Game-Highlights 2020: Highlights im November und Info zu unseren PCs
Das letzte Quartal 2020 hat begonnen - wir haben sechs Spiele-Highlights wie Cyberpunk 2077 oder auch Assassin's Creed Valhalla herausgesucht, die noch in diesem Jahr erscheinen sollen. Wir schätzen ab, welche PC-Leistung man für diese Spiele benötigt, und haben drei Hardware-Konfigurationen von 700 bis 1800 Euro als Vorschläge für dazu passende Gaming-PCs zusammengestellt.
Highlights im November 2020
Für den Dezember steht kein außergewöhnliches Highlight an - drei für November angekündigte Games stehen aber bei vielen Spielern im Fokus:
13. November - Call of Duty: Black OPs Cold War. Der neueste Ableger der Call of Duty-Reihe wird von eurem PC sicher keine Wunderdinge verlangen. Denn Kern des Games ist der Multiplayer-Modus inklusive des kostenlosen Warzone-Modus - und bei diesen Modi versuchen die Entwickler natürlich dafür zu sorgen, dass nicht nur eine kleine Gamer-Elite mit Top-PCs mitspielen kann.
In diesem Artikel
Trotzdem, das zeigt auch der aktuelle Teil Modern Warfare (2019), sollte man für einen guten Mix aus Grafikqualität und erzielbaren FPS (Bilder pro Sekunde) nicht nur mit einem 500-Euro-Einsteiger-PC rumwerkeln.
Quelle: PC Games
Assassins Creed Valhalla
Unser günstigster 700-Euro-PC wird für Call of Duty Black OPs ausreichen, aber mit dem Mittelklasse-PC werdet ihr freilich mehr Spaß haben, und das auch mit genügend FPS bei hohen Grafikdetails für ein gutes Multiplayer-Erlebnis.
17. November - Assassins Creed Valhalla. In diesem Jahr führt uns die Spielereihe, nachdem die beiden letzten Ableger mit ihren Settings in Ägypten und Griechenland in sehr warmen und sonnigen Gefilden angesiedelt waren, in das eher regnerische England. Denn ihr als Wikinger verlasst ihr eure nordische Heimat und wollt in England neues Land erobern, um euch dort anzusiedeln. Wir erwarten wegen der Open World, die vermutlich auch viele Wälder und Wetterkapriolen bieten wird, recht üppige Anforderungen an euren PC - in einem Gameplay-Video könnt ihr euch einen Eindruck verschaffen. Für eine schöne Spiele-Optik und empfehlen direkt unseren zweiten PC, obgleich das Game sicher auch auf dem 700-Euro-PC ordentlich laufen wird, wenn man bei den Details Abstriche in Kauf nimmt.
Quelle: CD Projekt Red
Cyberpunk 2077
19. November - Cyberpunk 2077. Nach einigen Verschiebungen des Cyber-Action-Rollenspiels unkten böse Zungen bereits, dass 2077 auch das Releasejahr werden könnte. Doch es ist sehr wahrscheinlich, dass das heiß erwartete Game gut einen Monat vor Weihnachten in den Händlerregalen stehen wird. Die dystopische, oft düstere aber gleichzeitig durch viele Lichtquellen und Reflexionen geprägte Open World mit vielen Gassen, Straßen und Gebäuden, in denen ihr auch auf mehreren Ebenen herumlaufen könnt, dürften vor allem für höhere Details einiges von eurem PC verlangen. Wir raten daher direkt zu unserem Mittelklasse-PC. Wer sich von den Screenshots anstecken lassen will, die CD Project Red, die Macher von Cyberpunk 2077, und Nvidia zwecks Promotion für die neuen RTX-Grafikkarten und die RTX-Features gerade erst veröffentlicht haben, kann sich die beeindruckenden Bilder in unserer News anschauen. Die neuen Grafikkarten spielen auch bei unserem nächsten Themenabschnitt die Hauptrolle.
Wichtige Info zu unseren PC-Vorschlägen
Mitten in die Vorbereitung für unserer PC-Empfehlungen platzte eine kleine Bombe, nämlich die Ankündigung der neuen Nvidia-Grafikkarten GeForce RTX 3070, 3080 und 3090. Vor allem unserer teuerster PC-Vorschlag (1800 Euro) ist durch die Nvidia-Ankündigung betroffen.
