UHD-Monitore: 4k nur mit 30Hz per HDMI?; UHD-TV-Geräte
Vor allem LCD-TVs, aber auch Monitore mit Ultra-HD-Auflösung kommen mehr und mehr in die Läden. Wir geben wichtige Tipps rund um das Thema, um euch beim Kauf zu beraten, und bieten eine Marktübersicht mit 15 Ultra-HD-Monitoren.
Problem bei 4k: nur 30Hz per HDMI?
Wenn ihr die 4k-Auflösung am PC nutzen wollt, solltet ihr zum Anschluss des Monitors an den PC eine DisplayPort-Buchse nutzen - und zwar sowohl am PC als auch am Monitor. Die 4k-Monitore besitzen dabei durch die Bank weg immer mindestens einen Display-Port-Eingang. Das Problem: HDMI unterstützt erst mit dem neuen HDMI 2.0-.Standard auch 4k mit 60 Hertz, ansonsten müsst ihr mit nur 30 Hertz auskommen. Es gibt zwar einen Trick, der mit Nvidia-Treibern ermöglicht, auch per HDMI 1.4 eine Auflösung von 4k zu nutzen, der aber dafür andere Nachteile hat - auch PCGamesHardware berichtete.
Quelle: Samsung
Samsung U28D590D
Bei modernen Grafikkarten bieten aktuell nur die Nvidia GTX 970 und GTX 980 auch HDMI 2.0-Anschlüsse, aber selbst dann kann es passieren, dass der Monitor nur 30 Hertz zulässt. Im Einzelfall solltet ihr euch Tests oder Erfahrungen eines in Frage kommenden Monitors genau ansehen oder besser: auf DisplayPort setzen. Wir können in unserem Special nur auf diese Problematik hinweisen, da wir die später in unserer Marktübersicht gelisteten 15 UHD-Monitore nicht als Testmuster zur Verfügung hatten. Manche Monitore bringen sogar unabhängig vom verwendeten Anschluss nur 30 Hertz bei 4k-Auflösung - zum Arbeiten ist dies kein Problem, für Filme ebenfalls, da diese in der Regel mit 24 oder 25 Bildern pro Sekunde laufen. Aber für Gaming ist dies absolut ungeeignet.
TV-Geräte mit UHD
Inzwischen gibt es eine große Auswahl an LCD-TVs mit UHD - dabei beginnt es schon ab etwa 500 Euro mit 40 Zoll-Display.
In diesem Artikel
- Seite 1 UHD-Monitore: Full HD und andere Auflösungen
- Seite 2 UHD-Monitore: UHD und 4k; viel Grafikpower nötig
- Seite 3 UHD-Monitore: 4k nur mit 30Hz per HDMI?; UHD-TV-Geräte
- Seite 4 UHD-Monitore: Alternative WQHD-Monitore; Input-Lag und Reaktionszeit
- Seite 5 UHD-Monitore: Alternative WQHD-Monitore; Input-Lag und Reaktionszeit
- Seite 6 Bildergalerie
Doch auch hier kommt das Problem mit der unzureichenden Bandbreite von HDMI unterhalb des 2.0-Standards zum Vorschein: manche LCD-TVs arbeiten bei UHD ohnehin mit nur 30 Hertz, und nur ein einziger LCD-TV von derzeit etwa 80 Modellen bietet UHD sowie gleichzeitig auch einen DisplayPort: der 1900 Euro teure Panasonic TX-50AXW804. Wer sich also einen UHD-LCD-TV anschaffen möchte und meint, sich dabei gleichzeitig einen tollen Gamingmonitor ins Haus zu holen, wird derzeit meist noch enttäuscht werden. Immerhin bieten aber etwa 60 TV-Modelle HDMI 2.0 an - trotzdem solltet ihr euch hier genau informieren, ob der Betrieb zusammen mit einer Nvidia GTX 970 oder GTX 980 in 4k bei 60 Hertz funktioniert - und ob es kein Input-Lag gibt (dazu mehr auf der nächsten Seite).
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Ich selber wollte demnächst einen 50 Zöller holen - aber maximal 800-850€. Bisher erscheint mir der Sony 50W805 da am besten, was meinst Du?
Da gibt es noch Panelarten, LUT, Ausleuchtung, Kontrast, Reaktionszeit, Input-Lag etc.
Was bringt mir ein billiger 4K Fernseher der in allen anderen Eigenschaften schlechter ist als ein guter 1080P Fernseher?
Mein Philips 7000 hat ein IPS Panel mit einem wirklich sehr guten Bild und ich habe die Schärfe auf die Stufe 3 (von 10) reduziert da ich es besser finde.
Wenn Filme zu scharf sind dann sieht das einfach nicht gut aus.
Schau dir mal die Glatze von Morpheus an auf einem "SUPER SCHARFEN" Fernseher oder Monitor. Sieht einfach nur grottig aus. Das sind Details die man als Beobachter gar nicht sehen möchte.
4K mag ab etwa 70" 21:9 sinnvoll sein. Bei um die 50" 16:9 kann ich jedoch darauf verzichten da die Pixeldichte für einen Sitzabstand von ~3 Meter absolut ausreichend ist.
Aber nochmal, ansonsten hast du mit deiner Aussage absolut Recht. Und deshalb habe ich ja auch gesagt, dass derzeitge 4K-Modelle ein "Übergangsschrott" sind. Und wenn man heutige, gängige Panele vergleicht, dann wird der Massenmarkt OLED ein Quantensprung. Da diese Technik die allermeisten Probleme der LCD- und Plasmatechnik ausmerzt! Ich rede hier aber nicht von den Prototypen der ersten Verkaufswellen die kommen werden, wo das Problem der Leuchtkraft der blauen LED´s wohl noch durch falsche Ansteuerung vorhanden sein wird. Dafür sind dann die Erstkäufer wieder die Beta-Tester!
Derzeit gibt es nur die Unterschiede zwischen den derzeitigen Panelen wie gut sie die "typischen" Fehler ausmerzen. Doch komplett entfernen kann es keiner. Ich geb dir mal den Tipp, dich nochmal genauer bei einem Fachhändler beraten zu lassen und die "gekauften" Tests in den Magazinen beiseite zu legen. Du wirst sehen, wie immens es bessere Fernseher gibt (vor allem Bildqualität) im gleichen Preissegment wie dein 7000er! ;-)