich jetzt auch nicht unbedingt gekommen. :-D
vielleicht noch eine sache.
mit "verrecken" ist die Firma jowood gemeint, und in keinerlei hinsicht irgendein Mensch. Von daher sehe ich es nicht als besonders schlimm.
Wenn es auf nen Menschen bezogen wäre, so würde ich einsehen das ich einen Fehler gemacht habe.
Realismus, weite Sicht, viel mehr Spieler und viel mehr Tiefgang:
http://53sf.aviate.org/sc...
http://www.stars-and-stri...
http://www.wwiionline.de/
http://www5.playnet.com/b...
Worldwar II online das einzige virtuelle Schlachtfeld. Die PCG sollte mal die neueste Version testen und eine Promoaktion für Deutschland mit den Anbietern aushandeln.
Für Leute denen OFP zu klein war und wegen Söldner spare ich mir eine Stellungnahme.
In der zur Zeit noch laufenden (für uns (Alliierte) aber schon verlorenen Kampagne) wurden insgesamt seit dem 13. Mai über 1,9 Millionen Einsätze durchgeführt und es gab fast 1 Million Kills. Flaggenpunkte wurden 30.000 mal erobert. Das alles in einer Kampagne rund um die Uhr mit Leuten aus der ganzen Welt, die auf der gleichen Karte spielen.
jowood hat mit gothic nichts zu tun, die haben damals nur für 3 euro 50 den pups-publisher fishtank (ravensburger) gekauft, und bei diesem deal ging das recht für gothic auch an jowood. dass gothic recht gut ist, liegt einzig an den jungs von piranha.
übrigens sind eben noch weitere 2 kollegen aus dem soeldner-forum verbannt worden, und die haben sehr milde sachen geschrieben, wenn auch kritisch... wings, so macht ihr euch echt lächerlich.
noch ein wort zu dem testbericht in pcg und gamestar: es hätte ein 2-seitentest gelangt, oder ein 1-seitenpreview, in dem man die leute vor dem kauf in der jetzigen form AUSDRÜCKLICH gewarnt hätte... 6 seiten für so ein schlechtes produkt sind in dieser form meiner meinung nach völlig unangebracht. ebenso das totale totschweigen in der gamestar, das jede meinung offen ließ. hier hat der "kleiner deutscher entwickler"-sozialbonus zugeschlagen, man kennt sich ja seit jahren... letztlich sind es aber die leser oder käufer, die an erster stelle stehen sollten, und die interessiert nicht das schicksal der entwickler oder ob die nett sind, sondern der konkrete gegenwert für ihr geld.
käme soeldner aus italien, argentinien oder litauen, dann wäre es mit einem 1/2-seitentest ohne aufsehen zerrissen worden, wetten?
WETTEN, PETRA? Äußere Dich mal dazu, bitte... :-|
leider ist es aber so, daß ein gutes produkt nicht reicht, oft geht bei vielen spieleherstellern das geld aus und so muß man immer daumen drücken das ein spiel überhaupt irgendwo erscheint
jowood zu loben fällt mir nicht ein, aber hätten die nicht irgendwo mal geld reingesteckt (auch wenns nur beim fishtank kauf war) wer weiß ob gothic so rausgekommen wäre
ich kann keinen großen publisher leiden, aber ich beschimpfe sie nicht so, da ich sie als leider notwendiger übel ansehe, mehr wollt ich nicht sagen
zu dem 6seiten test geb ich dir recht,
@mpo natürlich ist der text kritisch, aber die wertungen sind viel zu hoch
die wertungen sind das einzige was bei nem test am ende stehen bleibt
die wertung bei der pca zb waren alle jeweils etwa 10 punkte geringer (so über den daumen)
wie schon mal geschrieben stehen
ist halt so, ich zähl die fehler auf, geb aber wertungen um die 80, und auf anderen seiten, in anzeigen und sonst wo steht dann pcg meint söldner ist ein gutes spiel (was ja eine wertung über 80 bedeutet)