Kingdom Come vs. The Witcher 3: Die Grafik im Video-Vergleich - Welches Rollenspiel hat die schönere Welt?
Das Highlight von Kingdom Come: Seine detailverliebte Mittelalterwelt, die mit toller Vegetation, glaubhafter Architektur und feinen Lichteffekten umgesetzt wurde. Hier darf die Cryengine zeigen, was sie kann! Doch ist Kingdom Come damit wirklich die schönste Mittelalter-Optik gelungen? Immerhin inszenierte The Witcher 3 bereits 2015 ein ähnliches Setting und setzte dabei neue Grafik-Maßstäbe! In unserem Vergleichsvideo könnt ihr euch selbst ein Urteil bilden: Welches Rollenspiel ist schöner? Postet uns eure Meinung im Kommentarbereich!
Schon in unserem Test zu Kingdom Come: Deliverance (jetzt kaufen ) stellten wir fest: Die prachtvolle Mittelalter-Spielwelt zählt zu den Highlights des Rollenspiels! Entwickler Warhorse Studios entwirft ein prachtvolles Ritter-und-Burgen-Szenario im alten Böhmen, in der ihr einen weitläufigen Landstrich frei erkunden dürft. Wer sich mit einigen der spielerischen Besonderheiten und Bugs arrangiert, darf sich auf stimmungsvolles Erkunden in einer glaubwürdigen Welt freuen, mit dichter Vegetation, malerischen Tag- und Nachtwechseln, überzeugender Architektur und toller Beleuchtung! Die verwendete Cryengine wurde für Kingdom Come stark modifiziert und erweitert, was einerseits eine überzeugende Open World mit zig simulierten NPCs ermöglicht, andererseits aber auch für reichlich Bugs und Performanceprobleme gesorgt hat - die Technik von Kingdom Come läuft derzeit noch nicht ganz rund, weitere Patches sollen bald Abhilfe verschaffen.
Ist Kingdom Come damit die schönste Mittelalter-Spielwelt gelungen? Immerhin gibt es noch einen mächtigen Mitbewerber: The Witcher 3! Das ist zwar schon 2015 erschienen, konnte damals aber neue Maßstäbe setzen, in mehrfacher Hinsicht. Neben seinen inneren Qualitäten - etwa der erstklassigen Story - konnte The Witcher 3 auch mit seiner brillanten Grafik überzeugen, die riesige Open-World-Umgebungen strotzen vor Details und bieten verschiedene Klimazonen mit weitläufigen Landschaften, malerischen Dörfern und belebten Städten voller NPCs. Auch technisch zog The Witcher 3 genüsslich an der Konkurrenz vorbei, mit seinen scharfen Texturen und wundervollen Tag- und Nachtwechseln wirkt das Fantasy-Epos auch heute noch so frisch wie am ersten Tag.
Aber ist seine Mittelalterwelt schön genug, um es mit der von Kingdom Come aufzunehmen? Bildet euch selbst ein Urteil! In unserem unkommentierten Video-Vergleich (oben) haben wir jede Menge Szenen zusammengestellt, in denen wir die Grafik beider Spiele so gut wie möglich miteinander vergleichen.
Welches Rollenspiel gewinnt das Grafik-Rennen? Postet uns eure Meinung im Kommentarbereich!

Edit: Nachdem ich KCD durch habe, hab ich mich mal an The Witcher 3 ran gewagt. Erstmal ohne Mods und ich war erstaunt, wie schlecht beispielsweise die Vegetation im Vergleich zu KCD aussieht. Tatsächlich sind auch die Charaktermodelle in KCD an sich detaillierter. Einzig in Sachen Mimik und Gestik hat The Witcher 3 hier eindeutig die Nase vorn.
Man sollte hier vlt. auch nicht den Fehler machen, den technischen Aspekt der Grafik für einen Vergleich zu berücksichtig, da KCD hier meiner Meinung nach eindeutig die Nase vorn hat. Es sieht, Cry Engine sei Dank, ganz klar besser aus und die Vegetation sehr viel natürlicher und detaillierter. Burgen, Texturen usw...es sieht alles viel besser aus.
Wo The Witcher 3 widerum die Nase vorn hat, ist die "dreckigere" Darstellung der Welt. McDrake hat es recht treffend gesagt, dass die Häuser in KCD wie in einem Museum aussehen. Die wirken halt irgendwie 'clean', anders als in The Witcher 3.
Grundsätzlich sollte man sich hier einfach nur die Frage stellen: Welcher Stil gefällt mir besser? Mir gefallen beide.
An eine Museums-Siedlung.
Bei KCD reißt sehr viel die Global Illumination. Nimm das dem Spiel weg und es sieht lange nicht mehr so gut aus auf den ersten Blick.
Aber dann habe ich ja auch kein Action RPG erwartet ...