Jahresrückblick Hardware: Neue CPUs und Grafikkarten, aber enttäuschendes Jahresende

26
Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Jahresrückblick Hardware: Neue CPUs und Grafikkarten, aber enttäuschendes Jahresende
Quelle: Asus

Das Jahr 2020 endete für viele Gamer in Sachen Hardware enttäuschend. Die neuen Nvidia- und AMD-Grafikkarten haben die Erwartungen zwar erfüllt, und auch die Playstation 5 und Xbox Series X sind alles andere als schlecht. Aber: All diese Produkte gibt es derzeit quasi nicht zu kaufen. Wir blicken darauf und weitere Hardware-Themen des Jahres 2020 zurück.

Hardware 2020: Vorfreude und Frust

Das Jahr 2020 war ein ganz besonderes Jahr, was vor 12 Monaten sicherlich niemand erahnen konnte. Dies haben wir vor allem dem fiesen neuartigen Corona-Virus zu verdanken, das weltweit viele Menschen das Leben kostete und für viele Einschränkungen des normalen Lebens sorgte. Beides wird uns trotz der Impfungen, die es inzwischen gegen das Virus gibt, sicherlich noch für einige Monate weiterhin in Atem halten. Doch auch in Sachen Gaming-Hardware war 2020 ein Jahr, das viele nicht vergessen werden.

Anfang des Jahres war noch eher Vorfreude, denn die Kenner haben freudig auf neue Prozessoren und vor allem auf neue Grafikkarten gewartet. Konsolen-Fans fieberten wiederum auf die neue Playstation 5 und Xbox Series X hin.

Playstation 5: Mangelware auch durch Händler, die per Bots den Kunden Konsolen wegkauften. Quelle: Sony Playstation 5: Mangelware auch durch Händler, die per Bots den Kunden Konsolen wegkauften. Die Vorfreude wurde auch nicht enttäuscht, wenn es um die Frage geht, was die neuen CPUs und Grafikkarten bezogen auf ihre von AMD, Intel und Nvidia vorgesehenen Preise leisten. Und auch die neuen Spielekonsolen sind für ihre Preisempfehlungen ein nettes Stück Technik. Doch bis auf die Intel-CPUs hat sich die Vorfreude bei vielen Gamern ab dem Spätherbst in Frust und Genervtheit verwandelt - denn die langersehnten Produkte sind kaum verfügbar und da, wo man sie noch bekommen kann, teilweise unverschämt teuer. Dem Thema "Marktsituation bei Gamer-Hardware" widmen wir in unserem Jahresrückblick eine komplette Seite - beginnen wollen wir aber zuerst in chronologischer Reihenfolge mit anderen interessanten Themen, die es rund um Hardware und Elektronik im Jahr 2020 gab und über die wir auch berichtet hatten. Die derzeit kaum verfügbaren Grafikkarten und CPU werden wir dabei ebenfalls chronologisch thematisieren, lassen dabei aber das Thema Verfügbarkeit aus, da wir diesem ja eine eigene Seite widmen.

Januar und Februar 2020: CES und RX 5600 XT

Der Jahresbeginn hatte traditionell die CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas zu bieten. Corona respektive Covid-19 war damals noch kein Thema, so dass die Messe weitestgehend normal stattfand.

Eine besonders kleine Variante der AMD Radeon RX 5500 XT von Powercolor Quelle: PC Games Hardware Eine besonders kleine Variante der AMD Radeon RX 5500 XT von Powercolor In einem Special hatten wir kurz nach Ende des Messe die interessanten Dinge der CES 2020 zusammengefasst. Zur Playstation 5 und Xbox Series X gaben Sony beziehungsweise Microsoft ein paar Eckdaten sowie einen geplanter Release rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bekannt. AMD sprach über Pläne zu neuen CPUs und Grafikkarten, Intel informierte über CPU-Pläne und ein Vorserienmodell der Intel-Grafikkarte DG1. Weitere Themen auf der CES 2020 war ein Mini-PC von Razer, Notebooks und Monitore von MSI sowie eine Konzeptstudie von Dell zu einer Art Nintendo Switch-Klon. Wirklich relevant für Spieler war im Januar aber noch eine Hardware-Neuheit: Die AMD Radeon RX 5600 XT, über deren Leistung wir auch in einem Grafikkarten-Special berichteten. Und wie gewohnt gab es im Februar 2020 mal wieder neue Samsung Galaxy-Smartphones - diese Gewohnheit wird aber wohl 2021 durchbrochen, denn Samsung wird wohl schon Mitte Januar die neuen S21-Modelle vorstellen.

