Game-Highlights 2020: PC für 1800 Euro

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Game-Highlights 2020: PC für 1800 Euro
Quelle: CD Projekt Red

Das letzte Quartal 2020 hat begonnen - wir haben sechs Spiele-Highlights wie Cyberpunk 2077 oder auch Assassin's Creed Valhalla herausgesucht, die noch in diesem Jahr erscheinen sollen. Wir schätzen ab, welche PC-Leistung man für diese Spiele benötigt, und haben drei Hardware-Konfigurationen von 700 bis 1800 Euro als Vorschläge für dazu passende Gaming-PCs zusammengestellt.

PC für Blockbuster - 1800 Euro Budget

Vor Beginn der PC-Zusammenstellungen und zum Abschluss der Ausführungen zum 1200-Euro-PC haben wir euch bereits den Rat gegeben, bei Grafikkarten aktuell möglichst nicht mehr als etwa 450 Euro zu investieren, da die neue RTX 3000-Serie von Nvidia hier einiges durcheinanderwirbeln könnte. Trotzdem werden wir nun bei unserem 1700 Euro-PC eine aktuelle Grafikkarte für 650 Euro einbauen, nämlich eine Nvidia GeForce RTX 2080 Super.

Ihr solltet diese Grafikkarte eher als Platzhalter sehen, denn die neue RTX 3080 könnte 70 bis 80 Prozent schneller sein, und das für einen relativ geringen Aufpreis, da die GeForce RTX 3080 ja zum Release 699 Euro kosten wird.

KFA2 GeForce RTX 2080 Super EX Quelle: PC Games Hardware KFA2 GeForce RTX 2080 Super EX Das heißt, dass ihr eventuell schon in zwei bis drei Wochen für 1800 Euro Gesamtbudget deutlich mehr PC-Gesamtleistung erhalten könnt oder aber auch die Leistung unseres 1800-Euro-PCs für möglicherweise nur 1500 Euro bekommen werdet. Beim Prozessor setzen wir auf den übertaktbaren Core i7-10700KF und ein zum Übertakten angemessenes Mainboard sowie eine starke All-In-One-Wasserkühlung. Das F beim Core i7-10700KF stgeht übrigens dafür, dass die CPU keine IGP, also keine eigene Grafikeinheit hat. Aktuell die die KF-Version günstiger als der Core i7-10700K, ansonsten gibt es keinen Unterschied. Auch beim Core i5-10400 gilt: K steht für eine Übertaktbarkeit, F für das Fehlen einer IGP. Der Core i5-10400KF ist also übertaktbar und hat keine IGP. In Sachen RAM spendieren wir unserem 1800-Euro-PC das etwas schnellere DDR4-3600-RAM. Der sehr fixen PNY-SSD steht als Datengrab eine 3000GB-Festplatte zur Seite. Das großzügig geschnittene Corsair-Gehäuse kann die All-in-One-Wasserkühlung gut beheimaten. Dies ist nun zusammengefast unser 1800-Euro-Vorschlag:

Komponente 1800-Euro-PC: Unser Vorschlag  
CPU Core i7-10700KF (8x 2,9-4,5 GHz) 350 Euro
Mainboard Asus Prime Z490-P 160 Euro
Arbeitsspeicher 2x16GB G.Skill SniperX DDR4-3600 125 Euro
Grafikkarte KFA2 GeForce RTX 2070 Super EX 650 Euro
SSD PNY XLR8 CS3030 M.2 1000GB 145 Euro
Festplatte Toshiba DT01ACA 3000GB 65 Euro
Gehäuse Corsair Carbide SPEC-06 RGB 90 Euro
Netzteil Seasonic Focus GX 550 Watt 85 Euro
CPU-Kühler NZXT Kraken X53 Wasserkühlung 125 Euro
  Gesamtpreis 1795 Euro

