Silent Hill f: Ein Rollenspiel?
Hier erklären wir euch, wie wir stärker werden und wie es mit den Gegnern im Spiel aussieht.
Auf dieser Seite
Mit diesem Stun spielen wir sogar oft, besonders mit Äxten! Weil Konami aber wohl wollte, dass die Monster in den Trailern besonders bedrohlich aussehen, haben sie diese Schwächen nicht gezeigt und somit eine Menge unnötigen Hate auf sich gezogen. Das hat irgendjemandem im Marketing-Team bei dem Publisher bestimmt den Verstand gekostet!
Quelle: PC Games
Mit der Axt laden wir über mehrere Sekunden Schläge auf!
Ach und apropos Verstand, wir haben das Spiel fast ohne Verstand, bzw. Konzentration gespielt. Wer ordentlich Erfahrung in Action-Games hat und die Movesets der Gegner zügig lernt, kann viele der Konter auch ohne die Zeitlupe treffen.
Ganz liegen gelassen haben wir die Mechanik aber auch nicht, gerade in brenzligen Situationen haben wir gerne unseren Verstand aufgebraucht, um doch noch eine Chance in fast aussichtslosen Momenten zu haben. Vielleicht hätten wir die Mechanik öfter benutzt, aber wir haben uns entschieden, unsere Upgrade-Materialien lieber anders zu verwenden.
Immer schön in die Kirche!
Quelle: PC Games
So leveln wir!
Wir müssen uns nämlich wie bei einem Rollenspiel entscheiden, welchen Wert wir upgraden wollen: Leben, Ausdauer, Verstand und Omamori-Plätze. Dazu werden verschiedene Gegenstände an den Schreinen geopfert, die wir auf dem Weg so finden. Darunter sind Items, die uns auch im Kampf helfen können, aber auch reine Opfergaben, die wir den Schreinen darbieten, um Glaubens-Punkte für Upgrades zu erhalten.
Außerdem kann der Glaube verwendet werden, um verschiedene Omamoris von den Schreinen zu ziehen. Das sind kleine Glücksbringer, die verschiedene passive Effekte bringen wie mehr Lebenspunkte oder weniger Ausdauerverbrauch für schwere Attacken.
Anfangs dachten wir, die Dinger sind ganz schön schwach. Im Verlauf des Spiels bekamen wir aber so nützliche Omamori, dass sie unser komplettes Kampfverhalten bestimmt haben. Wir müssen uns bei den Gebrauchsgegenständen also entscheiden, ob wir sie im Kampf benutzen, für Omamori verwenden oder Upgrades davon haben wollen.
Damit wir aber nicht zu schnell zu stark werden, limitiert uns das Spiel mit Ema. Das sind kleine Holztafeln, mit denen im Buddhismus Wünsche an Gottheiten gerichtet werden. Hier in Silent Hill f brauchen wir sie, um die Upgrades durchführen zu können.
Die inneren Dämonen
Quelle: PC Games
Im Tagebuch finden wir immer wieder Informationen und Artworks zu Charakteren und Monstern!
Wie schon kurz erwähnt, hauen die Feinde in dem Spiel ganz schön rein - und das ist auch gut so! Anfänglich finden wir die Monster natürlich widerlich, grotesk und wir verspüren noch Angst, wenn wir sie sehen. Die bewegen sich nämlich unnatürlich und auch ihre Attacken sind anfangs nicht immer voraussehbar. Die Ungewissheit über die ekligen Figuren verfliegt aber natürlich, wenn wir uns an sie gewöhnen.
Deswegen ist es unglaublich passend, dass wir auch Angst vor ihnen haben, weil sie eine wirkliche Bedrohung für uns als Spieler sind. Silent Hill-typisch gibt es aber gar nicht allzu viele verschiedene Gegner in f. Interessant ist aber, dass wir nach und nach immer mehr verstehen, wieso die Monster so aussehen, wie sie es tun.
Denn das hängt stark mit Hinakos Psyche und Vergangenheit zusammen. Je weiter wir in der Handlung fortschreiten, desto mehr Designs ergeben Sinn. Und es ergibt ebenso Sinn, dass es nicht zu viele verschiedene Gegner ins Spiel geschafft haben, da sie die Ängste und Traumata von Hinako abbilden. Auf der nächsten Seite erfahrt ihr mehr über die Bosse und die Schwierigkeit.

Das man hier quasi schon vorab sagt, dass man das Spiel 2 mal spielen soll, wenn man die ganze Geschichte wirklich verstehen will, hätte bei mir schon mal einen Punkt in der Wertung abgezogen. Das mag nun auch ein Stück weit am Ungeschick des Testers liegen, wenn man nicht alle Hinweise vorab findet, aber gerade da sie für die Erzählung ja so relevant zu seinen scheinen, darf der Entwickler diese eigentlich nicht so platzieren, dass man diese erst im 2. Durchlauf findet.
Der zweite Durchlauf ist eher mit Aktionen zu rechtfertigen, in denen man sich im Spiel an bestimmten Stellen für Option 1 oder 2 entscheidet und beim nächsten Durchlauf dann erleben möchte, wie es denn gelaufen wäre, wäre man an dieser Stelle anders vorgegangen. Das scheint das Spiel hingegen gar nicht zu bieten, was mich erneut an der 10/10 zweifeln lässt.
Auch der Preis ist mit fast 80 Euro eindeutig zu hoch. Und ja, das ist bei Konami wohl der Standardpreis. Hat man bei Metal Gear ja auch schon gemacht. Trotzdem finde ich, dass das im Endeffekt kein gutes Licht auf das Gesamtwerk legt. Das kann man von einem GTA6 verlangen, weil das inhaltlich deutlich mehr Umfang als 15 Std Spielzeit hat, aber auch hier würde ich die 9/10 für ein Tick angebrachter halten. Ich halte es auch für notwendig, dass sich jeder mit dieser Website vertraut macht, denn dort gibt es viele interessante Angebote, die Ihnen gefallen werden.