UHD-Monitore: UHD und 4k; viel Grafikpower nötig
Vor allem LCD-TVs, aber auch Monitore mit Ultra-HD-Auflösung kommen mehr und mehr in die Läden. Wir geben wichtige Tipps rund um das Thema, um euch beim Kauf zu beraten, und bieten eine Marktübersicht mit 15 Ultra-HD-Monitoren.
UHD und 4k
In letzter Zeit machen die Begriffe UHD und 4k immer mehr die Runde - in den Medien vor allem bezüglich Fernsehgeräten. Die beiden Begriffe sind zum einen unterschiedlich, zum anderen aber auch nicht. Verwirrend? Nun, es ist eigentlich recht einfach: UHD steht für Ultra High Definition Television. Darunter fällt auch 4k, aber auch das derzeit nur bei einigen wenigen Fernsehmodellen verfügbare 8k.
In diesem Artikel
- Seite 1 UHD-Monitore: Full HD und andere Auflösungen
- Seite 2 UHD-Monitore: UHD und 4k; viel Grafikpower nötig
- Seite 3 UHD-Monitore: 4k nur mit 30Hz per HDMI?; UHD-TV-Geräte
- Seite 4 UHD-Monitore: Alternative WQHD-Monitore; Input-Lag und Reaktionszeit
- Seite 5 UHD-Monitore: Alternative WQHD-Monitore; Input-Lag und Reaktionszeit
- Seite 6 Bildergalerie
4k steht wiederum für die vierfache Full-HD-Auflösung. 8k folglich für das Achtfache von Full-HD. Mit UHD ist also nicht einfach nur gemeint, das die Auflösung höher als Full-HD ist. Eine der zuvor genannten Auflösungen wie 1920 mal 1200 oder 2440 mal 1600 sind größer als Full-HD, aber noch kein UHD. Wenn ihr unsere Tabelle der vorigen Seite noch im Sinn habt, werdet ihr feststellen: die Auflösung von 3840 mal 2160 hat 400 Prozent mehr Pixel als Full-HD - also vier Mal so viele Pixel. Mit 4k ist also die Auflösung 3840 mal 2160 Pixel gemeint. Obwohl auch 8k unter den Begriff UHD fällt, meinen derzeit Hersteller, Medien und Shops die 4k-Auflösung, wenn von UHD die Rede ist. Falls doch auch 8k gemeint ist, wird dies bei Bedarf deutlich und separat erwähnt.
Viel Grafikpower nötig
Für Spiele in UHD ist eine hohe PC-Leistung, vor allem seitens der Grafikkarte nötig. Denn der PC muss bei 4k vier Mal mehr Pixel berechnen als bei der Full-HD. Es ist zwar nicht so krass, dass bei vierfacher Auflösung sich die FPS automatisch auf nur noch ein Viertel beschränken, aber der Performanceverlust ist dennoch groß. Unsere Kollegen der PCGamesHardware haben kürzlich die beiden neuen Nvidia-Boliden GTX 970 und GTX 980 getestet - dabei sind auch Benchmarks mit 4k-Auflösung (als 2160p gekennzeichnet) für einige Games wie Battlefield 4, Crysis 3 oder Bioshock Infinite erstellt worden.
Quelle: Viewsonic
ViewSonic VX2880ml
Als Vergleich diente die ohnehin schon mit knapp 80 Prozent mehr Pixeln als bei Full-HD ausgestattete Auflösung von 2560 mal 1440 Pixeln (auch 1440p). Ergebnis: ihr müsst bei 4k mit nur halb so vielen FPS (Bilder pro Sekunde) rechnen im Vergleich zur 1440p-Auflösung. 4k ist hat dabei etwa 125 Prozent mehr Pixel als 1440p - man kann also grob sagen: Doppelt so viele Pixel bedeuten etwa 40 Prozent weniger FPS. Im Vergleich zu Full HD muss man in jedem Falle mindestens mit einer Halbierung der FPS rechnen, wenn man 4k nutzen will. Weitere Vergleichstests zwischen Full-HD und 4k mit Top-Grafikkarten wie der Nvidia GTX 970 oder AMD R9 290 zeigen, dass man sich bei 4k mir nur noch etwa einem Drittel der FPS begnügen muss.
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Ich selber wollte demnächst einen 50 Zöller holen - aber maximal 800-850€. Bisher erscheint mir der Sony 50W805 da am besten, was meinst Du?
Da gibt es noch Panelarten, LUT, Ausleuchtung, Kontrast, Reaktionszeit, Input-Lag etc.
Was bringt mir ein billiger 4K Fernseher der in allen anderen Eigenschaften schlechter ist als ein guter 1080P Fernseher?
Mein Philips 7000 hat ein IPS Panel mit einem wirklich sehr guten Bild und ich habe die Schärfe auf die Stufe 3 (von 10) reduziert da ich es besser finde.
Wenn Filme zu scharf sind dann sieht das einfach nicht gut aus.
Schau dir mal die Glatze von Morpheus an auf einem "SUPER SCHARFEN" Fernseher oder Monitor. Sieht einfach nur grottig aus. Das sind Details die man als Beobachter gar nicht sehen möchte.
4K mag ab etwa 70" 21:9 sinnvoll sein. Bei um die 50" 16:9 kann ich jedoch darauf verzichten da die Pixeldichte für einen Sitzabstand von ~3 Meter absolut ausreichend ist.
Aber nochmal, ansonsten hast du mit deiner Aussage absolut Recht. Und deshalb habe ich ja auch gesagt, dass derzeitge 4K-Modelle ein "Übergangsschrott" sind. Und wenn man heutige, gängige Panele vergleicht, dann wird der Massenmarkt OLED ein Quantensprung. Da diese Technik die allermeisten Probleme der LCD- und Plasmatechnik ausmerzt! Ich rede hier aber nicht von den Prototypen der ersten Verkaufswellen die kommen werden, wo das Problem der Leuchtkraft der blauen LED´s wohl noch durch falsche Ansteuerung vorhanden sein wird. Dafür sind dann die Erstkäufer wieder die Beta-Tester!
Derzeit gibt es nur die Unterschiede zwischen den derzeitigen Panelen wie gut sie die "typischen" Fehler ausmerzen. Doch komplett entfernen kann es keiner. Ich geb dir mal den Tipp, dich nochmal genauer bei einem Fachhändler beraten zu lassen und die "gekauften" Tests in den Magazinen beiseite zu legen. Du wirst sehen, wie immens es bessere Fernseher gibt (vor allem Bildqualität) im gleichen Preissegment wie dein 7000er! ;-)