Alternativen: Wer nicht übertakten will, kann beim Mainboard und dem CPU-Kühler sparen und eventuell auch nur einen Core i7-10700 oder i7-10700F nehmen. Der Ryzen 7 3700X oder 3800X sind ganz allgemein Alternativen zu Intels Core i7-CPUs und bieten Sparpotenzial, und zwar auch für Übertakter. Zu Grafikkarten im oberen Preisbereich haben wir euch ja bereits im Vorfeld einiges erläutert - hier verzichten wir darauf, Alternativen zu nennen. In Sachen SSD könnt ihr natürlich bei einem so großen Budget auch eine 2TB-Version nehmen, oder anstelle der Festplatte eine 2,5-Zoll-SATA-SSD mit 1000 Gigabyte Speicherplatz als Partner nehmen. Leistungs-Puristen könnten natürlich auch ein sehr günstiges Gehäuse, einen CPU-Kühler für nur 25 bis 35 Euro wählen und die Festplatte weglassen. Wenn man dann auch noch auf die Übertaktbarkeit verzichtet und nur DDR4-3200-RAM nimmt, kommt man mit etwa 1500 Euro aus und hat einen PC, der bis auf winzige FPS-Nachteile durch den RAM-Takt die gleiche Spieleleistung wie unsere 1800-Euro-Zusammenstellung bietet.

