Max Payne 2
Es wird viel passieren
Quelle: Remedy
Diese jungen Dame hilft Max Payne tatkräftig mit ihrer Pistole.
Selbst wenn die Finger noch so jucken - bevor Sie im Hauptmenü von Max Payne 2 auf "New Game" klicken, sollten Sie sich vorher zwei Minuten Zeit nehmen. Remedy hat unter der Option "Previously" einen sehenswerten Comic-Clip versteckt, der die Ereignisse des Vorgängers kurz und prägnant zusammenfasst. Außerdem tauchen alle Personen noch mal auf, die jetzt im zweiten Teil eine wichtige Rolle spielen. Auch Max Payne-Kenner sind gut beraten, hier sicherheitshalber noch mal einen Blick reinzuwerfen, denn die Story von Max Payne 2 ist alles andere als einfach und leicht zu verstehen. Genau wie im Vorgänger ist das Spiel ein Rückblick, sprich alles, was Sie spielen, sehen und hören, ist bereits passiert. Max Payne 2 legt mit einem relativ unspektakulären Krankenhaus-Level los, in dem die Hauptfigur schwer verletzt in einem Bett aufwacht. Mit blutigen Bandagen, vielen Kratzern und blauen Flecken stapfen Sie anschließend durch die leeren Räume des Hospitals und werden dabei immer wieder von Wahnvorstellungen und Halluzinationen geplagt. Kurz darauf finden Sie Ihre tote Partnerin Winterson in der Leichenhalle, später läuft Ihnen Ihr Chef Jim Bravura über den Weg - und wird vor Ihren Augen erschossen. Der nächste Cut - in einer Comic-Sequenz erklärt Max, dass dies nicht der Anfang der ganzen Geschichte ist, sondern alles noch viel früher beginnt. Vor allem dieser frühe zweite Sprung zurück in die Vergangenheit ist ein wenig verwirrend ... und soll wahrscheinlich genau das beim Spieler bewirken. Sind Winterson und Barvura wirklich tot oder waren das auch nur Wahnvorstellungen? Wieso liegt Max schwer verletzt im Krankenhaus und was hat es mit Mona Sax auf sich? Fragen, die in den nächsten acht bis zehn Spielstunden nach und nach beantwortet werden. An dieser Stelle wollen wir Ihnen aber lieber nicht zu viel über die sehr gute Story verraten. Remedy hat es geschafft, das Flair eines spannenden Thrillers einzufangen und überrascht den Spieler an vielen Stellen mit ungewöhnlichen Wendungen und Ereignissen. Ähnlich wie in der TV-Serie 24 weiß man bereits nach den ersten Minuten nicht mehr, wem man vertrauen kann und wem nicht.
Einen Oscar für Max Payne
Unglaublich, wie realistisch die Texturen im Ghetto-Level aussehen. Der Wachmann bekommt davon freilich wenig mit dank Havok-Physik-Engine wird er von der Explosion meterweit weggeschleudert.
Max Payne 2 lebt von den grandiosen Actionsequenzen, die düstere und spannende Atmosphäre wird zu einem Großteil aber von den exzellenten Zwischensequenzen erzeugt. Und die werden in Spielgrafik auf bisher noch nie da gewesene Weise umgesetzt: Die Kamera fliegt frei durch die Levels, zoomt auf Details heran oder zeigt wilde Schwenks und Blenden - ganz so, wie man es aus Krimis oder Thrillern kennt. Beim ersten Auftritt eines wichtigen Charakters friert die Zeit kurz ein, um dessen Namen einzublenden - das sieht einfach klasse aus. Auch die Traumsequenzen aus Teil 1 sind wieder mit von der Partie, allerdings wirken diese jetzt wesentlich intelligenter in das Spiel eingebaut. Anstatt durch albtraumhafte Szenen von Punkt A nach Punkt B zu rennen, kombinierte man selbst ablaufende Sequenzen mit schrägen Kameraeinstellungen und Spielszenen. Diese "Träume" sind manchmal so gespenstisch, dass man seine Gänsehaut die nächsten zehn Minuten nicht mehr loswird.
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einfach nur geiles game
zudem ruckelt jetzt halt nix mehr hahaha
Ich kenn auch einen, der die Texte aus Max Payne 1 auswendig kann :-o hat er wohl innerhalb von sechs Jahren geschafft...
Den sonstigen "Mängeln" kann ich wohl zustimmen, Grafik ist nicht immer berauschend für die Zeit..
Den sonstigen "Mängeln" kann ich wohl zustimmen, Grafik ist nicht immer berauschend für die Zeit.. aber alles in allem ist es das allerGEILSTE Spiel dass ich je gezockt habe und das ich auch immer noch zocke! Ich liebe es
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