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  • The Witcher 3: Blood and Wine im Test: Das Beste kommt zum Schluss Updated
    Quelle: PC Games

    The Witcher 3: Blood and Wine: Finaler Test mit Wertung zum Release - Das Beste kommt zum Schluss!

    Das beste Rollenspiel 2015 wird noch besser: Mit bildschöner Spielwelt, frischen Quests, guten Ideen und sattem Umfang schickt CD Projekt den Hexer in den wohlverdienten Ruhestand. Unser Test der zweiten Erweiterung zeigt: Für sein letztes großes Abenteuer präsentiert sich Geralt nochmal in Bestform!

    Blood and Wine ist hervorragend inszeniert und treibt seine Story mit Echtzeit-Zwischensequenzen voran. Auch Blood and Wine ist hervorragend inszeniert und treibt seine Story mit Echtzeit-Zwischensequenzen voran. Quelle: PC Games Witcher-Fans müssen jetzt ganz tapfer sein: Nach neun Jahren zieht CD Projekt einen Schlussstrich, mit der zweiten und letzten Erweiterung Blood and Wine schließen die Entwickler ihre Geralt-Saga ab. Vorerst! Das heißt: Nach Blood and Wine sollen auf absehbare Zeit keine neuen Spiele aus der Reihe folgen, da sich die Entwickler nun erst mal auf andere Marken wie Cyberpunk 2077 konzentrieren wollen. Kein Wunder also, dass CD Projekt für Geralts letzten Ritt nochmal große Geschütze auffährt! Vom günstigen Preis sollte man sich dabei nicht täuschen lassen: Blood and Wine bietet ein großes, wunderschön gestaltetes Spielgebiet, prall gefüllt mit neuen Quests, Orten, Gegnern, Waffen und Überraschungen. Dazu liefert das Add-on willkommene Ergänzungen, etwa ein weiteres Gwent-Deck, ein überarbeitetes Interface und sogar eine eigene Behausung für Geralt. Davon können sich andere Entwickler eine dicke Scheibe abschneiden!

    04:06
    The Witcher 3: Blood and Wine - So kommt ihr ins neue Gebiet - Video

    Wenn einer eine Reise tut: Das neue Gebiet Toussaint

          

    Auf einen Blick: Alle Fakten zu Blood and Wine
    + Neues Spielgebiet Toussaint
    + Ca. 30 Spielstunden
    + Etwa 90 neue Quests
    + Geralt erhält ein eigenes Weingut
    + ca. 14.000 Dialogzeilen (Hearts of Stone enthielt ca. 6.000 Zeilen)
    + 100 neue Rüstungsteile
    + Neue Meisterschmiede-Stufe für Hexer-Ausrüstung
    + Hexer-Ausrüstung bietet neue Set-Boni
    + Mehr als 30 neue Waffen
    + Mehr als 20 neue Gegner
    + Maximallevel in New Game Plus auf 100 angehoben
    + Neues Färbe-Feature: Kleidung lässt sich einfärben
    + Neues "Skellige"-Deck für das Gwent-Kartenspiel
    + Neues Mutationsfeature mit 12 neuen Fähigkeiten
    + Überarbeitete Menüs (Inventar, , usw...)
    Blood and Wine erzählt eine in sich geschlossene Geschichte, die nicht mit der Hauptquest rund um die Wilde Jagd in Verbindung steht. Ciri, Dandelion, Triss & Co. müssen also zuhause bleiben! Ab Level 34 geht's los: Auf Bitten der Herzogin soll Geralt ins malerische Weinbaugebiet Toussaint reisen, wo es eine mysteriöse Mordreihe aufzuklären gilt. Dieses brandneue Areal bietet einen ungewohnt idyllischen Anblick: Sattgrüne Wiesen und Olivenbäume versprühen herrlich mediterranes Flair, die Hügel sind bedeckt von riesigen Weinfeldern, auf denen Bauern und Dorfbewohner friedlich ihre Arbeit verrichten. Allgegenwärtigt trohnt über der malerischen Kulisse das prächtige Beauclair, eine liebevoll gestaltete Stadt, die aus der Ferne glatt als Märchenschloss durchgehen könnte. Doch der schöne Schein trügt, immerhin haben wir es mit einem Witcher-Abenteuer zu tun! Schnell muss sich Geralt mit neuen Gegnern wie gewaltigen (und etwas nervigen) Tausendfüßlern, riesigen Pflanzenmonstern und Barghest-Hunden herumschlagen, die Witcher-Fans schon aus dem ersten Spiel kennen. Insgesamt dürfen wir in Blood and Wine etwa 20 neue Gegnertypen wegschnetzeln - das kann sich sehen lassen!
    Die neuen Charaktere sind ebenso sorgfältig und spannend geschrieben wie im Hauptspiel. Die neuen Charaktere sind ebenso sorgfältig und spannend geschrieben wie im Hauptspiel. Quelle: PC Games

