Ninja Gaiden 4: Brutal, komplex und stylish! Ninja Gaiden macht alles richtig
Mit Ninja Gaiden 4 haben sich zwei der größten Action-Entwickler unserer Zeit zusammengetan: Team Ninja und Platinum Games. Wir durften Ninja Gaiden 4 schon anspielen und sagen euch, ob es so schwer wie früher, aber vor allem ob es gut ist!
Was passiert wohl, wenn sich die zwei größten Hack-and-Slash-Studios der Welt zusammentun, um gemeinsam ein Spiel zu produzieren? Richtig, Ninja Gaiden 4! Dafür haben sich nämlich Bayonetta-Entwickler Platinum Games und die Nioh-Macher Team Ninja zusammengeschlossen, um ein ultimatives Action-Hack-and-Slash abzuliefern.
Team Ninja war sogar damals schon für das erste 3D-Ninja Gaiden verantwortlich und danach auch für alle weiteren Titel der Reihe. Platinum Games hatte auch schon mit übertriebenen Ninjas zu tun, nämlich bei Metal Gear Rising: Revengeance, in dem wir mit dem Cyborg-Ninja Raiden alles zu Kleinholz verarbeitet haben, was sich bewegt.
Erfahrung auf der Entwickler-Seite ist also auf jeden Fall gegeben. Wir durften schon eine Preview-Version von Ninja Gaiden 4 (jetzt kaufen 28,26 € / 62,99 € ) anspielen und klären für euch die Frage, ob das Ninja-Gemetzel auch wirklich so viel Bock macht, wie wir anhand der Entwickler annehmen würden!
Der böse, böse Drache!
Ich weiß, niemand ist wirklich für die Story hier, also machen wir's ganz kurz und schmerzlos: In der Vergangenheit hat Ryu Hayabusa, Meisterninja und Protagonist der alten Spiele, mehrere Male Tokio gerettet, indem er den großen bösenDrachen besiegt hat. Der ist aber immer wieder zurückgekommen und war offensichtlich nie so richtig tot, trotzdem genießt der Hayabusa-Clan ein sehr hohes Ansehen. Zum Zeitpunkt des Spiels hängen sogar Überreste des riesigen Drachen über Tokio und tropfen mit seinem verfluchten Blut die ganze Stadt zu.
Hier kommt Yakumo ins Spiel, der Protagonist aus Ninja Gaiden 4. Der hat einen Auftrag von seinem Blutraben-Clan bekommen, für den er die Priesterin umbringen soll, die den Drachen wieder beschwören könnte. Sie befindet sich zwar in Gefangenschaft, Yakumos Clan ist das aber nicht sicher genug, weswegen er die Priesterin umbringen soll. Kein Problem für den jungen Ninja, der metzelt sich ohne Erbarmen durch das Gefängnis und findet sofort seine Zielperson.
Die erklärt unserem Ninja aber, dass sie den Drachen selbst loswerden will. Dafür muss sie ihn aber erst einmal beschwören, um ihn dann versiegeln zu können. Das klingt zwar wie vollkommener Quatsch, aber Yakumo gibt ihr einen Vertrauensvorschuss und begleitet die Dame aus dem Gefängnis. Natürlich mit dem Versprechen, dass er sie umbringen wird, sollte sie eine falsche Bewegung machen.
Quelle: PC Games
Ryu betritt einen Club, aber wohl eher nicht zum Tanzen.
Unserer Meinung nach kam dieser Vertrauensvorschuss unseres eiskalten, wortkargen Killers fast schon aus dem Nichts. In so einer Situation würde doch jeder alles sagen, um wieder Freiheit zu erlangen. Aber vielleicht liegt es daran, dass Yakumos Clan, schon immer im Schatten des Hayabusa-Clans steht. Das wird in vorherigen Gesprächen innerhalb der Mission klar. Möglicherweise ist Yakumos Ziel also, genau so ein hohes Ansehen zu genießen, wie es Ryu mit seinem Clan tut. Genau der findet Yakumos Plan aber nicht so töfte, weswegen es sein neues Ziel ist, Yakumo zu jagen.
Weiter hat uns die Preview-Version noch nicht blicken lassen. Wir gehen davon aus, dass die Story sich darum dreht, dass die zwei Ninjas irgendwann aufeinandertreffen und sich einen epischen Ninja-Kampf liefern. Dann finden sie bestimmt ein gemeinsames Ziel biblischen Ausmaßes, wahrscheinlich die Wiedergeburt des bösen Drachen, der mit Sicherheit noch eine Stufe übertriebener inszeniert wird als der Ninja-Kampf zuvor.
Das ist aber nur Spekulation aufgrund der Erfahrung mit vorherigen Platinum-Games-Titeln. Genau das würden wir aber gerne im späteren Verlauf des Spiels sehen, wenn schon alles übertrieben, cool und übertrieben cool ist, nehmen wir auch gerne offensichtliche Storypunkte an. Hauptsache, die sind gut inszeniert!
So wird gekämpft!
Die Kämpfe in Ninja Gaiden 4 sind unglaublich brutal und genauso blutig wie schwierig. Wie in fast jedem Action-Spiel verfügen wir mit unserer Waffe über leichte und schwere Hiebe. Die beiden Angriffe können auch aufgeladen werden, um massiven Schaden in einer automatischen Kombo zu verursachen.
Quelle: PC Games
Harmlos lässt sich niemand druchbohren.
Sie können aber auch kombiniert werden, um verschiedene Angriffsketten zu bilden. Die einen befördern uns inklusive Feind in die Luft, andere richten einfach viel Schaden an, während wieder andere dazu da sind, eine Kombo zu verlängern. Dazu gibt es noch ein paar wenige Special-Moves, die auf unterschiedliche Tastenkombinationen gelegt sind.
Ein weiteres offensives Tool ist der Blutraben-Modus. Halten wir zu den Attacken auch noch eine Taste gedrückt, können wir in dem Modus Attacken mit einer transformierten Version unserer Waffen ausführen. Die haben den einfachen Namen Takeminakata. Der Einfachheit wegen werden wir sie ab hier Blutwaffen nennen.