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  1. Seite 1 Game-Highlights 2020: Einleitung; Highlights im September und Oktober
  2. Seite 2 Game-Highlights 2020: Highlights im November und Info zu unseren PCs
  3. Seite 3 Game-Highlights 2020: PCs für 700 und 1200 Euro
  4. Seite 4 Game-Highlights 2020: PC für 1800 Euro
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Zitat von BxBender
        Das hat schon seinen Grund:
        Wer jetzt einen PC haben will, der liest das jetzt.
        Wer in 2 Monaten einen PC haben will, wartet auf den nächsten Artikel dazu, der so oder so kommen wird, sobald auch wirklich neue GPU's veröffentlicht und auch wirklich ausreichend verfügbar sind.
        Und wer erst direkt zu Weihnachten einen PC kaufen will,w artet dann auch das ziemlich sicher stattfindete Xmas-Update.
        Also zum ersten - es sind nicht nur Leute die jetzt einen PC haben wollen, die diesen Artikel lesen, denn ich brauche momentan keinen neuen Rechner - spiele aber mit dem Gedanken der Aufrüstung Ende des Jahres.
        Wer jetzt einen PC haben will, könnte aber zweimal darüber nachdenken einen jetzt kaufen zu wollen, wenn er genügend Informationen an die Hand bekommt, was er sich alles sparen kann, wenn er noch zwei bis drei Monate wartet.
        Ich verstehe, daß es Leute gibt, denen entweder a.) das Geld egal ist oder b.) jetzt dringend einen neuen Rechner brauchen, weil zum Beispiel der alte Rechner seinen Geist aufgegeben hat, bzw. eine der Haupt-Komponenten.
        Jedoch, wäre es für die restlichen Leser wohl recht und billig, dann aber schon in der Artikelüberschrift allermindestens eine deutliche Warnung über den anstehenden Wertverlust zu integrieren, anstatt nur sporadisch das Thema im Artikel selbst anzuschneiden.
        Hier geht es nicht nur um einen Fuffziger, sondern bis zu mehreren hundert Euro Wertverlust innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne, beim Kauf der "falschen" Hardware.
        In vielen Foren (unter anderem auch hier bei der PC Games) haben sich Nutzer - z.B. speziell zur RTX 2080 - enttäuscht über den eintretenden (und absehbaren) heftigen Wertverfall, ihrer praktisch erst kürzlich gekauften Karten geäußert.
        Speziell im Budgetbereich, gibt es nun einmal auch Leute, die nicht so viel Geld auf der hohen Kante haben - man muß auch auf diese Käufer achten, da sie meistens eine einmalige "zukunftssichere" Investition auf mehrere Jahre tätigen.
        Wer da vielleicht den Fehler macht, den Artikel nur zu überfliegen und direkt zu der Hardwareliste springt, ärgert sich dann im nachhinein über den Kauf - vielleicht nicht die beste Werbung für die PC Games.
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Zitat von BxBender
        Das hat schon seinen Grund:
        Wer jetzt einen PC haben will, der liest das jetzt.
        Wer in 2 Monaten einen PC haben will, wartet auf den nächsten Artikel dazu, der so oder so kommen wird, sobald auch wirklich neue GPU's veröffentlicht und auch wirklich ausreichend verfügbar sind.
        Und wer erst direkt zu Weihnachten einen PC kaufen will,w artet dann auch das ziemlich sicher stattfindete Xmas-Update.
        Also zum ersten - es sind nicht nur Leute die jetzt einen PC haben wollen, die diesen Artikel lesen, denn ich brauche momentan keinen neuen Rechner - spiele aber mit dem Gedanken der Aufrüstung Ende des Jahres.
        Wer jetzt einen PC haben will, könnte aber zweimal darüber nachdenken einen jetzt kaufen zu wollen, wenn er genügend Informationen an die Hand bekommt, was er sich alles sparen kann, wenn er noch zwei bis drei Monate wartet.
        Ich verstehe, daß es Leute gibt, denen entweder a.) das Geld egal ist oder b.) jetzt dringend einen neuen Rechner brauchen, weil zum Beispiel der alte Rechner seinen Geist aufgegeben hat, bzw. eine der Haupt-Komponenten.
        Jedoch, wäre es für die restlichen Leser wohl recht und billig, dann aber schon in der Artikelüberschrift allermindestens eine deutliche Warnung über den anstehenden Wertverlust zu integrieren, anstatt nur sporadisch das Thema im Artikel selbst anzuschneiden.
        Hier geht es nicht nur um einen Fuffziger, sondern bis zu mehreren hundert Euro Wertverlust innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne, beim Kauf der "falschen" Hardware.
        In vielen Foren (unter anderem auch hier bei der PC Games) haben sich Nutzer - z.B. speziell zur RTX 2080 - enttäuscht über den eintretenden (und absehbaren) heftigen Wertverfall, ihrer praktisch erst kürzlich gekauften Karten geäußert.
        Speziell im Budgetbereich, gibt es nun einmal auch Leute, die nicht so viel Geld auf der hohen Kante haben - man muß auch auf diese Käufer achten, da sie meistens eine einmalige "zukunftssichere" Investition auf mehrere Jahre tätigen.
        Wer da vielleicht den Fehler macht, den Artikel nur zu überfliegen und direkt zu der Hardwareliste springt, ärgert sich dann im nachhinein über den Kauf - vielleicht nicht die beste Werbung für die PC Games.
      • Von BxBender Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von LarryMcFly
        Ich verstehe generell nicht, wieso bei einem so wichtigen Thema, der Artikel nicht so lange zurückgehalten werden kann, bis wirklich klar ist, was sich auf dem Hardwaremarkt zusammenbraut.
        Da sind die NVIDIA Karten gerade auf den Markt geworfen worden und Big Navi wird aufgrund dessen auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
        Gleiches gilt auch für Zen3, der noch dieses Jahr wohl auf den Markt kommen wird.
        Kaum einer der angesprochenen Titel ist so Hardware hungrig, daß man diese Spiele nicht mit einem Setup wie einer 1070 und entsprechender korrelierender Hardware (entsprechend abgespeckt natürlich) nicht spielen könnte.
        Selbst für Leute die darunter vielleicht Probleme haben, stellt sich die Frage, ob man nicht die wenigen Monate noch warten kann oder jetzt - auf übermorgen schon veraltete Hardware - setzt.
        Das gilt insbesondere für die Midrange.

