Ninja Gaiden 4: Brutalität, Schwierigkeit & Musik

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Special Yannik Cunha - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
So sieht Tokio in Ninja Gaiden aus!
Quelle: Xbox Game Studios

Mit Ninja Gaiden 4 haben sich zwei der größten Action-Entwickler unserer Zeit zusammengetan: Team Ninja und Platinum Games. Wir durften Ninja Gaiden 4 schon anspielen und sagen euch, ob es so schwer wie früher, aber vor allem ob es gut ist!

NICHT jugendfrei!

Ninja Gaiden 4 ist übrigens sowas von nicht jugendfrei. Eine der Kernmechaniken ist es nämlich, Gliedmaßen von Feinden abzutrennen. Schaffen wir das, können wir die schon verstümmelten Gegner mit einem Knopfdruck per kurzer Cutscene auf brutalste Art umbringen. Dabei fließt nicht nur literweise Blut, wir zerstückeln die Feinde auch in mehrere Einzelteile.

Die meisten Gegner können nicht einmal mehr stehen, sind wir mit ihnen fertig. Quelle: PC Games Die meisten Gegner können nicht einmal mehr stehen, sind wir mit ihnen fertig. Das klingt vielleicht ein bisschen psychopathisch, aber es ist unglaublich befriedigend, die Gegner Stück für Stück auseinanderzunehmen. Die rockige Hintergrundmusik lässt uns dabei durchgehend so fühlen, als wären wir mitten in einem Anime-Musikvideo, das irgendein Fan aus den coolsten Szenen zusammengeschnitten hat - nur, dass dieses Musikvideo niemals aufhört!

Besonders bei Bossen treibt uns die Hintergrundmusik an, da wurde mit Gesang noch einmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Das muss sie aber auch, weil wir in den Kämpfen recht viel Zeit verbringen. Dabei können wir nicht aufhören, an den Soundtrack von Metal Gear Rising: Revengeance zu denken. Der fetzt auch heute noch und wir hoffen, dass Ninja Gaiden 4 auch bei allen weiteren Bossen in diese Fußstapfen tritt.

Bosse & Schwierigkeit

Ninja Gaiden 4 ist mit seinen Massen an Gegnern, bei denen auch immer ultra-nervige Fernkämpfer dabei sind, sowieso schon gar nicht so einfach. Wir sind zwar schnell, aber die Feinde sind fast genauso schnell. Das führt dazu, dass wir während den Kämpfen kaum Luft zum Atmen bekommen, wir müssen durchgehend einen Überblick über das gesamte Schlachtfeld behalten.

In der Hinsicht ist die Kamera unser größter Feind, aber die können wir im Gegensatz zu älteren Ninja Gaiden-Spielen selbst drehen, womit das Problem nicht komplett, aber zumindest zu großen Teilen gelöst ist.

Die Boss-Finisher sind noch übertriebener, als die normalen! Quelle: PC Games Die Boss-Finisher sind noch übertriebener, als die normalen! Bei Bossen ist die Kamera aber gar nicht das Problem: Da ist der Boss unser Problem! Die teilen nämlich nicht nur eine Menge Schaden aus, sie stecken auch ganz schön was ein. Dazu verfügen sie über recht viele Attacken, auf die wir alle richtig reagieren sollten.

Hier wird wirklich alles abgefragt: ausweichen, angreifen, kontern und unsere Blutwaffe richtig verwenden. Und das im stetigen Wechsel mit einer hohen Geschwindigkeit. Erlauben wir uns nur wenige Fehler, können wir den Kampf eigentlich an den Nagel hängen. Dabei sind die Kämpfe aber nie unfair.

Es ist immer nur eine Frage von Aufmerksamkeit, Reaktionszeit und Wissen um die verschiedenen Mechaniken und den Boss, den wir gerade vor uns haben. Spielen wir mit wenigen Fehlern, sehen wir uns selbst in der Rolle des Bosses und können, was auch immer gerade vor uns steht, komplett auseinandernehmen. Wortwörtlich, weil die Boss-Kills noch spektakulärer inszeniert sind als die normalen.

Dafür mussten wir bei den Bossen bis jetzt zwar erst ein paar Mal sterben, aber kennen wir ein paar ihrer Moves, ergibt sich ein unglaublich befriedigender Flow!

Der funktioniert auch auf höheren Schwierigkeiten, dort ist aber nochmal deutlich weniger Raum für Fehler. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad konnten wir ohne perfektes Nutzen aller Mechaniken schon irgendwie durchkommen. Beim Boss sind wir zwar ein paar Mal gestorben, aber auch nicht öfter als fünfmal.

So sieht Tokio in Ninja Gaiden aus! Quelle: Xbox Game Studios So sieht Tokio in Ninja Gaiden aus! Auf der nächst-höheren Schwierigkeitsstufe sahen wir aber alt aus. Dort mussten wir uns erst wirklich ganz genau mit allen Techniken vertraut machen. Unserer Meinung nach ist das richtig gut so, denn wer in Ninja Gaiden einfach ein bisschen herumhacken und dabei cool aussehen will, wird das auf dem normalen Schwierigkeitsgrad hinbekommen.

Erfahrene Hack-and-Slash-Spieler können sich danach aber auch noch in höhere Schwierigkeitsgrade begeben und sich die masochistische Challenge suchen, die sie anscheinend brauchen.

Meinung

Ninja Gaiden 4 sieht schick aus, ist stylish, spielt sich fantastisch und vor allem ist es anspruchsvoll. Dieser Anspruch ist aber genau das, was Fans wollen und was die Serie auch ausmacht. Nur dieses Mal ist nicht der pure Schwierigkeitsgrad, es wird dazu noch verlangt, dass wir die verschiedenen Systeme alle verstehen und stets zum richtigen Zeitpunkt verwenden. Wer Bock auf ein richtig befriedigendes, aber dafür komplexes Action-Game hat, sollte Ninja Gaiden 4 im Auge behalten! Wir freuen uns jedenfalls jetzt schon auf die Release-Fassung und hoffen, dass das Spiel den bisherigen Qualitätsstandard halten kann.

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  1. Seite 1 Ninja Gaiden 4 Preview: Story & Kämpfen
  2. Seite 2 Ninja Gaiden 4: Deep Dive ins Kampfsystem
  3. Seite 3 Ninja Gaiden 4: Brutalität, Schwierigkeit & Musik
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