Virtual Reality: 2D- und 3D-Monitore
Virtuelle Welten in Filmen und Spielen sind bereits auf 2D-Displays faszinierend. Bei Games erlaubt moderne Technik ein noch intensiveres Erlebnis durch Virtual-Reality. Was uns 3D-Brillen, Oculus Rift, Sony VR, Cyberith Virtulizer und Co. bringen werden, zeigen wir euch in diesem Special über eine bereits ganz nahe Zukunft.
3D-Spiele auf 2D Monitoren
Allein aus Kostengründen spielen die weitaus meisten auf einem normalen Monitor oder Flachbild-Fernseher in 2D. Die Grafik wird in den meisten Spielen zwar als "3D" berechnet, damit die Bewegungen des Spielers realistisch aussehen und sich die Umgebung korrekt mit bewegt. Das ist aber nicht gemeint, wenn man von "Spiele in 3D" spricht. Denn das berechnete 3D-Bild wird wiederum nur in 2D dargestellt - als hätte man die Szene mit einer normalen Filmkamera aufgenommen. Trotzdem schaffen es viele Spiele durch ihre sehr realistisch wirkende Grafik und/oder die hervorragend umgesetzte Atmosphäre den Spieler so zu fesseln, dass er sich in diese virtuelle Welt hineinversetzt fühlt. Eine "Virtual Reality" im klassischen Sinne ist dies aber noch nicht. Aber man kann das Gefühl einer virtuellen Realität auch ohne echtes 3D verstärken: vor allem bei Rennsport-Games oder Flugsimulationen ist es relativ beliebt, drei statt nur einem Monitor zu nutzen.
Es entsteht dabei eine Art Cockpit-Gefühl, die zwar noch kein wirkliches 3D-Gefühl erzeugt, dem Eindruck, in einem Auto zu fahren oder zu fliegen aber durchaus nahekommt. Professionelle Auto- oder Flugzeug-Simulatoren setzen schließlich auch auf Leinwände, die technisch gesehen nur zweidimensional sind, aber den Sitzplatz umgeben und somit ein wenig "3D"-Feeling vermitteln. Spielen auf drei Monitoren ist bei AMD-Grafikkarten bereits seit längerer Zeit mit nur einer Grafikkarte möglich, bei Nvidia ist es inzwischen bei den modernen Gaming-fähigen Modellen ebenfalls machbar. Allerdings benötigt natürlich deutlich mehr Grafikpower als bei Nutzung von nur einem Monitor, da ja insgesamt drei Mal so viele Pixel berechnet werden müssen.
3D-Monitore und 3D-Fernseher
Im Kino ist 3D mit Hilfe von passenden Brillen schon etabliert. Auch für zu Hause gehört eine 3D-Fähigkeit des Fernsehers inzwischen zu einem
Quelle: Nvidia
Nvidia 3D-Brille
absolut erschwinglichem Feature, 3D-Filme auf BluRay erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Doch auch PC-Spiele können auf den passenden Geräten in 3D dargestellt werden. Nvidia ist hierbei Vorreiter: mit 3D-Vision und den entsprechenden 3D-Brillen und für 3D-Vision geeigneten Monitoren könnt ihr Spiele in 3D genießen. Auch AMD ermöglicht 3D, Stichwort AMD HD3D. Hier ist dann allerdings außer der Grafikkarte keine spezielle AMD-Hardware nötig, sondern es ist über die kostenpflichtige Software TriDef theoretisch mit jedem 3D-Monitor und zum Monitor passender Brille möglich.
Man sollte sich jedoch im Einzelfall genau informieren, auch die Spiele müssen mit HD3D kompatibel sein. Mit diesen 3D-Varianten für Grafikkarten habt ihr einen deutlich plastischeren Eindruck vom Spielgeschehen und könnt noch tiefer in das Spiel eintauchen als mit einem 2D-Monitor. Allerdings frisst 3D auch einiges an Leistung, denn es müssen ja zwei Kameraperspektiven berechnet werden: eine für das linke und eine für das rechte Auge. Doch auch dieses 3D kommt noch nicht an das heran, was auch nur ansatzweise Traum von Virtual Reality ausmacht.

Wie dem auch sei, 2014/2015 könnte mein Interesse am Gaming wieder stark steigen.