Hardware-Endspurt 2020: Drei PCs für sechs kommende Spiele-Highlights in 2020

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Hardware-Endspurt 2020: Drei PCs für sechs kommende Spiele-Highlights in 2020
Quelle: CD Projekt Red

Das letzte Quartal 2020 hat begonnen - wir haben sechs Spiele-Highlights wie Cyberpunk 2077 oder auch Assassin's Creed Valhalla herausgesucht, die noch in diesem Jahr erscheinen sollen. Wir schätzen ab, welche PC-Leistung man für diese Spiele benötigt, und haben drei Hardware-Konfigurationen von 700 bis 1800 Euro als Vorschläge für dazu passende Gaming-PCs zusammengestellt.

Game-Highlights und passende PCs

Obgleich wir hoffentlich noch einige sommerliche Tage haben werden, hat meteorologisch bereits der Herbst begonnen - das Jahresende und somit auch Weihnachten ist also nicht mehr allzu weit entfernt. Wir blicken auf die mutmaßlichen Top-Games, die noch vor Jahresende erscheinen sollen, und versuchen dabei abzuschätzen, welche Hardware für die jeweiligen Games nötig sein wird. Damit ihr schon heute einen passenden PC planen könnt, werden wir auch drei PCs zwischen 700 und 1800 Euro zusammenstellen, die für aktuelle, aber natürlich auch künftige Games ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten.

Die potenziellen Blockbuster, die wir im Special ansprechen, sollten auch mit unserem günstigsten PC gut laufen - für maximale Details, vor allem bei WQHD (2560 mal 1440 Pixel), sollte es aber lieber unser zweitteuerster PC sein.

Mafia - Definitive Edition Quelle: 2K Games Mafia - Definitive Edition Der dritte PC richtet sich eher an sehr anspruchsvolle Gamer, die vielleicht auch 4K spielen wollen - für die beiden teuren und vor allem für den 1800-Euro-PC gelten unsere Grafikkarten-Empfehlungen allerdings unter Vorbehalt, da schon bald seitens Nvidia der Markt in der Preisklasse ab etwa 500 Euro durcheinandergewürfelt werden könnte - Stichwort Ampere und RTX 3000er-Serie. Dazu aber später mehr - wir kommen zuerst zu sechs Spielehighlights, die euch noch in diesem Jahr erwarten.

Drei Spiele-Highlights im September und Oktober 2020

Insgesamt haben wir sechs Spiele herausgesucht, die bis zum Jahresende von uns und sicher auch vielen Gamern mit einem besonderen Augenmerk erwartet werden. Geordnet haben wir die Games nach ihrem geplanten Release-Datum, das sich freilich auch kurzfristig noch ändern kann. Wir starten mit drei Spielen, die noch bis Ende Oktober, also innerhalb der nächsten acht Wochen erscheinen sollen.

25. September - Mafia Definitive Edition. Das Remake des 2002 veröffentlichten Action-Games bietet nicht nur eine verbesserte Optik. Wie unser Redakteur Matthias Dammes beim Anspielen einer Vorab-Version bemerkte, gibt es auch spielerisch einige Modernisierungen. Somit macht es umso mehr Spaß, die Ende der 1930er-Jahre angesiedelte Mafia-Story erneut, aber in modernerer Form, oder auch als Neueinsteiger zum ersten Mal und ohne einen Rückblick auf die Urversion zu spielen, obgleich auch abseits vom Gaming einiges an der Inszenierung der Story verändert wurde und ein Vergleich zu Mafia (2002) durchaus interessant sein kann.

Watch Dogs - Legion Quelle: Ubisoft Watch Dogs - Legion 2. Oktober - Star Wars Squadrons. Obwohl EA als Publisher hinter der Weltraumaction steht und bei vielen einen schlechten Ruf hat, was Preise und Monetarisierung angeht, soll das Spiel zum Release nur 40 Euro kosten, worüber wir auch im Vorfeld schon berichtet haben. Neben einem Multiplayer-Modus bietet es auch eine Solo-Kampagne - Mikrotransaktionen sind für das Spiel nicht geplant. Die Systemanforderungen von Star Wars Squadrons lesen sich moderat - schon unser später folgender günstigster PC erfüllt zumindest bei der Grafikkarte die empfohlenen Daten selbst für VR, mit dem 1200-Euro-PC sollte lediglich noch 4K problematisch sein.

