Einzel- & Mehrspieler-Modus; die drei Stämme
Der Mehrspielermodus
Und wie schaut es im Multiplayer-Part aus? Bis zu acht Spieler können sich in allen möglichen Kombinationen gegenseitig eins auf die Mütze geben. Und das auf mehr als 20 Karten. Je nach Region steht der Spieler vor unterschiedlichen Herausforderungen. In Dschungel-Settings läuft man häufiger gefährlichen Raubtieren wie dem Allosaurus über den Weg. Außerdem können die Level-Designer Nester und Reviere so anlegen, dass Orte, die anfangs noch sicher schienen, nach einiger Zeit von Tieren frequentiert werden. Insgesamt stehen drei Spielmodi zur Verfügung.
Deathmatch: An sich selbsterklärend. Mehrere Spieler bekämpfen sich einzeln oder im Team. Partien gegen die KI sind logischerweise auch möglich. Es gibt zwei Wege, wie man gewinnen kann. Man besiegt seine Gegner, oder man schafft es, ein Dimensionstor zu bauen. Letzteres ist eine Option, die auf Wunsch auch vor dem Spiel abgestellt werden kann, falls die Beteiligten alle darauf aus sind, den Konflikt auf dem Schlachtfeld auszutragen.
Domination: In diesem gibt es in jedem Level - je nach Größe und Anlage - 1-4 Flaggenpunkte. Schafft es ein Spieler oder Team, all diese Punkte gleichzeitig zu besetzen, geht ein teamspezifischer Countdown los. Spätestens jetzt ist es für die Gegner höchste Zeit, etwas aktiver zu werden und selbst einen Flaggenpunkt einzunehmen. Sobald das erledigt ist, bleibt nämlich der Countdown stehen. Wenn es dem anderen Team/Spieler nun gelingt, alle Punkt zurückzugewinnen, läuft der Countdown an der Stelle weiter, an der er vorher stehen geblieben war.
Der Defender-Modus weicht sicherlich am meisten von den typischen RTS-Spielmodi ab. Im Prinzip gilt: einer gegen alle. Die Aufgabe des Defenders ist es, sein Basis gegen die anderen Spieler zu verteidigen. Die Aufgabe der anderen besteht darin, genau dies innerhalb eines gegebenen Zeitlimits zu schaffen. Für dieses Zeitlimit gibt es einen Standardwert, es ist allerdings auch möglich, einen eigenen, den Spielern angepassten Wert einzustellen. Damit es etwas fairer gegen die Übermacht der anderen Spieler zugeht, gibt es in der Regel schon vorgesetzte Mauern und Türme. Auch sind die Ressourcen in der Regel bequemer zu erreichen.
Es gibt allerdings noch den einen oder anderen Aspekt, der erst so richtig Leben in die Einzel- und Mehrspielermodi von Paraworld bringt. Aus Gründen des Umfangs werde ich aber ein andermal darauf eingehen.
Singplayer- und Multiplayer-Modus sind für uns gleich wichtig. Die Kampagne, die Story und die Präsentation sind wichtig für Gelegenheitsspieler, aber auch für solche, die sich relativ regelmäßig Strategiespiele genehmigen. Der Multiplayer-Part aber vermag es, die Lebenszeit eines Spiels weit über das hinaus zu verlängern, was der Einspielermodus erreichen könnte. An dieser Stelle sollte dennoch mal erwähnt werden, dass der Mehrspielermodus schon vor Jahren funktioniert hat. Sogar bevor es überhaupt Kampagnenlevel gab. Diese Planung erschien uns sinnvoller als ein Mehrspielermodus, den man ein paar Wochen oder Monate vor Release noch auf die Schnelle einbauen müsste, um sich dann mit unvorhersehbaren Problemen rumzuschlagen.
