Virtual Reality: Cyberspace-Brille Oculus Rift
Virtuelle Welten in Filmen und Spielen sind bereits auf 2D-Displays faszinierend. Bei Games erlaubt moderne Technik ein noch intensiveres Erlebnis durch Virtual-Reality. Was uns 3D-Brillen, Oculus Rift, Sony VR, Cyberith Virtulizer und Co. bringen werden, zeigen wir euch in diesem Special über eine bereits ganz nahe Zukunft.
Virtual Reality-Brille: Oculus Rift
Versuche mit Cyberscpace-Brillen, also Brillen für Virtual Reality, gab es schon vor vielen Jahren - allerdings erfolglos, was den Massenmarkt angeht. Mit Oculus Rift ist zum ersten Mal seit längerer Zeit eine vielversprechende und gut funktionierende Brille für Virtual Reality im Kommen. Die Brille ist zwar derzeit noch nicht im Handel zu haben, aber auf Messen und von einigen Auserwählten konnte sie schon eingehend begutachtet werden. Das Prinzip basiert (zumindest laut derzeitigem Stand) auf einem Display mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln, welches sich in der Brille befindet. Über je eine Linse pro Auge wird das Bild des Displays derart genutzt, dass man keinen Abstand zum Display bemerkt und das zu sehende Bild wie ein reales Bild wahrnehmen kann. Pro Auge nutzt man somit wiederum nur eine Auflösung von 640 mal 800 Pixeln, allerdings wirkt das Bild laut Aussage der meisten Tester trotzdem detailreich. Zudem ist denkbar, dass das Display für die Verkaufsversion weiter verbessert wird.
Quelle: Computec / PC Games
Oculus Rift im Einsatz
Über Sensoren in der Brille werden wiederum die Kopfbewegungen des Spielers erfasst, denn das ist ja der Hauptzweck einer solchen Brille: ihr sollt euch "natürlich" umsehen können. Ihr kennt von Smartphones die Funktion, bei der der Bildschirminhalt gekippt wird, wenn ihr das Smartphone kippt. Auch hier sind derartige Sensoren verbaut, die eine Bewegung und die Ausrichtung des Gerätes erkennen. Ein sehr wichtiger Punkt für eine Virtual Reality-Brille ist natürlich, dass die Bewegungen ohne Verzögerung umgesetzt werden. Dies ist - so zumindest sind die ersten Praxiserfahrungen - beim Oculus Rift sehr gut gelungen: Kopfbewegungen werden sofort umgesetzt, die zu sehende Grafik reagiert sehr schnell auf die Kopfbewegung, die für die Software nichts anderes als eine Kamerasicht-Veränderung ist und umgehend neu berechnet wird - diese Berechnung übernimmt wiederum natürlich der PC und seine Grafikkarte. Sinnvoll ist Oculus Rift beziehungsweise auch allgemein eine Virtual Reality-Brille natürlich nur dann, wenn auch die Spiele diesbezüglich nutzbar sind. Hier gibt es natürlich noch einige Dinge, die im Unklaren liegen - definitiv wird es aber Spiele geben, die Oculus Rift offiziell unterstützen, also auch bei der Steuerung auf Oculus Rift hin Rücksicht nehmen. Der erste kompatible Launch-Titel wird Eve: Valkyrie sein, wie wir schon zuvor berichteten.

Wie dem auch sei, 2014/2015 könnte mein Interesse am Gaming wieder stark steigen.