Portal 2 im Test: Der negative Aspekt
Auf Portal 2 haben viele Spieler voller Sehnsucht gewartet: Valves Knobeltitel rund um Aperture Science, den verrückten Computer GlaDOS und Heldin Chell geht in die zweite Runde. Ob Portal 2 die Klasse des Vorgängers erreicht und wie sich die kreativen Neuerungen auf die Rätsel auswirken, verraten wir euch in unserem Test.
Quelle: Electronic Arts
Viele Aufgaben sehen verzwickt aus, gehen aber dank toller Lernkurve erstaunlich leicht von der Hand. Ihr wisst einfach immer, was zu tun ist, weil das Spiel euch behutsam an die knackigen Rätsel heranführt.
Ein wenig Länge
Viel vorwerfen können wir Portal 2 nicht. Wir mussten wirklich mit der Lupe suchen, um an diesem Spiel Kritik zu üben. Vorausgesetzt, ihr könnt mit dem Spielkonzept der Serie etwas anfangen, dann wird es euch ebenso ergehen. Einzig nach etwa der Hälfte des Spiels betretet ihr (hier nicht näher erläuterte) Bereiche, die auch lange Laufwege abverlangen. An dieser Stelle zieht sich das Spiel ein wenig, vor allem da der ansonsten allgegenwärtige Humor gerade eine Pause macht. Wirklich schlimm ist das allerdings auch nicht, Portal 2 schafft eine wunderbare Balance aus fordernden Rätseln, Momenten, die der Story dienen und simplen Ruhephasen. Ach, und wenn wir schon kritisieren: Das Lied, dass beim Abspann gespielt wird, ist super, kommt allerding nicht an das unsterbliche "Still Alive" des ersten Teils heran. So, mehr gibt es auch nicht zu meckern. Portal 2 bleibt stets fair, überfordert nie und stellt selbst hellste Köpfe vor genug Denkarbeit.

Man kauft das Spiel im Laden, muss es dann aber nocheinmal KOMPLETT runterladen
DVD einlegen, Setup.exe aufrufen (oder direkt im Autostartmenü auf installieren klicken, und das Spiel wird von der DVD installiert.
PS: allerdings hatte ich auch mal den guten Zufall das (ohne mein zutun) Episode 2 uncut war :D