    Toussaint ist nicht nur ausgezeichnet gestaltet, sondern auch angenehm weitläufig - wir schätzen, dass die Region in etwa so groß ausfällt wie die Hauptlandmasse von Skellige ohne Inseln, aber ein bisschen kleiner als Velen (Novigrad nicht einberechnet). CD Projekt hat für Blood and Wine 20 bis 30 Spielstunden in Aussicht gestellt, sofern man alle Nebenquests erledigt. Nachdem wir nun sämtliche Inhalte erlebt und erkundet haben, können wir bestätigen: Die Entwickler haben nicht zuviel versprochen! Blood and Wine ist tatsächlich so umfangreich - man kann sich nur wünschen, dass sich andere Studios daran ein Beispiel nehmen.

    03:31
    The Witcher 3: Blood and Wine - Stadttour durch Beauclair

    Blut, Wein und ein bisschen Totschlag

          

    Spannend: Die Story ist wie die meisten Witcher-Quests im Stil einer Detektivgeschichte aufgebaut. Spannend: Die Story ist wie die meisten Witcher-Quests im Stil einer Detektivgeschichte aufgebaut. Quelle: PC Games Typisch The Witcher: Auch Blood and Wine erzählt eine interessante, wendungsreiche Story, die Fantasy- und Märchenklischees gekonnt mit dem Reiz eines modernen Detektivabenteuers verbindet. Die ersten Stunden fallen für unseren Geschmack etwas zu dialoglastig aus und kommen zäher in Fahrt als beispielweise der tolle, straff erzählt Plot von Hearts of Stone. Im Laufe der Spielstunden zieht die Handlung aber spürbar an und weckt mehr und mehr unser Interesse. Spätestens nachdem Geralt einen mutmaßlichen Mörder durch die Straßen der Stadt jagt und schließlich auf einen alten Bekannten (Fans der Bücher werden jubeln!) trifft, zeigt sich CD Projekts Autorenteam wieder in Bestform. Mit ihrer Mischung aus düsteren, heiteren, blutigen und nachdenklichen Momenten unterhält die Geschichte bis zum Schluss. Richtig ergreifende Szenen wie im Hauptspiel (z.B. die Schlacht um Kaer Moren, das Wiedersehen mit Ciri) sind allerdings rar gesät, an das Niveau überragender Quests wie "Der blutige Baron" kommt Blood and Wine zu keinem Zeitpunkt ran.

