Ninja Gaiden 4: Deep Dive ins Kampfsystem

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Special Yannik Cunha - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
So sieht Tokio in Ninja Gaiden aus!
Quelle: Xbox Game Studios

Mit Ninja Gaiden 4 haben sich zwei der größten Action-Entwickler unserer Zeit zusammengetan: Team Ninja und Platinum Games. Wir durften Ninja Gaiden 4 schon anspielen und sagen euch, ob es so schwer wie früher, aber vor allem ob es gut ist!

Da transformiert sich ein Schwert gerne einmal in einen gigantischen Bohrer und die Doppelklingen in ein gewaltiges Katana. Und für euch Japan-Nerds: Ja, es heißt Ōdachi bzw. Nodachi, das sind im Endeffekt aber einfach nur Riesenkatanas.

In der Luft fühlen wir uns genauso wohl wie auf dem Boden. Quelle: PC Games In der Luft fühlen wir uns genauso wohl wie auf dem Boden. Mit diesen Waffen können wir dann problemlos Gegner angreifen, die uns eigentlich abwehren würden. Dazu gibt es spezielle Angriffe von Feinden, die durch rote Ausrufezeichen gekennzeichnet werden. Sehen wir einen davon, können wir den Gegner in seiner Aktion mit der Blutwaffe unterbrechen und ihm ein bisschen Backenfutter verpassen, bevor er sich wieder fängt.

Diese Momente zu erwischen, benötigt aber eine recht schnelle Reaktionszeit. Nach einigen Stunden in der Preview konnten wir das rote Ausrufezeichen allerdings mit der Blutwaffe in unserem Kopf verknüpfen. So war die gegnerische Abwehr nur eine weitere Chance für uns, mehr Schaden anzurichten.

Den können wir aber auch verursachen, wenn wir die Blutwaffe aufladen! Besonders in Kombination mit der Rage-Mechanik. Mit der können wir mit aufgeladenen Schlägen alles, was kein Boss ist, mit einer Attacke niederstrecken.

Unsere Rage können wir aktivieren, wenn wir genug Treffer ausgeteilt und eingesteckt haben. Der Zustand hält mehrere Sekunden an, in denen wir Zeit haben, die aufgeladenen Angriffe im Blutraben-Modus unterzubringen.

Weil sich diese speziellen Waffen nur mit Blutopfern beschwören lassen, müssen wir entweder Schaden anrichten oder Gegner umbringen, um den Balken für die Waffen zu füllen. Im normalen Spielverlauf hatten wir bisher keine Probleme damit, die Blutwaffen benutzen zu können.

Es ist eben ein Hack-and-Slash. Würden wir nicht die ganze Zeit zuschlagen und somit auch den Balken für die besonderen Waffen aufladen, würden wir wohl irgendetwas falsch machen!

Eine Taste - So viele Funktionen

Bis hierhin ist das alles recht simpel, interessant wird es aber mit der RT-Taste, bzw, R2 auf Playstation. Auf die Schultertaste wurden nämlich gleich drei der wichtigsten Mechaniken in Ninja Gaiden gelegt: das Parieren, Ausweichen und Blocken. Halten wir die Taste ganz einfach gedrückt, können wir sogar mehrere Angriffe hintereinander blocken.

Selbst Blocken sieht hier cool aus! Quelle: PC Games Selbst Blocken sieht hier cool aus! Tippen wir sie aber genau in dem Moment an, in dem uns der gegnerische Angriff eigentlich treffen würde, führen wir eine Parade aus, durch die der Gegner kurz betäubt wird. Darauf können wir sogar einen schnellen Hieb folgen lassen, der uns direkt hinter den Gegner positioniert.

Alternativ, und viel stärker, können wir sogar die Blutversion unserer Waffe per Knopfdruck zum Kontern benutzen. Dieser Konter ist der vielleicht stärkste, einzelne Schlag, den wir in unserem ganzen Repertoire zur Verfügung haben. Und dabei schlägt Yakumo, bzw. Ryu, sogar in einem Kreis um sich, um mehrere Feinde zu treffen. Die Belohnung für das riskante Manöver ist also groß, die Timings für die Paraden sind dafür aber auch echt knackig.

Und nicht vergessen: Wir spielen hier immer noch Ninja Gaiden, das bekannt dafür ist, schwer zu sein. Heißt: Vermasseln wir den Konter, bekommen wir mindestens einen Schlag ab, der je nach Gegner ziemlich viele HP abziehen kann. Und wir sagen absichtlich mindestens, weil wir in Ninja Gaiden nur bei Bosskämpfen in fairen Eins-gegen-eins-Kämpfen antreten. Ansonsten werden mehrere Gegnertypen auf uns geschmissen - einmal getroffen werden heißt meistens also: nochmal getroffen werden.

Natürlich haben die Bosse auch grabs! Quelle: Xbox game Studios Natürlich haben die Bosse auch grabs! Zum Glück gibt's aber noch das Ausweichen! Das ist ein bisschen einfacher als das Parieren, aber auch ein wenig schwächer. Das liegt ebenfalls auf RT, bzw. R2 auf PS5, aber in Kombination mit einer Richtung auf dem linken Analog-Stick. So können wir immer aussuchen, in welche Richtung wir ausweichen wollen.

Das ist aber eigentlich egal, weil wir nach so einem erfolgreichen Dodge sowieso einen etwas schwächeren Konterangriff mit unserer Blutwaffe ausführen können. Während den Kontern können wir nicht getroffen werden, also ist es ohne Ausnahme immer die beste Reaktion. Bei Unverwundbarkeit ist die Richtung, in der wir landen, völlig egal.

Am Anfang klang es fragwürdig für uns, so viele Optionen auf einem einzelnen Knopf zu haben. Nachdem wir aber die ganzen Systeme verstanden haben, hat uns das gar nicht mehr gestört. Es ist sogar praktisch, jegliche defensive Optionen auf einem Knopf zur Verfügung zu haben. Gerade als Anfänger in Panik ist RT/R2 immer eine valide Option!

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