Pokémon Pokopia vs. Animal Crossing: Sammelgegenstände sorgen für Motivation
Pokémon Pokopia punktet mit Crafting, Sammelobjekten und einer größeren Spielwelt. Doch wie schlägt es sich im Vergleich zu Animal Crossing?
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Ein Belohnungssystem, dessen Angebot sich mit steigendem Umgebungslevel immer weiter vergrößert und neben neuen Aufgaben auch neue erwerbbare Items bereithält. Denn für jede abgeschlossene Challenge erhaltet ihr Münzen, die ihr dafür einlösen könnt. Dazu zählen neue Dekoartikel, Crafting-Rezepte, Habitat-Hinweise und Verbesserungen für Ditto.
Crafting und Items
Auch beim Crafting zeigt sich die Nähe zu Animal Crossing, wenn auch mit leichten Abstrichen. In Pokémon Pokopia stehen euch zahlreiche Rezepte und herstellbare Gegenstände zur Verfügung, die ihr für den Ausbau eurer Umgebung benötigt. Die Auswahl ist durchaus umfangreich, reicht jedoch nicht ganz an die Masse heran, die Animal Crossing über die Jahre angesammelt hat.
Das Grundprinzip dürfte euch aber sofort vertraut vorkommen: Ressourcen sammeln, Baupläne freischalten und die benötigten Materialien kombinieren, um neue Objekte zu erschaffen. Und keine Sorge: In Pokopia könnt ihr von Anfang an mehrere Items auf einmal herstellen.
Quelle: PC Games
Das Crafting-System ist nicht allzu komplex, bietet euch aber mit Spielfortschritt immer mehr Bauanleitungen.
Sammelbares und Motivation
Ein zentrales Motivationselement in Animal Crossing ist ohne Frage das Museum. Fossilien, Fische, Insekten und Kunstwerke zu vervollständigen, sorgt dort über Monate hinweg für einen konstanten Anreiz. Zumal einige der Exponate auch an bestimmte Jahreszeiten gebunden sind. Pokémon Pokopia verfolgt einen ähnlichen Ansatz, setzt jedoch auf eine eigene thematische Note. Natürlich könnt ihr euch in erster Linie der Vervollständigung des Pokédex widmen.
Quelle: PC Games
Ein Pokédex darf natürlich in keinem Pokémon-Spiel fehlen. Auch in Pokopia könnt ihr euch der Vervollständigung widmen.
Darüber hinaus gibt es in der Welt noch Sammelgegenstände zu finden. Alte Artefakte und sogenannte Menschendokumente - darunter Zeitungen, Tagebücher oder Notizen - geben euch Einblicke in die Zeit, bevor die Menschen verschwunden sind. Diese Fundstücke befriedigen nicht nur den Sammeltrieb, sondern erweitern auch die Lore. Wenn ihr wirklich alles aufspüren wollt, werdet ihr einige Zeit damit beschäftigt sein.
Was Pokopia anders macht
Die größte Besonderheit von Pokémon Pokopia offenbart sich bei einem Blick auf die Spielwelt. Ihr habt nämlich nicht wie in Animal Crossing nur eine Insel zur Verfügung, auf der ihr euch austoben könnt, sondern gleich mehrere Areale, die voneinander abgegrenzt sind.
Quelle: PC Games
Hinter solchen Toren erwarten euch neue Gebiete, die ebenfalls wieder aufgebaut werden sollen.
Auch wenn Pokopia kein Open-World-Spiel ist, sind die einzelnen Gebiete in ihrer Gesamtheit deutlich weitläufiger als die überschaubare Insel aus Animal Crossing. Statt dauerhaft an einem festen Ort zu bleiben, zieht ihr in Pokopia von Gebiet zu Gebiet, erschließt neue Regionen und errichtet unter unterschiedlichen Voraussetzungen weitere Siedlungen für Pokémon. Ihr könnt aber auch jederzeit zwischen den Gebieten hin- und herreisen.