    Alles hat ein Ende, nur der Geralt hat zwei

          

    Wenn wir Toussaints Steinmetzen unter die Arme greifen, dürfen wir miterleben, wie eine riesige Statue errichtet wird. Wenn wir Toussaints Steinmetzen unter die Arme greifen, dürfen wir miterleben, wie eine riesige Statue errichtet wird. Quelle: PC Games Trotzdem erleben wir in Blood and Wine so viel Denkwürdiges, dass man CD Projekts Autoren nur gratulieren kann. Spoilerfreie Beispiele gefällig? In unseren 30 Spielstunden haben wir mit einem Monster zu Abend gegessen, Ritterturniere bestritten, Theater gespielt, Einhörner beklaut, Flüche aufgehoben, Modell gestanden, Geister versöhnt, Passierschein A38 gesucht (!) und eine verstörende Begegnung mit Rapunzel erlebt. Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was euch erwartet! Zudem hat sich CD Projekt den Leitsatz "Das Beste kommt zum Schluss" zu Herzen genommen: Blood and Wine hat gleich zwei tolle Schlussakte zu bieten. Ja, richtig: zwei! Abhängig von unseren Entscheidungen erleben wir in den letzten Stunden nämlich völlig unterschiedliche Geschichten, Orte, Charaktere und Konsequenzen, inklusive reichlich Blut, Sex, Mord und Sühne - CD Projekt feuert hier nochmal aus allen Rohren. Unser Tipp: Ruhig mal einen älteren Spielstand laden und selbst erleben, was euch im jeweils anderen Lösungsweg entgangen ist. Ihr werdet erstaunt sein, welche drastischen Auswirkungen eine gewisse Quest-Entscheidung gegen Ende hat!

    So startet ihr Blood and Wine
    Um die neuen Inhalte von Blood and Wine zu spielen, solltet ihr mindestens Level 34 erreicht und die Quest "Ein Poet in Nöten" abgeschlossen haben. Solltet ihr kein altes Savegame mehr zur Hand haben, lässt sich das Add-on aber genau wie Hearts of Stone mit einem vorgefertigten Charakter starten.
    Ebenfalls prima: Regelmäßig werden wir in Bosskämpfe verwickelt, in denen wir zum Teil gänzlich frische Ekelpakete vors Silberschwert bekommen - manche klein und eher unscheinbar, andere dafür aufregend und überraschend inszeniert. Eine positive Lehre, die CD Projekt aus Hearts of Stone gezogen hat. Außerdem gibt's einen ganzen Schwung an Nebenquests, darunter auch ein paar Aufgaben, die eher die Spielzeit strecken sollen. Beispielweise müssen wir für einen Questgeber 15 Orte, die kreuz und quer über die Map verteilt sind, erkunden - ohne Geschichte, ohne Sinn. Diese Aufgabe soll uns also lediglich zum Erkunden motivieren. Zum Glück gibt es aber auch mehr als genug neue Story-Aufgaben abseits der Hauptquest, die gewohnt spannend und vielfältig daherkommen.
    Blood and Wine stellt Geralt letztes Abenteuer dar. Blood and Wine stellt Geralt letztes Abenteuer dar. Quelle: PC Games Geralt inspiziert sein neues Weingut und lässt sich von seinem Berater die möglichen Upgrades erklären. Geralt inspiziert sein neues Weingut und lässt sich von seinem Berater die möglichen Upgrades erklären. Quelle: PC Games Besonders cool: In einer frühen Quest erhält Geralt von der Herzogin ein malerisches, wenn auch leicht heruntergekommenes Weingut mitten in Toussaint. Dort kann er massenhaft Geld verprassen, um sich bei seinem treuen Berater mit neuen Möbeln, Werkbänken und anderen Upgrades einzudecken und so sein Anwesen wieder in Schuss zu bringen. Wir dürfen sogar Rüstungen und Waffen ausstellen und Bilder zur Dekoration aufhängen. Das hat anfangs keinen spielerischen Zweck, später bringen uns die Upgrades aber nützliche Boni. Hat Geralt sich beispielweise ein bequemes Bett gekauft, kann er dort für einen XP-Bonus ruhen. Und am Alchemietisch gibt's einen Buff, dank dem wir mehr Tränke und Bomben einer Sorte tragen können.

