Gaming-Monitore: Technik- und Kauftipps, OLED-Vorteile und 20 Monitor-Empfehlungen

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
LG OLED 39GX950B
Quelle: LG 

Wir zeigen euch für Gaming-Monitore die wichtigsten Eckdaten auf, die zu beachten sind, gehen auf OLED-Displays ein und haben 20 Monitor-Kauftlinks parat.

In unserer Kaufberatung zu Monitoren gehen wir mehrere Themen an und haben zudem 20 Modelle von 140 bis 720 Euro für euch herausgesucht, die für ihre jeweilige Ausstattung ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. 10 davon sind 16:9-Monitore, die anderen 10 sind Breitbild-Modelle im 21:9-Format - insgesamt bieten sieben der Monitore ein OLED-Panel. Ein ordentlicher Monitor muss heutzutage nicht mehr teuer sein: Schon ab 130 Euro gibt es 27 Zoll-Modelle mit WQHD-Auflösung (2560x1440 Pixel), einer für Spiele wichtigen, hohen Bildwiederholfrequenz sowie bewährtem VA- oder IPS-Panel.

Für höhere Preise gibt es bessere Bildqualität, höhere Auflösungen, größere Bildschirmformate sowie ab einer gewissen Preisgrenze auch OLED als Panel-Technik. Wer mehr in Richtung Zukunft schaut, sollte durchaus etwas mehr investieren und zur OLED-Technik greifen. Die Preise sind zwar höher als bei anderen Panel-Arten, die wir euch ebenfalls vorstellen werden. Aber es locken eine besonders gute Bildqualität und knackige Kontraste. Mehr dazu später, wir starten zuerst mit drei Basisthemen.

Diagonale, Bildformat und Auflösung

Wer vom Sofa aus zockt, kann sich auch nach einem großen TV-Gerät mit Diagonalen ab 50 Zoll umschauen. Für ein Schreibtisch-Setting sind hingegen Monitore mit einigen typischen Diagonalen zum Spielen besonders gut geeignet und auch entsprechend beliebt, sodass das Angebot sehr groß ist. Das Standardformat hat ein Seitenverhältnis von 16:9, wie es auch bei TV-Geräten genutzt wird. Viele setzen dabei auf 27 Zoll als Diagonale, sodass die eigentliche Bildschirmfläche etwa 61 bis 62cm mal 44 bis 45 cm misst. Noch größer sind 31,5- beziehungsweise 32-Zoll-Modelle - bei einer noch größeren Bildschirmfläche wird es aber schon kritisch, weil ihr mit einem normalen Sitzabstand möglicherweise nicht mehr den ganzen Bildschirm im Blick habt.

Sehr beliebt bei Spielern sind extrabreite Monitore, deren Auswahl stetig wächst. In Shootern erweitert ihr unter anderem das seitliche Blickfeld, bei Strategiegames wird der Kartenausschnitt seitlich größer, und wer mit dem PC auch arbeitet, kann mehrere Fenster oder Dokumente bequem nebeneinander platzieren. Es gibt für die extrabreiten Monitore drei relevante Bildverhältnisse: 21:9, 24:10 und 32:9. Das 24:10-Format spielt dabei kaum eine Rolle. Die größte Auswahl gibt es bei den 21:9-Monitoren, die etwas mehr als ein Drittel breiter als die 16:9-Geschwister sind. Die weitaus meisten 21:9-Monitore haben eine Diagonale von 34 Zoll, wobei der Bildschirm im Grunde die gleiche Höhe wie bei einem 27-Zoll-Monitor hat.

Asus TUF VG27WQ3B Quelle: Asus Asus TUF VG27WQ3B Bei den 32:9-Monitoren ist es wiederum so, dass sie im Grunde zwei direkt nebeneinander stehenden 16:9-Monitoren entsprechen. Die meisten 32:9-Monitore gibt es im 49-Zoll-Bereich - ihr müsst allerdings viel Platz einrechnen, da diese Monitore natürlich dann in etwa 120cm breit sind. Selbst bei ausreichendem Platz solltet ihr bedenken, dass ihr eure Lautsprecher dann sehr weit außen platzieren müsst. Für die verschiedenen Diagonalen von Monitoren gibt es auch typische zugehörige Auflösungen. Die wichtigsten Diagonalen und Auflösungen haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Typische Diagonalen in Zoll Format Auflösung Anzahl Pixel
24 / 27 / 31,5 / 32 Verhältnis 16:9 1920x1080 (Full-HD) c.a. 2,1 Mio
24 / 27 / 31,5 / 32 Verhältnis 16:9 2560x1440 (WQHD) c.a. 3,7 Mio
27 / 31,5 / 32 / 42,5 Verhältnis 16:9 3840x2160 (4K/UHD) c.a. 8,3 Mio
29 / 34 Verhältnis 21:9 2560x1080 (UW-UXGA) c.a. 2,8 Mio
34 / 40 / 44,5 Verhältnis 21:9 3440x1440 (UW-QHD) c.a. 3,7 Mio
39,7 / 40 Verhältnis 21:9 5120x2160 (WUHD) c.a. 11,1 Mio
44,5 / 49 Verhältnis 32:9 5120x1440 (Dual QHD) c.a. 7,4 Mio

Natürlich ergibt sich durch eine höhere Auflösung auch eine größere Pixelanzahl, sodass ein PC für Spiele (sofern es keine 2D-Titel) bei ansonsten identischen Grafikdetails mehr leisten muss als für eine kleinere Auflösung. Der Leistungsverlust ist allerdings nicht linear, sondern fällt kleiner aus. 4K hat beispielsweise viermal so viele Pixel wie Full-HD - es bleiben euch aber nicht nur ein Viertel der FPS (Bilder pro Sekunde) übrig, wenn ihr in 4K statt in Full-HD spielt, sondern trotzdem in etwa 40 bis 50 Prozent der FPS. Dank moderner Upscaling-Techniken wie AMDs FSR, das in vielen Spielen integriert und zu allen modernen GPUs kompatibel ist, schaffen auch Mittelklasse-Grafikkarten oftmals eine flüssige Darstellung von Games in 4K.

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