29. Oktober - Watch Dogs Legion. Das Setting ist die Stadt London in einer nahen Zukunft, die aus den Fugen zu geraten droht. Eure Aufgabe ist es, eine Widerstandszelle aufzubauen, die aus völlig unterschiedlichen Charakteren bestehen kann. Ob pure Gewalt, Hacking oder gar gute Beziehungen zu den passenden Leuten: es soll häufig mehrere Lösungswege für die Aufgaben geben. Gespielt wird, wie man es von den beiden Vorgängern gewohnt ist, im Open World-Stil, wobei naturgemäß viele Gebäude, Straßen, Gassen und mehr vorhanden sind inklusive einer belebten Stadt mit vielen Passanten. Eine genaue Einschätzung der Leistungsanforderung ist schwer, es gibt auch noch keine offiziellen Systemanforderungen. Für vollen Grafikspaß empfehlen wir eher den Mittelklasse-PC - geht es nach Nvidia, dann sollte eine der neuen RTX-3000er-Boliden her, um die Raytracing-Features von Watch Dogs Legion zu nutzen.

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  1. Seite 1 Game-Highlights 2020: Einleitung; Highlights im September und Oktober
  2. Seite 2 Game-Highlights 2020: Highlights im November und Info zu unseren PCs
  3. Seite 3 Game-Highlights 2020: PCs für 700 und 1200 Euro
  4. Seite 4 Game-Highlights 2020: PC für 1800 Euro
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Zitat von BxBender
        Das hat schon seinen Grund:
        Wer jetzt einen PC haben will, der liest das jetzt.
        Wer in 2 Monaten einen PC haben will, wartet auf den nächsten Artikel dazu, der so oder so kommen wird, sobald auch wirklich neue GPU's veröffentlicht und auch wirklich ausreichend verfügbar sind.
        Und wer erst direkt zu Weihnachten einen PC kaufen will,w artet dann auch das ziemlich sicher stattfindete Xmas-Update.
        Also zum ersten - es sind nicht nur Leute die jetzt einen PC haben wollen, die diesen Artikel lesen, denn ich brauche momentan keinen neuen Rechner - spiele aber mit dem Gedanken der Aufrüstung Ende des Jahres.
        Wer jetzt einen PC haben will, könnte aber zweimal darüber nachdenken einen jetzt kaufen zu wollen, wenn er genügend Informationen an die Hand bekommt, was er sich alles sparen kann, wenn er noch zwei bis drei Monate wartet.
        Ich verstehe, daß es Leute gibt, denen entweder a.) das Geld egal ist oder b.) jetzt dringend einen neuen Rechner brauchen, weil zum Beispiel der alte Rechner seinen Geist aufgegeben hat, bzw. eine der Haupt-Komponenten.
        Jedoch, wäre es für die restlichen Leser wohl recht und billig, dann aber schon in der Artikelüberschrift allermindestens eine deutliche Warnung über den anstehenden Wertverlust zu integrieren, anstatt nur sporadisch das Thema im Artikel selbst anzuschneiden.
        Hier geht es nicht nur um einen Fuffziger, sondern bis zu mehreren hundert Euro Wertverlust innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne, beim Kauf der "falschen" Hardware.
        In vielen Foren (unter anderem auch hier bei der PC Games) haben sich Nutzer - z.B. speziell zur RTX 2080 - enttäuscht über den eintretenden (und absehbaren) heftigen Wertverfall, ihrer praktisch erst kürzlich gekauften Karten geäußert.
        Speziell im Budgetbereich, gibt es nun einmal auch Leute, die nicht so viel Geld auf der hohen Kante haben - man muß auch auf diese Käufer achten, da sie meistens eine einmalige "zukunftssichere" Investition auf mehrere Jahre tätigen.