    Mutieren für Profis

          

    Das neue Mutationssystem richtet sich an hochstufige Spieler. Für den New Game Plus-Modus ist es ideal. Das neue Mutationssystem richtet sich an hochstufige Spieler. Für den New Game Plus-Modus ist es ideal. Quelle: PC Games Eine frühe Questreihe macht uns außerdem mit einem neuen Feature vertraut: Geralt erhält den freiwiligen Auftrag, den Nachlass eines verschollenen Professors zu suchen, der sich zu Lebzeiten mit Hexer-Mutationen beschäftigt hat. Nach einer abenteuerlichen Suche (inklusive Captain-America-Seitenhieb) werden wir schließlich fündig - und freuen uns über ein komplett neues Menü im Charakterbildschirm. Zusätzlich zu den bisherigen Mutationen, die wir beliebig in verschiedene Slots einsetzen können, gibt's nun die Möglichkeit, weiterführende Spezialisierungen freizuschalten. So können wir durch ein neues Upgrade beispielweise kritische Treffer mit Hexerzeichen austeilen, die Gegner explodieren lassen. Ein anderes Upgrade lässt Geralts Haut mutieren, das verschafft ihm einen Abwehrbonus pro Adrenalinpunkt. Oder er setzt gleich auf eine Spezialisierung, die es ihm alle paar Minuten ermöglicht, einen tödlichen Treffer wegzustecken und bei voller Gesundheit weiterzukämpfen.

    Diese neuen Spezialisierungen, von denen nur immer eine aktiv sein kann, kosten uns Talentpunkte, weshalb das System in erster Linie auf hochstufige Spieler und den New-Game-Plus-Modus abzielt. Letzterer wurde daher auch prompt auf Stufe 100 angehoben. Besonders praktisch: Die Spezialisierungen schalten auch neue Slots für die bisherigen Charakterbausteine (blau, rot, grün, gelb) frei - das ermöglicht neue, stärker gemixte Builds als bisher. Alles in allem sorgt das Mutationsfeature also für einen willkommenen Schub im Endgame - es macht die recht langweilige Charakterentwicklung aus dem Hauptspiel ein gutes Stück interessanter, insbesondere für hochstufige Spieler.

    01:27
    The Witcher 3: Blood & Wine - der Launch-Trailer stimmt aufs Ende ein

    Mit prall gefüllten Taschen

          

    Das Gwent-Kartenspiel wird um ein fünftes Skellige-Deck erweitert. Das Gwent-Kartenspiel wird um ein fünftes Skellige-Deck erweitert. Quelle: PC Games Auch an die Jäger und Sammler hat CD Projekt gedacht: Blood and Wine umfasst rund 100 neue Rüstungsteile und 30 zusätzliche Waffen für hochstufige Spieler. Neue Waffentypen sind aber leider nicht dabei, es bleibt also bei zwei Schwertern plus Armbrust. Die Kämpfe spielen sich daher jederzeit so wie im Hauptspiel. Immerhin sammeln wir aber Baupläne für neue Hexer-Ausrüstung und freunden uns mit einem Schmied an, der unsere Items auf die neue Qualitätsstufe "Großmeister" verbessert. Ab diesem Rang erhalten unsere grünen Hexer-Items nun erstmals Set-Eigenschaften; ähnlich wie in Diablo 3 freuen wir uns also über verbesserte Statuswerte und Boni, sofern wir mehrere Teile eines gleichen Sets tragen. Nebenbei dürfen wir Mutagene nun kombineren und unsere Kleidungsstücke mithilfe von Färbemitteln unserem Geschmack anpassen. Und wenn wir keine Lust mehr auf rosa Brustpanzer und türkise Stiefel haben, können wir die Farbe auch einfach mit einer neuen Tinktur abwaschen.