Quelle: PCGH
Die Nvidia GeForce RTX 2080 naht
In diesem PC steckt, und das verraten wir schon an dieser Stelle, eine Nvidia GeForce RTX 2080 Super für 650 Euro. Noch im September kommt aber die neue GeForce RTX 3080 auf den Markt, die nur 50 Euro mehr kosten wird, aber laut Nvidia um die 70 Prozent mehr Leistung bieten soll. Das heißt, dass ihr - wenn noch ein paar Wochen abwartet - bei unserem 1800-Euro-PC für das gleiche Geld deutlich mehr Leistung bekommen könnt. Oder auch folgende Variante: Die GeForce RTX 2080 Super wird wohl demnächst günstiger sein, so dass ihr unseren PC-Vorschlag wiederum Eins zu Eins übernehmen könnt, aber deutlich weniger dafür bezahlen müsst. Im Oktober folgt noch die GeForce RTX 3070 für 500 Euro, die schneller als eine GeForce RTX 2080 Ti und somit natürlich auch schneller als die GeForce RTX 2080 Super sein soll. Auch dies wird auf PCs, für die man aktuell noch eine über 450 Euro teure Grafikkarte (ab der GeForce RTX 2070 Super-Serie aufwärts) einplanen würde, einen Einfluss haben. Eine Grafikkarte für mehr als 450 Euro würden daher wir aktuell nicht in einen PC einbauen oder als Aufrüstung für einen Gaming-PC kaufen, werden sie aber der Vollständigkeit halber trotzdem für unseren später noch im Detail präsentierten 1800-Euro-PC verwenden.

Wer jetzt einen PC haben will, der liest das jetzt.
Wer in 2 Monaten einen PC haben will, wartet auf den nächsten Artikel dazu, der so oder so kommen wird, sobald auch wirklich neue GPU's veröffentlicht und auch wirklich ausreichend verfügbar sind.
Und wer erst direkt zu Weihnachten einen PC kaufen will,w artet dann auch das ziemlich sicher stattfindete Xmas-Update.
Wer jetzt einen PC haben will, könnte aber zweimal darüber nachdenken einen jetzt kaufen zu wollen, wenn er genügend Informationen an die Hand bekommt, was er sich alles sparen kann, wenn er noch zwei bis drei Monate wartet.
Ich verstehe, daß es Leute gibt, denen entweder a.) das Geld egal ist oder b.) jetzt dringend einen neuen Rechner brauchen, weil zum Beispiel der alte Rechner seinen Geist aufgegeben hat, bzw. eine der Haupt-Komponenten.
Jedoch, wäre es für die restlichen Leser wohl recht und billig, dann aber schon in der Artikelüberschrift allermindestens eine deutliche Warnung über den anstehenden Wertverlust zu integrieren, anstatt nur sporadisch das Thema im Artikel selbst anzuschneiden.
Hier geht es nicht nur um einen Fuffziger, sondern bis zu mehreren hundert Euro Wertverlust innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne, beim Kauf der "falschen" Hardware.
In vielen Foren (unter anderem auch hier bei der PC Games) haben sich Nutzer - z.B. speziell zur RTX 2080 - enttäuscht über den eintretenden (und absehbaren) heftigen Wertverfall, ihrer praktisch erst kürzlich gekauften Karten geäußert.
Speziell im Budgetbereich, gibt es nun einmal auch Leute, die nicht so viel Geld auf der hohen Kante haben - man muß auch auf diese Käufer achten, da sie meistens eine einmalige "zukunftssichere" Investition auf mehrere Jahre tätigen.
Wer da vielleicht den Fehler macht, den Artikel nur zu überfliegen und direkt zu der Hardwareliste springt, ärgert sich dann im nachhinein über den Kauf - vielleicht nicht die beste Werbung für die PC Games.
Da sind die NVIDIA Karten gerade auf den Markt geworfen worden und Big Navi wird aufgrund dessen auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Gleiches gilt auch für Zen3, der noch dieses Jahr wohl auf den Markt kommen wird.