        Wer da vielleicht den Fehler macht, den Artikel nur zu überfliegen und direkt zu der Hardwareliste springt, ärgert sich dann im nachhinein über den Kauf - vielleicht nicht die beste Werbung für die PC Games.
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Zitat von BxBender
        Das hat schon seinen Grund:
        Wer jetzt einen PC haben will, der liest das jetzt.
        Wer in 2 Monaten einen PC haben will, wartet auf den nächsten Artikel dazu, der so oder so kommen wird, sobald auch wirklich neue GPU's veröffentlicht und auch wirklich ausreichend verfügbar sind.
        Und wer erst direkt zu Weihnachten einen PC kaufen will,w artet dann auch das ziemlich sicher stattfindete Xmas-Update.
        Also zum ersten - es sind nicht nur Leute die jetzt einen PC haben wollen, die diesen Artikel lesen, denn ich brauche momentan keinen neuen Rechner - spiele aber mit dem Gedanken der Aufrüstung Ende des Jahres.
        Wer jetzt einen PC haben will, könnte aber zweimal darüber nachdenken einen jetzt kaufen zu wollen, wenn er genügend Informationen an die Hand bekommt, was er sich alles sparen kann, wenn er noch zwei bis drei Monate wartet.
        Ich verstehe, daß es Leute gibt, denen entweder a.) das Geld egal ist oder b.) jetzt dringend einen neuen Rechner brauchen, weil zum Beispiel der alte Rechner seinen Geist aufgegeben hat, bzw. eine der Haupt-Komponenten.
        Jedoch, wäre es für die restlichen Leser wohl recht und billig, dann aber schon in der Artikelüberschrift allermindestens eine deutliche Warnung über den anstehenden Wertverlust zu integrieren, anstatt nur sporadisch das Thema im Artikel selbst anzuschneiden.
        Hier geht es nicht nur um einen Fuffziger, sondern bis zu mehreren hundert Euro Wertverlust innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne, beim Kauf der "falschen" Hardware.
        In vielen Foren (unter anderem auch hier bei der PC Games) haben sich Nutzer - z.B. speziell zur RTX 2080 - enttäuscht über den eintretenden (und absehbaren) heftigen Wertverfall, ihrer praktisch erst kürzlich gekauften Karten geäußert.
        Speziell im Budgetbereich, gibt es nun einmal auch Leute, die nicht so viel Geld auf der hohen Kante haben - man muß auch auf diese Käufer achten, da sie meistens eine einmalige "zukunftssichere" Investition auf mehrere Jahre tätigen.
        Wer da vielleicht den Fehler macht, den Artikel nur zu überfliegen und direkt zu der Hardwareliste springt, ärgert sich dann im nachhinein über den Kauf - vielleicht nicht die beste Werbung für die PC Games.
      • Von BxBender Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von LarryMcFly
        Ich verstehe generell nicht, wieso bei einem so wichtigen Thema, der Artikel nicht so lange zurückgehalten werden kann, bis wirklich klar ist, was sich auf dem Hardwaremarkt zusammenbraut.
        Da sind die NVIDIA Karten gerade auf den Markt geworfen worden und Big Navi wird aufgrund dessen auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
        Gleiches gilt auch für Zen3, der noch dieses Jahr wohl auf den Markt kommen wird.
        Kaum einer der angesprochenen Titel ist so Hardware hungrig, daß man diese Spiele nicht mit einem Setup wie einer 1070 und entsprechender korrelierender Hardware (entsprechend abgespeckt natürlich) nicht spielen könnte.
        Selbst für Leute die darunter vielleicht Probleme haben, stellt sich die Frage, ob man nicht die wenigen Monate noch warten kann oder jetzt - auf übermorgen schon veraltete Hardware - setzt.
        Das gilt insbesondere für die Midrange.