    Freunde des Kartenspiels Gwent kommen ebenfalls auf ihre Kosten: CD Projekt hat ein fünftes Deck auf Basis der Skellige-Nation entworfen, das neuen Wind ins taktische Kartenspiel bringt. Passend dazu gibt's eine eigene Quest zum Vervollständigen des Kartensatzes und ein neues Kartenturnier. Wer hier gewinnt, darf einen goldenen Pokal mitnehmen und in Geralts Zuhause ausstellen.

    Verbesserungen am Interface

          

    Das neu aufgeteilte Inventar sortiert Waffen, Rüstungen, Tränke, Zutaten und anderes Zeug in eigene Listen ein. Das neu aufgeteilte Inventar sortiert Waffen, Rüstungen, Tränke, Zutaten und anderes Zeug in eigene Listen ein. Quelle: PC Games Auch die Benutzerführung erhält dank Blood and Wine eine kleine Frischzellenkur, die Verbesserungen erhalten Besitzer des Hauptspiel per Patch (1.20) außerdem gratis. So wurde das Inventar neu aufgeteilt, es kommt nun mit weniger Reitern aus und fasst mehrere Gegenstand-Kategorien zusammen. Waffen und Rüstungen werden beispielswiese in getrennten Feldern einsortiert, bleiben aber im gleichen Menüpunkt erreichbar. Das sorgt prompt für mehr Übersicht. Gamepad-Spieler müssen sich hier allerdings auf eine Änderung gefasst machen: Der Bildschirmbereich, der früher für die Anzeige von Item-Eigenschaften (zum Beispiel Rüstungs- oder Schadenswerte) reserviert war, wird nun komplett für das Inventar genutzt. Darum werden nun alle Eigenschaften der Gegenstände über Tooltipps angezeigt, wie man es von der Maus-und-Tastatur-Steuerungsvariante kennt. Weil diese Tooltipps erst mit einer kleinen Verzögerung eingeblendet werden, müssen sich Gamepad-Spieler erst umgewöhnen, zumal der Scrollaufwand nun etwas höher ist als in der alten Inventar-Version.

    04:36
    The Witcher 3: Blood and Wine - Schöner Leben im eigenen Weinberg

    Andere Neuerungen sind dafür deutlich besser: So wurden die Schriftarten vergrößert und bleiben nun auch auf Distanz (z.B. beim Spielen vom Sofa aus) gut lesbar. Außerdem fällt das Lesen von Briefen und Büchern etwas leichter, da alle neu aufgesammelten Dokumente in eine nützliche Liste wandern. Die Alchemie- und Handwerksmenüs wurden ebenfalls leicht überarbeitet, fallen aber immer noch ziemlich unübersichtlich aus. Und im Handwerker-Menü können wir nun wesentlich bequemer nötige Rohstoffe kaufen, wenn diese uns zum Herstellen eines Items fehlen. Eine Wohltat! Endlich können wir außerdem den störenden Verzerrungseffekt beim Aktivieren der Hexer-Sinne abschalten. Und wer das Gameplay-Optionsmenü durchforstet, entdeckt dort einen neuen Schalter, dank dem Gegner künftig automatisch mitleveln - das bringt zwar keine zusätzlichen Belohnungen, macht Standard-Kämpfe aber deutlich fordernder. Alles in allem: Sinnvolle und gute Änderungen.

    Fazit, Preis und Wertung

          

