Pokémon Pokopia vs. Animal Crossing: Wer besetzt Nintendos Life-Sim-Thron?
Animal Crossing gilt für viele Nintendo-Fans noch immer als das Cozy-Game schlechthin. Doch mit Pokémon Pokopia steht plötzlich ernsthafte Konkurrenz vor der Tür. Wir machen den direkten Vergleich.
Cozy- und Farming-Games gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Für viele - und besonders für Nintendo-Spieler - ist Animal Crossing: New Horizons aber immer noch das Maß aller Dinge, dem kein anderes Genre-Game so richtig das Wasser reichen kann.
Mit Pokémon Pokopia erscheint nun ein weiterer Kandidat, der mit der tierischen Lebenssimulation in den Ring steigen möchte. Das Besondere hierbei ist aber: Beide Games stammen von Nintendo. Und das wiederum macht einen Vergleich extrem spannend. Schon im Vorfeld wurde Pokopia viel mit Animal Crossing in Verbindung gebracht und von Fans als Ablöse gesehen. Aber ist es das wirklich?
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In diesem Artikel
New Horizons hat inzwischen schon fast sechs Jahre auf dem Buckel. Die Luft ist bei den meisten Spielern merklich raus. Da konnte auch das Update 3.0 nicht mehr viel daran ändern, und ein neuer Teil ist noch lange nicht in Sicht.
Quelle: PC Games
Baut so viele Habitate wie möglich, um immer wieder neue Pokémon anzulocken.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Kann Pokopia diese Lücke schließen und für Animal-Crossing-Spieler eine spannende neue Alternative sein? Wir vergleichen für euch die beiden Nintendo-Games und verraten, ob sich ein Umstieg lohnt. Was ist neu? Was ist anders? Wo gibt es Parallelen? Wir klären euch auf!
Ein Animal Crossing mit Pokémon?
Pokémon Pokopia ist ein Spin-off der bekannten RPG-Reihe, schlägt dabei jedoch eine völlig andere Richtung ein. Statt Orden zu sammeln, Pokémon zu fangen und Kämpfe auszutragen, erwartet euch hier eine klassische Lebenssimulation.
Quelle: PC Games
Mit den verschiedenen Pokémon-Attacken könnt ihr Einfluss auf die Umgebung nehmen.
Im Kern dreht sich alles um ein brachliegendes Ödland, das ihr Schritt für Schritt wieder mit Leben füllen sollt. Als Ditto in Menschengestalt lernt ihr mit der Zeit neue Attacken von anderen Pokémon, die euch dabei helfen, die Umgebung zu verändern. Um diese jedoch anzulocken, müsst ihr zunächst passende Lebensräume erschaffen. Die können ganz unterschiedlich aussehen.
Beispielsweise ein Fleckchen mit Gras, eine Angelrute am Wasser, ein Boxsack mit Bank - von den verschiedenen Habitat-Vorgaben gibt es unzählig viele. Jedes Pokémon stellt eigene Ansprüche an seinen Lebensraum, und die gilt es zufriedenzustellen.
Um den Wünschen aller Pokémon nachgehen zu können, braucht ihr Ressourcen. Die findet ihr überall in der Welt verteilt und könnt daraus neue Gegenstände craften. Der Gameplay-Loop ist dabei klar strukturiert: Ressourcen nutzen, Umgebungen gestalten, neue Bereiche erschließen und so die Attraktivität der eigenen Welt stetig erhöhen. Wie kreativ ihr euch auslebt, liegt ganz in eurem Ermessen.
