Für eine coole CPU: Kaufberatung und Tipps zu CPU-Luftkühlern und AiO-Wasserkühlung
Ihr sucht einen leise arbeitenden CPU-Kühler? Wir geben euch Tipps rund um Luftkühler und All-in-One-Wasserkühler inklusive Links zu 20 Modellen ab 25 Euro.
In unserem Special klären wir euch über die gängigen Kühlerarten auf, die eure Gaming-CPU auch bei intensiven Spielesessionen kühl halten: Luftkühler sowie AiO-WaKü, also All-in-One-Wasserkühlungen. Natürlich haben wir euch auch einige Exemplare mit Angebots-Links herausgesucht, genauer gesagt jeweils 10 Luftkühler von 26 bis 55 Euro und 10 AiO-Wakü von 50 bis 94 Euro.
Eine gute Gelegenheit, den CPU-Kühler zu wechseln, ist das Aufrüsten des PCs mit einer neuen CPU und/oder einem neuen Mainboard. Aber auch ein Frühjahrsputz des PCs ist ein guter Anlass, eine neue Kühlung umzusetzen, wenn man ohnehin den vorhandenen Kühler demontieren wollte. Einige Tipps zum Frühjahrsputz eures PCs hatten wir ja kürzlich in einem Special zusammengefasst, um CPUs ging es wiederum in der letzten Woche. Doch zurück zur CPU-Kühlung - wir starten mit den Funktionsweisen und Unterschieden der Luftkühlung sowie der Wasserkühlung.
In diesem Artikel
Luftkühlung: Konzept
Schauen wir uns zuerst die klassische Luftkühlung an, bei der sich Tower-Kühler durchgesetzt haben. Nur für Gehäuse, in denen wegen der Platzverhältnisse ein sehr flacher Kühler gefragt ist, gibt es noch einige sogenannte Top-Blow-Kühler, bei denen es einen flachen Kühlkörper gibt und ein Lüfter oben aufliegt, der die Luft nach unten in Richtung CPU-Sockel bläst. Ein Tower-Kühler hingegen ist deutlich höher - meistens sind es 12 bis 16 Zentimeter, wobei es einen Metallsockel gibt, der auf der CPU aufliegt und die Wärme aufnimmt. Über sogenannte Heatpipes gelangt die Wärme weiter nach oben, wo der Kühlkörper dann viele Kühlrippen hat. Diese erwärmen sich und geben die Wärme an die in den Zwischenräumen vorhandene Luft ab. Ein Luftstrom, der am besten von vorn nach hinten durch das Gehäuse führt, leitet die warme Luft ab und bringt frische Luft heran. In fast allen Fällen ist auch noch mindestens ein Lüfter direkt am Kühlkörper montiert, in aller Regel an der zur Gehäusefront zeigenden Seite des Kühlers, sodass er die Luft nach hinten bläst.
Quelle: EKL Alpenföhn
Seitenansicht eines Alpenföhn Brocken: Unten der Sockel, dann die Heatpipes und der Kühlrippen-Bereich. Der Lüfter sitzt da, wo der Kühler in Richtung Gehäusefront zeigt.
Wasserkühlung: Konzept
Eine Wasserkühlung funktioniert prinzipiell sehr ähnlich wie eine Luftkühlung. Der große Unterschied ist, dass es einen vergleichsweise kleinen Kühlblock ohne Kühlrippen auf der CPU gibt. Der Teil der Kühlung, der die Kühlrippen hat, wird separat platziert, nämlich der Radiator. Die Wärme gelangt durch einen Schlauch per Wasser vom Kühlblock zum Radiator, von da geht es mit einem zweiten Schlauch wieder zurück zum Kühlblock. Kühlblock und Radiator sind also hohl und werden von Wasser durchflossen. Für den Kreislauf sitzt meist im Radiator eine kleine Pumpe. Bei einer individuell zusammengestellten Wasserkühlung verwendet man ein separates Wasserreservoir, den AGB (Ausgleichsbehälter). Die Pumpe wird meistens direkt unten an den AGB montiert. Individuelle Wasserkühlungen sind allerdings enorm teuer - wir konzentrieren uns auf die AiO-WaKü, also Fertigsysteme mit Kühlblock, Radiator, eingebauter Pumpe und Schläuchen.
Der Radiator einer Wasserkühlung ist quaderförmig. Dabei gibt es für die Radiatoren typische Größenklassen: Für 120mm-Lüfter gibt es die Radiatorklassen 120, 240, 360 und 480, für 140mm-Lüfter wiederum die Radiatorgrößen 140, 280 und 420. Da die Lüfter immer in einer Reihe platziert werden, gibt die Größenklasse immer die Länge des Radiators an - ein 480er-Radiator mit vier 120mm-Lüftern hat also eine Gesamtlänge von 480mm, die Breite entspricht der Lüfter, also 120mm. Allerdings kommen zur Länge immer noch ein paar Zentimeter dazu, da man natürlich etwas Raum für die zwei Schläuche benötigt. Was die Dicke eines Radiators angeht, so schwanken diese zwischen 20 und 45 Millimetern ohne Lüfter. Wie nun genau die eigentliche Kühlung per Radiator funktioniert, erklären wir auf der nächsten Seite.