        Da wird dann eine RX 5700 XT empfohlen, die beim allerbilligsten Anbieter zur Zeit 346 Euro kostet, vergisst dann aber speziell in diesem Artikelabschnitt, direkt die im Gegensatz zukunftssichere angekündigte Alternative - eine RTX 3070 für 500 Euro zu erwähnen.
        Das mögen momentan in diesem Preisbereich noch moderate rund 150 Euro sein, aber die RX 5700 XT wird im Verlaufe dieses Monats weiter im Preis abschmieren, spätestens wenn der Gebrauchtmarkt von 1080ern und aufwärts geflutet wird.
        Wer sich jetzt eine RX 5700 XT kauft, wird sich noch über den schnellen Wertverlust seiner neuen Karte aber erheblich wundern, aber ganz bestimmt, wenn er zu einem ähnlichen Preis wenig später eine RX 6800/RX6800XT hätte bekommen können.
        Das hat schon seinen Grund:
        Wer jetzt einen PC haben will, der liest das jetzt.
        Wer in 2 Monaten einen PC haben will, wartet auf den nächsten Artikel dazu, der so oder so kommen wird, sobald auch wirklich neue GPU's veröffentlicht und auch wirklich ausreichend verfügbar sind.
        Und wer erst direkt zu Weihnachten einen PC kaufen will,w artet dann auch das ziemlich sicher stattfindete Xmas-Update.
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Zitat von Beichtstuhl
        Gibt es einen Grund weshalb man bei der teuersten Variante keinen ryzen Prozessor geholt hat?

        Ist Intel im gaming Bereich nachwievor schneller?
        Ja Intel ist schneller bei Spielen, da hat sich nichts groß geändert.
        Jedoch ist dieser Geschwindigkeitsunterschied inzwischen recht marginal.
        Sobald der Endnutzer aber auch nur irgendetwas anderes als spielen will, sieht es halt dann wieder komplett anders aus.
        Im Gesamtpaket ist man mit einem Ryzen besser beraten und kommt auch noch günstiger weg.
        Denn für einen i7-10700KF in der günstigsten Variante, löhnst du momentan 355 Euro (inkl. Versand), einen Ryzen 7 3800X bekommst du für 314 (inkl. Versand).
        Wobei auch hier man eigentlich auf die 4000er Ryzen warten sollte.
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Ich verstehe generell nicht, wieso bei einem so wichtigen Thema, der Artikel nicht so lange zurückgehalten werden kann, bis wirklich klar ist, was sich auf dem Hardwaremarkt zusammenbraut.
        Da sind die NVIDIA Karten gerade auf den Markt geworfen worden und Big Navi wird aufgrund dessen auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
        Gleiches gilt auch für Zen3, der noch dieses Jahr wohl auf den Markt kommen wird.
        Kaum einer der angesprochenen Titel ist so Hardware hungrig, daß man diese Spiele nicht mit einem Setup wie einer 1070 und entsprechender korrelierender Hardware (entsprechend abgespeckt natürlich) nicht spielen könnte.
        Selbst für Leute die darunter vielleicht Probleme haben, stellt sich die Frage, ob man nicht die wenigen Monate noch warten kann oder jetzt - auf übermorgen schon veraltete Hardware - setzt.
        Das gilt insbesondere für die Midrange.

        Da wird dann eine RX 5700 XT empfohlen, die beim allerbilligsten Anbieter zur Zeit 346 Euro kostet, vergisst dann aber speziell in diesem Artikelabschnitt, direkt die im Gegensatz zukunftssichere angekündigte Alternative - eine RTX 3070 für 500 Euro zu erwähnen.
        Das mögen momentan in diesem Preisbereich noch moderate rund 150 Euro sein, aber die RX 5700 XT wird im Verlaufe dieses Monats weiter im Preis abschmieren, spätestens wenn der Gebrauchtmarkt von 1080ern und aufwärts geflutet wird.
        Wer sich jetzt eine RX 5700 XT kauft, wird sich noch über den schnellen Wertverlust seiner neuen Karte aber erheblich wundern, aber ganz bestimmt, wenn er zu einem ähnlichen Preis wenig später eine RX 6800/RX6800XT hätte bekommen können.
      • Von Beichtstuhl Mitglied
        Gibt es einen Grund weshalb man bei der teuersten Variante keinen ryzen Prozessor geholt hat?

        Ist Intel im gaming Bereich nachwievor schneller?
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