SSDs: Schnittstellen und Bauformen mit Fazit

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SSDs: Schnittstellen und Bauformen mit Fazit
Quelle: Crucial

Ihr habt noch keine SSD in eurem Spiele-PC? Oder habt schon eine, wollt aber aufrüsten? Mit den superschnellen Massenspeichern könnt ihr nicht falsch machen, aber auch unnötig Geld verbrennen. Wir erklären, was eine SSD genau ist, bieten Tipps rund um SSDs sowie eine große Marktübersicht.

SSD-Typen: Schnittstellen und Bauformen mit Fazit

In der später folgenden Marktübersicht konzentrieren wir uns voll auf SSD mit 2,5 Zoll-Gehäuse und SATA-Anschluss - identisch zum Format der Notebookfestplatten. Es gibt aber auch noch weitere SSD-Typen, die allerdings nicht zu jedem Mainboard kompatibel sind. Außerdem setzen die meisten Käufer ohnehin auf SATA und 2,5-Zoll-Größe, so dass selbst vielversprechende Alternativen ein Nischendasein fristen. Wir haben die wichtigsten Schnittstellenformen von SSDs für euch zusammengefasst und erklären euch, was sich dabei auch für die Bauformen der SSDs ergibt.

M.2-SSD/SSM von Transcend Quelle: Transcend M.2-SSD/SSM von Transcend SATA: SATA ist die Datenschnittstelle, die auch für Festplatten und optische Laufwerke bei modernen PCs und Laptops der Standard ist. Bei der Baugröße wiederum ist die überragende Mehrheit an SATA-SSDs in einem 2,5 Zoll-Gehäuse untergebracht. Dies entspricht der Größe, die auch für Notebookfestplatten verwendet wird. Bei modernderen PC-Gehäusen sind ebenfalls meist 2,5-Zoll-Plätze vorhanden. Fehlt so ein Platz, so kann man auch einen Adapterrahmen von 3,5 auf 2,5 Zoll verwenden. Neben 2,5 Zoll ist für SATA nur noch die Größe 1,8 Zoll relevant, wobei es hier nur 10 SSD-Modelle auf dem Markt gibt.

SAS: SAS ist eine Schnittstelle, die eher für Server-PCs relevant ist. Es können pro Anschluss mehrere Laufwerke wie in einer Kette aneinandergereiht werden - oder auch eine einzige SAS-SSD mit zwei Ports verbunden werden, um die Datenrate zu errhöhen. SAS spielt aber nur im professionellen Bereich eine Rolle, denn die passenden SSDs sind teuer: die günstigste SSD mit 200 Gigabyte gibt es ab 450 Euro und ist dabei noch nicht einmal schneller als moderne SATA-SSD. Im Gegensatz zu SATA-SSDs gibt es allerdings auch einige SAS-SSDs mit mehr als nur einem Terabyte - und zwar ab 2000 Euro aufwärts.

mSATA-SSD/SSM von Mushkin Quelle: Mushkin mSATA-SSD/SSM von Mushkin M.2 und mSATA. Technisch sind die beiden Bauformen zwar völlig verschieden, aber ansonsten ähneln sich beide sehr. Optisch gesehen haben diese SSDs kein Gehäuse mehr, sondern sehen eher aus wie eine Art RAM-Riegel - daher spricht man hier auch von SSM (Solid State Modul) und nicht von SSD (Solid State Drive). Vorteil: M.2- und mSATA-SSMs nehmen kaum Platz weg und kommen daher auch in vielen besonders flachen Notebooks zum Einsatz. Bei PCs werden sie auf Mainboards mit den passenden Slots in der Regel flach eingesteckt, so dass die später eher wie ein zum Mainboard gehörender Chip als wie eine Steckkarte aussehen. Die M.2-Schnittstelle gibt es inzwischen auf relativ vielen Mainboards (etwa 25 Prozent der Sockel 1150-ATX- und Micro-ATX-Mainboards haben einen M.2-Steckplatz), das ältere mSATA ist nur auf halb so vielen Sockel-1150-Mainboards zu finden und scheint daher bereits wieder auszusterben. Einige M.2- und mSATA-SSMs sind vom Preis her durchaus eine Option - eine SATA-SSD ist zwar trotzdem ein wenig günstiger, aber der Abstand beträgt nur wenige Euro bei den beliebten Kapazitäten zwischen 120 und 256 Gigabyte.

PCIe-SSD/SSC: Mushkin Scorpion Deluxe Quelle: Mushkin PCIe-SSD/SSC: Mushkin Scorpion Deluxe PCIe. Es gibt auch SSDs als Steckkarten im PCIe-Format - der Ausdruck SSC (Solid State Card) statt SSD ist hierbei ebenfalls geläufig. Vorteil: es sind sehr schnelle Übertragungsraten möglich. Nachteil: der Preis. Zwar ist der Abstand zu SATA-SSDs teilweise nicht so hoch wie bei SAS-SSDs, aber mit etwa 340 Euro ist beispielsweise die PCIe-SSD Mushkin Scorpion Deluxe (240 Gigabyte) mehr als drei Mal so teuer wie ein gleichgroßes SATA-Modell, dafür aber auch bis zu vier Mal schneller. Andere Speichergrößen sind aber mindestens vier Mal so teuer wie SATA-SSDs, und eine PCIe-SSC mit zwei Terabyte schlägt mit satten 4000 Euro zu buche - dafür könnte man sich 10 SATA-SSDs zu je einem Terabyte gönnen, und noch eine Nvidia GTX 980 als Sahnehäubchen oben drauf.

Fazit: unsere Empfehlung ist ganz klar eine 2,5-Zoll-SSD für die SATA-Schnittstelle, da hier wegen der großen Nachfrage das Angebot enorm ist und gleichzeitig dadurch die Preise auch am attraktivsten sind. Wem noch mehr Geschwindigkeit auch einen deutlichen Aufpreis Wert ist, für den kommen auch PCIe-SSDs in Frage.

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  1. Seite 1 SSDs: was ist eine SSD? Schnelligkeitsvorteile
  2. Seite 2 SSDs: Schnittstellen und Bauformen mit Fazit
  3. Seite 3 SSDs: Lebenszeit einer SSD; Einbau und Installation
  4. Seite 4 SSDs: Marktübersicht und Kauftipps
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