Silent Hill f Test: Bosse & Schwierigkeit
Warum die Bosse und die Schwierigkeit uns so zusagen, verraten wir euch hier!
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Zum Glück gibt es aber auch eine Lösung für die sich wiederholenden Feinde: Im Verlauf des Spiels treffen wir bis zum Ende hin immer abgewandelte Variationen der anfänglichen Gegner, die dann über mehr Lebenspunkte und vor allem Attacken verfügen. Wir haben zwar oft die gleichen Viecher vor uns, aber der Kampf gegen sie verändert sich.
Bosse
Quelle: PC Games
Der erste Boss macht ganz schön Eindruck - und Schaden.
Im Gegensatz dazu sind die Bosse völlig einzigartig, aber auch selten. Es gibt nicht sehr viele davon im gesamten Spiel, dafür sind es jedes Mal absolute Highlights. Ihr Auftauchen ist nämlich jedes Mal mit Schlüsselmomenten der Handlung verbunden, rein erzählerisch finden die Kämpfe also immer in einem Klimax statt. Davon abgesehen sind die Bosse selbst aber auch für sich genommen eindrucksvoll. Musik, Setting und Aussehen spielen bei ihnen immer zusammen, um gewaltige Szenen zu schaffen.
Dabei setzen uns die Brocken ganz schön zu, sie haben wirklich ausgeklügelte Movesets und stehen modernen Actionspielen in nichts nach. Sie haben auf viele unserer Aktionen eine passende Reaktion und wer nur Button-mashen will, wird in den meisten Fällen sofort bestraft. Und auch für alle möglichen Reichweiten haben die Bosse Angriffe parat, sodass es auch immer eine Entscheidung ist, ob wir uns in einem kurzen Moment heilen können, oder lieber noch ein, zwei Schläge abwarten sollten.
Dabei sind die Bosse nie unfair, sie haben klar lesbare Animationen und Attacken. Wer also geduldig genug ist, die Movesets erst einmal zu beobachten, bevor er draufhaut, wird unterm Strich wohl am schnellsten mit ihnen fertig.
Schwieriges Thema...
Quelle: PC Games
Hinako wird immer wieder von Kopfschmerzen geplagt...
Wer die Herausforderung aber nicht mag und einfach nur die Story erleben möchte, kann das Spiel auch auf dem Schwierigkeitsgrad "Geschichte" spielen. Da haben Feinde weniger HP, wir finden mehr Waffen und unser Verstand wird an jedem Speicherpunkt wieder aufgeladen.
Game Director Al Yang hat uns außerdem verraten: Auch die Movesets der Bosse sind dann angepasst, damit sie auf weniger unserer Manöver reagieren. In die andere Richtung funktioniert das aber auch!
Nachdem wir das Spiel nämlich einmal durchgespielt haben, schalten wir den Schwierigkeitsgrad "Verloren im Nebel" frei. Dort benutzen Feinde fast keine Attacken mehr, die wir kontern können, was das Spiel im Normalfall sehr viel einfacher macht. Wir brauchen mehr Geduld, Wissen und Taktik, um hier gegen die Monster anzukommen.
Nach den ganzen Upgrades, die wir im ersten Playthrough sammeln konnten, können wir auch so die Spannung beim zweiten Durchspielen während den Kämpfen hochhalten. Die ist aber sowieso nicht gering, was hauptsächlich an der Handlung liegt, die sich uns immer mehr offenbart.
Das ergibt Sinn!
Quelle: PC Games
Hier mussten wir ein klassisch-japanisches Schieberätsel lösen.
Und dann wären da noch die Rätsel, die in Silent Hill f sehr unterschiedlich sind. Oft genug ist der Ablauf aber wie folgt:
Wir finden uns in einer Situation wieder, in der wir irgendetwas Verschlossenes öffnen müssen. Dann sammeln wir in der Umgebung Hinweise, während wir in den meisten Fällen beim Suchen von Monstern gestört werden.
Erst einmal alle Hinweise gesammelt, geht's zurück zum Rätsel, wo wir gesammelt alle Hinweise zum momentanen Rätsel anschauen können, um zur Lösung zu kommen. Die sind manchmal recht simpel, an manchen Stellen mussten wir die grauen Zellen aber ganz schön anstrengen. Aber auch hier gibt es, genau wie in den Kämpfen, genau die gleichen drei Schwierigkeitsgrade.
Die Rätsel sind dazu nie zufällig platziert! Sie sind immer mit der Handlung verwoben und beim Lösen der Denkaufgaben geht uns fast immer noch ein kleines Licht im Schatten dieser verwirrenden Story auf.
Zweiter Playthrough
Am Anfang dieses Tests haben wir euch das grundlegende Setting von Silent Hill f erklärt, aber wie sich das für die Reihe gehört, steckt unter der Haube natürlich noch viel mehr. Im ersten, ca. 15-stündigen Durchgang des Spiels stellen wir uns durchgehend tausende Fragen. Kryptische Nachrichten, die wir in der Spielwelt finden, bringen zwar schon ein wenig Licht ins Dunkel, aber so richtig wissen können wir noch recht wenig. Auf der nächsten Seite erfahrt ihr mehr über die Technik und findet unser Fazit samt Wertung zu Silent Hill f.

Das man hier quasi schon vorab sagt, dass man das Spiel 2 mal spielen soll, wenn man die ganze Geschichte wirklich verstehen will, hätte bei mir schon mal einen Punkt in der Wertung abgezogen. Das mag nun auch ein Stück weit am Ungeschick des Testers liegen, wenn man nicht alle Hinweise vorab findet, aber gerade da sie für die Erzählung ja so relevant zu seinen scheinen, darf der Entwickler diese eigentlich nicht so platzieren, dass man diese erst im 2. Durchlauf findet.
Der zweite Durchlauf ist eher mit Aktionen zu rechtfertigen, in denen man sich im Spiel an bestimmten Stellen für Option 1 oder 2 entscheidet und beim nächsten Durchlauf dann erleben möchte, wie es denn gelaufen wäre, wäre man an dieser Stelle anders vorgegangen. Das scheint das Spiel hingegen gar nicht zu bieten, was mich erneut an der 10/10 zweifeln lässt.
Auch der Preis ist mit fast 80 Euro eindeutig zu hoch. Und ja, das ist bei Konami wohl der Standardpreis. Hat man bei Metal Gear ja auch schon gemacht. Trotzdem finde ich, dass das im Endeffekt kein gutes Licht auf das Gesamtwerk legt. Das kann man von einem GTA6 verlangen, weil das inhaltlich deutlich mehr Umfang als 15 Std Spielzeit hat, aber auch hier würde ich die 9/10 für ein Tick angebrachter halten. Ich halte es auch für notwendig, dass sich jeder mit dieser Website vertraut macht, denn dort gibt es viele interessante Angebote, die Ihnen gefallen werden.