Kaum einer der angesprochenen Titel ist so Hardware hungrig, daß man diese Spiele nicht mit einem Setup wie einer 1070 und entsprechender korrelierender Hardware (entsprechend abgespeckt natürlich) nicht spielen könnte.
Selbst für Leute die darunter vielleicht Probleme haben, stellt sich die Frage, ob man nicht die wenigen Monate noch warten kann oder jetzt - auf übermorgen schon veraltete Hardware - setzt.
Das gilt insbesondere für die Midrange.
Da wird dann eine RX 5700 XT empfohlen, die beim allerbilligsten Anbieter zur Zeit 346 Euro kostet, vergisst dann aber speziell in diesem Artikelabschnitt, direkt die im Gegensatz zukunftssichere angekündigte Alternative - eine RTX 3070 für 500 Euro zu erwähnen.
Das mögen momentan in diesem Preisbereich noch moderate rund 150 Euro sein, aber die RX 5700 XT wird im Verlaufe dieses Monats weiter im Preis abschmieren, spätestens wenn der Gebrauchtmarkt von 1080ern und aufwärts geflutet wird.
Wer sich jetzt eine RX 5700 XT kauft, wird sich noch über den schnellen Wertverlust seiner neuen Karte aber erheblich wundern, aber ganz bestimmt, wenn er zu einem ähnlichen Preis wenig später eine RX 6800/RX6800XT hätte bekommen können.
Wer jetzt einen PC haben will, der liest das jetzt.
Wer in 2 Monaten einen PC haben will, wartet auf den nächsten Artikel dazu, der so oder so kommen wird, sobald auch wirklich neue GPU's veröffentlicht und auch wirklich ausreichend verfügbar sind.
Und wer erst direkt zu Weihnachten einen PC kaufen will,w artet dann auch das ziemlich sicher stattfindete Xmas-Update.
Ist Intel im gaming Bereich nachwievor schneller?
Jedoch ist dieser Geschwindigkeitsunterschied inzwischen recht marginal.
Sobald der Endnutzer aber auch nur irgendetwas anderes als spielen will, sieht es halt dann wieder komplett anders aus.
Im Gesamtpaket ist man mit einem Ryzen besser beraten und kommt auch noch günstiger weg.
Denn für einen i7-10700KF in der günstigsten Variante, löhnst du momentan 355 Euro (inkl. Versand), einen Ryzen 7 3800X bekommst du für 314 (inkl. Versand).
Wobei auch hier man eigentlich auf die 4000er Ryzen warten sollte.
Da sind die NVIDIA Karten gerade auf den Markt geworfen worden und Big Navi wird aufgrund dessen auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Gleiches gilt auch für Zen3, der noch dieses Jahr wohl auf den Markt kommen wird.
Kaum einer der angesprochenen Titel ist so Hardware hungrig, daß man diese Spiele nicht mit einem Setup wie einer 1070 und entsprechender korrelierender Hardware (entsprechend abgespeckt natürlich) nicht spielen könnte.
Selbst für Leute die darunter vielleicht Probleme haben, stellt sich die Frage, ob man nicht die wenigen Monate noch warten kann oder jetzt - auf übermorgen schon veraltete Hardware - setzt.
Das gilt insbesondere für die Midrange.
Da wird dann eine RX 5700 XT empfohlen, die beim allerbilligsten Anbieter zur Zeit 346 Euro kostet, vergisst dann aber speziell in diesem Artikelabschnitt, direkt die im Gegensatz zukunftssichere angekündigte Alternative - eine RTX 3070 für 500 Euro zu erwähnen.
Das mögen momentan in diesem Preisbereich noch moderate rund 150 Euro sein, aber die RX 5700 XT wird im Verlaufe dieses Monats weiter im Preis abschmieren, spätestens wenn der Gebrauchtmarkt von 1080ern und aufwärts geflutet wird.
Wer sich jetzt eine RX 5700 XT kauft, wird sich noch über den schnellen Wertverlust seiner neuen Karte aber erheblich wundern, aber ganz bestimmt, wenn er zu einem ähnlichen Preis wenig später eine RX 6800/RX6800XT hätte bekommen können.
Ist Intel im gaming Bereich nachwievor schneller?