    Versionen, Release und Preis
    Blood and Wine benötigt das Hauptspiel und ist nicht eigenständig lauffähig. Das Add-on ist mit Hearts of Stone als Season Pass (25 Euro) oder einzeln (20 Euro) erhältlich. Die PS4- und PC-Versionen erscheinen wie Hearts of Stone auch als verpackte Ladenversion, der Preis liegt bei 30 Euro. Dafür liegen diesen Editionen echte Gwent-Kartendecks von Nilfgaard und den Nördlichen Königreichen bei. Blood and Wine erscheint am 31. Mai 2016.
    Auch wenn manche Nebenquests mehr Beschäftigungstherapie als spannende Erzählung sind, kommt kein Witcher-Fan an Blood and Wine vorbei: Toussaint ist ein wunderschöner und riesiger Schauplatz, die neue Story ist gut erzählt, dazu liefert CD Projekt jede Menge neuer Inhalte und interessante Charaktere. Wer wirklich alles erledigt, ist locker 30 Stunden mit dem Add-on beschäftigt! Zumal es sich wirklich lohnt, den Schlussakt mit anderen Entscheidungen zu wiederholen.

    Bei Blood and Wine stimmt aber nicht nur die Qualität, sondern auch der Preis: Mit gerade mal 20 Euro (Vorbesteller zahlen nur 17 Euro) bietet Blood and Wine enorm viel Rollenspiel fürs Geld. Umso schmerzlicher, dass nun alles vorbei sein soll! CD Projekt betont nämlich gerne, dass nun erst mal Schluss mit The Witcher sei. Ob's stimmt? Die allerletzten Spielsekunden lassen zumindest Raum für Interpretationen.

    The Witcher 3: Blood and Wine (PC)

    Spielspaß
    91 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Wunderschönes neues Gebiet
    Satter Umfang (ca. 30 Stunden)
    Gute Hauptgeschichte
    Zwei großartige, völlig unterschiedliche Schlussakte
    Reichlich gute Nebenquests
    Neue Monster, Baupläne und Items
    Erweitertes Mutationssystem
    Detailverbesserungen im Interface
    Wenig neue Gameplay-Ideen, spielerisch bleibt fast alles beim Alten
    Unverändertes Kampfsystem, keine neuen Waffentypen oder Zauber
    Nebenaufgaben zum Teil nach vertrautem Muster
    Ein paar wenige Nebenquests strecken im Grunde nur die Spielzeit

    • Es gibt 58 Kommentare zum Artikel

      • Von SirThomas70 Erfahrener Benutzer
        Zitat von FalloutEffect
        bisher 20 h in B&W versenkt und nur einen klitzekleinen Teil der Hauptstory gemacht. Die Nebenquests sind herrlich und irgendwie nichtendenwollend. Toussaint macht genausoviel Spass wie Velen oder Skellige. Beauclair und Umgebung haben soviel Leben, da können…
      • Von FalloutEffect Erfahrener Benutzer
        bisher 20 h in B&W versenkt und nur einen klitzekleinen Teil der Hauptstory gemacht. Die Nebenquests sind herrlich und irgendwie nichtendenwollend. Toussaint macht genausoviel Spass wie Velen oder Skellige. Beauclair und Umgebung haben soviel Leben, da können jedenfalls Oxenfurt und Kaer Trolde einpacken.…
      • Von Jussylein1982-W Erfahrener Benutzer
        warum geht kein tester darauf ein das in der deutschen Version der Sprecher von Geralt, Kratzig und Heißer klingt? zumindest in der Hauptgeschichte, in manchen Nebenquests spricht er normal!
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The Witcher 3: Blood and Wine
The Witcher 3: Blood and Wine: Finaler Test mit Wertung zum Release - Das Beste kommt zum Schluss!
Das beste Rollenspiel 2015 wird noch besser: Mit bildschöner Spielwelt, frischen Quests, guten Ideen und sattem Umfang schickt CD Projekt den Hexer in den wohlverdienten Ruhestand. Unser Test der zweiten Erweiterung zeigt: Für sein letztes großes Abenteuer präsentiert sich Geralt nochmal in Bestform!
http://www.pcgames.de/The-Witcher-3-Blood-and-Wine-Spiel-56418/Tests/Test-Review-Eindruecke-Erweiterung-Release-1196479/
30.05.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/05/Witcher3-BloodandWine-PCGames-Test-Review-013-pc-games_b2teaser_169.jpg
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