Max Payne 2
Schön, aber kantig
Im Baustellen-Level muss Mona per Scharfschützengewehr dafür sorgen, dass Max unbeschadet die Flucht gelingt. Neben der eigenen Gesundheitsanzeige ist deswegen noch der Gesundheitszustand von Max eingeblendet.
Den größten optischen Unterschied zwischen Max Payne 2 und dem ersten Teil erkennt man an den Texturen - jeder Abschnitt eines Levels, jedes noch so winzig kleine Objekt ist mit hochauflösenden Texturen überzogen. Teilweise erreichen die Leveltapeten eine so exzellente Qualität, dass als Vorlage nur überarbeitete Fotos von Original-Schauplätzen in New York infrage kommen. Dadurch besitzt Max Payne 2 anders als beispielsweise Mafia einen extrem realistischen Look; manche Screenshots sehen auf den ersten Blick gar aus wie Presse-Fotos von Actionfilmen. Die Levels selbst sind mit Polygonen gemästet worden und bieten eine deutlich ansprechendere Architektur als die kargen "Vier Wände, ein Raum"-Gebilde des Vorgängers. Kein Schauplatz gleicht dem anderen, jeder Raum ist mit passenden Möbeln und Accessoires ausgestattet. Eine herrschaftliche Villa protzt mit Marmorsäulen, Rundbögen, Statuen und wunderschönen Teppichen, während der Krankenhaus-Level mit weißen Kacheln, grünem Linoleumboden sowie Hunderten von Schränken und medizinischen Gerätschaften voll gestopft ist.
Im Gegensatz dazu wirken die Spielfiguren ziemlich kantig und schlaksig. Zwar haben die Designer die klobigen 8-Polygon-Quadratköpfe aus Teil 1 abgeschafft und allen Modellen sehr schöne Gesichter gebastelt. Andere Körperteile wie Schultern und Arme sehen in den Zwischensequenzen leider oft äußerst hässlich und faltig aus. Auch bei den Charakter- und Gesichtstexturen zeigt sich Remedy von der geizigen Seite. Es existiert lediglich eine Hand voll unterschiedlicher Mafiosi, Polizisten, Reinigungs- und Wachmänner sowie maskierte Kommando-Einheiten - viel mehr Abwechslung in Sachen Gegner hat Max Payne 2 leider nicht zu bieten. Dadurch schalten Sie in vielen Levels immer wieder dieselben Typen aus - ein echter Stimmungskiller. Die insgesamt 13 Waffen sind wiederum sehr detailgetreu modelliert. Im Sortiment befinden sich Standard-Bleispritzen wie Schrotflinte, Berreta, M4 oder Mini-Maschinenpistolen wie die kleine Ingram. Neu hinzugekommen sind: AK 47, MP5, Dragunov (Sniper-Gewehr) sowie die Schnellfeuer-Schrotflinte Striker. Dafür wurde der Granatwerfer, die Jackhammer-Schrotflinte, Baseball-Schläger sowie das Eisenrohr entfernt. Zusätzlich kann Max Payne jetzt alle Einhänder-Waffen doppelt führen - beispielsweise zwei schwere Desert-Eagle-Pistolen. Wenn Payne verletzt wird, helfen die überall im Level verteilten "Painkiller" weiter.
Stunts und Stolpersteine
Im gesamten Spiel haben die Entwickler kleine Gags und Gemeinheiten eingebaut. Wer aus Versehen auf diesen Cleaner schießt, reißt mit der folgenden Explosion den halben Level ab.
Ähnlich zwiespältig verhält es sich mit den Animationen. Die Hauptfigur Max Payne springt, rutscht, hechtet und fliegt zwar wie Boris Becker in jungen Jahren über den Monitor, ganz klassische Aktio-nen wie Gehen oder Springen sehen hingegen unnatürlich aus. Beispielsweise kann sich Payne wie von Zauberhand auf der Stelle drehen, ohne seine Füße bewegen zu müssen - doof! Schaltet man noch Bullet Time ein und läuft ein wenig im Kreis herum, scheint es fast so, als würden Max' Füße den Boden nicht mal berühren. Sehr schön sind hingegen die neuen Bullet-Time-Bewegungen. Mit einer eleganten Drehung um die eigene Achse werden die Waffen nachgeladen, bei Dauerfeuer bleibt die Spielfigur nach einer Flugrolle so lange auf dem Boden liegen, bis entweder das Magazin leer ist oder Sie die "Feuer"-Taste loslassen. In dieser ganzen Zeit können Sie sich frei drehen und jeden Gegner anvisieren, der nach den ersten abgefeuerten Kugeln noch auf beiden Beinen steht. Da Sie im Spielverlauf auch in Monas hautenge Jeans schlüpfen und böse Buben in Zeitlupe mit Blei voll pumpen, haben die Entwickler ihr ganz eigene Bullet-Time-Animationen spendiert. Wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel erzählen, außer dass die adrette Killerin wesentlich "eleganter" durch die Luft fliegt als Max.
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einfach nur geiles game
zudem ruckelt jetzt halt nix mehr hahaha
Ich kenn auch einen, der die Texte aus Max Payne 1 auswendig kann :-o hat er wohl innerhalb von sechs Jahren geschafft...
Den sonstigen "Mängeln" kann ich wohl zustimmen, Grafik ist nicht immer berauschend für die Zeit..
Den sonstigen "Mängeln" kann ich wohl zustimmen, Grafik ist nicht immer berauschend für die Zeit.. aber alles in allem ist es das allerGEILSTE Spiel dass ich je gezockt habe und das ich auch immer noch zocke! Ich liebe es
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