        Da wird dann eine RX 5700 XT empfohlen, die beim allerbilligsten Anbieter zur Zeit 346 Euro kostet, vergisst dann aber speziell in diesem Artikelabschnitt, direkt die im Gegensatz zukunftssichere angekündigte Alternative - eine RTX 3070 für 500 Euro zu erwähnen.
        Das mögen momentan in diesem Preisbereich noch moderate rund 150 Euro sein, aber die RX 5700 XT wird im Verlaufe dieses Monats weiter im Preis abschmieren, spätestens wenn der Gebrauchtmarkt von 1080ern und aufwärts geflutet wird.
        Wer sich jetzt eine RX 5700 XT kauft, wird sich noch über den schnellen Wertverlust seiner neuen Karte aber erheblich wundern, aber ganz bestimmt, wenn er zu einem ähnlichen Preis wenig später eine RX 6800/RX6800XT hätte bekommen können.
        Das hat schon seinen Grund:
        Wer jetzt einen PC haben will, der liest das jetzt.
        Wer in 2 Monaten einen PC haben will, wartet auf den nächsten Artikel dazu, der so oder so kommen wird, sobald auch wirklich neue GPU's veröffentlicht und auch wirklich ausreichend verfügbar sind.
        Und wer erst direkt zu Weihnachten einen PC kaufen will,w artet dann auch das ziemlich sicher stattfindete Xmas-Update.
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Zitat von Beichtstuhl
        Gibt es einen Grund weshalb man bei der teuersten Variante keinen ryzen Prozessor geholt hat?

        Ist Intel im gaming Bereich nachwievor schneller?
        Ja Intel ist schneller bei Spielen, da hat sich nichts groß geändert.
        Jedoch ist dieser Geschwindigkeitsunterschied inzwischen recht marginal.
        Sobald der Endnutzer aber auch nur irgendetwas anderes als spielen will, sieht es halt dann wieder komplett anders aus.
        Im Gesamtpaket ist man mit einem Ryzen besser beraten und kommt auch noch günstiger weg.
        Denn für einen i7-10700KF in der günstigsten Variante, löhnst du momentan 355 Euro (inkl. Versand), einen Ryzen 7 3800X bekommst du für 314 (inkl. Versand).
        Wobei auch hier man eigentlich auf die 4000er Ryzen warten sollte.
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Ich verstehe generell nicht, wieso bei einem so wichtigen Thema, der Artikel nicht so lange zurückgehalten werden kann, bis wirklich klar ist, was sich auf dem Hardwaremarkt zusammenbraut.
        Da sind die NVIDIA Karten gerade auf den Markt geworfen worden und Big Navi wird aufgrund dessen auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
        Gleiches gilt auch für Zen3, der noch dieses Jahr wohl auf den Markt kommen wird.
        Kaum einer der angesprochenen Titel ist so Hardware hungrig, daß man diese Spiele nicht mit einem Setup wie einer 1070 und entsprechender korrelierender Hardware (entsprechend abgespeckt natürlich) nicht spielen könnte.
        Selbst für Leute die darunter vielleicht Probleme haben, stellt sich die Frage, ob man nicht die wenigen Monate noch warten kann oder jetzt - auf übermorgen schon veraltete Hardware - setzt.
        Das gilt insbesondere für die Midrange.

        Da wird dann eine RX 5700 XT empfohlen, die beim allerbilligsten Anbieter zur Zeit 346 Euro kostet, vergisst dann aber speziell in diesem Artikelabschnitt, direkt die im Gegensatz zukunftssichere angekündigte Alternative - eine RTX 3070 für 500 Euro zu erwähnen.
        Das mögen momentan in diesem Preisbereich noch moderate rund 150 Euro sein, aber die RX 5700 XT wird im Verlaufe dieses Monats weiter im Preis abschmieren, spätestens wenn der Gebrauchtmarkt von 1080ern und aufwärts geflutet wird.
        Wer sich jetzt eine RX 5700 XT kauft, wird sich noch über den schnellen Wertverlust seiner neuen Karte aber erheblich wundern, aber ganz bestimmt, wenn er zu einem ähnlichen Preis wenig später eine RX 6800/RX6800XT hätte bekommen können.
      • Von Beichtstuhl Mitglied
        Gibt es einen Grund weshalb man bei der teuersten Variante keinen ryzen Prozessor geholt hat?

        Ist Intel im gaming Bereich nachwievor schneller?
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