26
  1. Seite 1 Hardware 2020: Vorwort; Januar bis Februar
  2. Seite 2 Hardware 2020: März bis September - RTX 3000 ist da
  3. Seite 3 Hardware 2020: Oktober bis Dezember - nun auch AMD
  4. Seite 4 Hardware 2020: Das vierte Quartal zeigt Magelware
    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von Batze
        Deshalb sind auch diverse Autobandarbeiter in Deutschland ja auch so arm wie eine Kirchenmaus. Weil sie nichts verdienen und die Firma praktisch Pleite ist. Sorry, aber die Qualität entscheidet immer noch. Und ja, die Abgaben sind sehr Hoch in Deutschland, aber das ist doch meckern auf ganz Hohem Niveau. Deutschland ist immer noch eine Wirtschaftsmacht, und das trotz der Extremen abgaben.
        Schau dir doch Europa an wie der fast ganze Kontinent von Deutschland bezahlt wird. Das ist Jammern von möchtegern Unternehmer die Ihre Mitarbeiter ganz kurz halten weil sie ihre miesen Produkte loswerden wollen (dich im speziellen meine ich da natürlich nicht, weiß ja nicht was du so speziell machst).
        Du als selbstständiger Unternehmer solltest das eigentlich besser wissen als ich. Es entscheidet immer noch die Qualität, wofür man auch bereit ist dann etwas Höhere Preise zu bezahlen und dann ist man auch in der Lage seine Mitarbeiter ordentlich zu bezahlen, auch Brutto.
        Dieses Gejammer alles wäre zu teuer für Unternehmer kann ich nicht mehr hören. Dann sollen sie mal die ein oder andere Wirtschaftsschulung absolvieren, damit sie etwas mehr durchblick bekommen wie der Hase läuft.
        Wir leben immer noch in einem Luxus Staat. Ja, es könnte hier und da wirklich besser sein, aber hey, uns geht es doch noch wirklich sehr gut.
        Nicht jeder arbeitet bei VW, ein Großteil in der Autoindustrie ist bei den Zulieferern beschäftigt, VW setzt den Krempel letztlich nur zusammen. Und diese Zulieferer bluten, da wird teils mit Minus gearbeitet, bloß damit ein Konkurrent das nicht machen kann. Dann stellen Firmen wie VW Verträge mit Bedingungen auf a la wir zahlen nur 1 Millionen wenn ihr Qualitätsstandard 1ATriplePlus erreicht sonst gibt es Abzüge. In genau dem Wissen, dass KEIN Hersteller auf der Welt in der Lage ist 1ATriplePlus überhaupt zu erreichen, auch VW selbst nicht. Die Zulieferer beten und hoffen dann immer aber natürlich kriegen sie am Ende dann doch nur Brotkrumen bezahlt. Genau deswegen können Firmen wie VW eben ihren eigenen Angestellten gute Löhne zahlen während eben der Großteil um seinen Job bangen darf.

        Die Chinesen und Spanier sind da, im Gegensatz zu den Deutschen, die eben Qualität liefern wollen, konsequent. Die packen VW einfach das halbfertige Produkt vor die Tür und sagen: "hier habt ihr", im vollen Wissen, dass sie eben nicht 1ATriplePlus liefern können und verzichten eben auf einen Großteil der Zahlungen aber stecken da entsprechend eben wenig Arbeit rein.
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von Batze
        Deshalb sind auch diverse Autobandarbeiter in Deutschland ja auch so arm wie eine Kirchenmaus. Weil sie nichts verdienen und die Firma praktisch Pleite ist. Sorry, aber die Qualität entscheidet immer noch. Und ja, die Abgaben sind sehr Hoch in Deutschland, aber das ist doch meckern auf ganz Hohem Niveau. Deutschland ist immer noch eine Wirtschaftsmacht, und das trotz der Extremen abgaben.
        Schau dir doch Europa an wie der fast ganze Kontinent von Deutschland bezahlt wird. Das ist Jammern von möchtegern Unternehmer die Ihre Mitarbeiter ganz kurz halten weil sie ihre miesen Produkte loswerden wollen (dich im speziellen meine ich da natürlich nicht, weiß ja nicht was du so speziell machst).
        Du als selbstständiger Unternehmer solltest das eigentlich besser wissen als ich. Es entscheidet immer noch die Qualität, wofür man auch bereit ist dann etwas Höhere Preise zu bezahlen und dann ist man auch in der Lage seine Mitarbeiter ordentlich zu bezahlen, auch Brutto.
        Dieses Gejammer alles wäre zu teuer für Unternehmer kann ich nicht mehr hören. Dann sollen sie mal die ein oder andere Wirtschaftsschulung absolvieren, damit sie etwas mehr durchblick bekommen wie der Hase läuft.
        Wir leben immer noch in einem Luxus Staat. Ja, es könnte hier und da wirklich besser sein, aber hey, uns geht es doch noch wirklich sehr gut.
        Nicht jeder arbeitet bei VW, ein Großteil in der Autoindustrie ist bei den Zulieferern beschäftigt, VW setzt den Krempel letztlich nur zusammen. Und diese Zulieferer bluten, da wird teils mit Minus gearbeitet, bloß damit ein Konkurrent das nicht machen kann. Dann stellen Firmen wie VW Verträge mit Bedingungen auf a la wir zahlen nur 1 Millionen wenn ihr Qualitätsstandard 1ATriplePlus erreicht sonst gibt es Abzüge. In genau dem Wissen, dass KEIN Hersteller auf der Welt in der Lage ist 1ATriplePlus überhaupt zu erreichen, auch VW selbst nicht. Die Zulieferer beten und hoffen dann immer aber natürlich kriegen sie am Ende dann doch nur Brotkrumen bezahlt. Genau deswegen können Firmen wie VW eben ihren eigenen Angestellten gute Löhne zahlen während eben der Großteil um seinen Job bangen darf.

        Die Chinesen und Spanier sind da, im Gegensatz zu den Deutschen, die eben Qualität liefern wollen, konsequent. Die packen VW einfach das halbfertige Produkt vor die Tür und sagen: "hier habt ihr", im vollen Wissen, dass sie eben nicht 1ATriplePlus liefern können und verzichten eben auf einen Großteil der Zahlungen aber stecken da entsprechend eben wenig Arbeit rein.
      • Von Batze Mitglied
        Zitat von Spiritogre
        Das Problem in Deutschland ist wie gesagt der Bruttolohn sowie sonstige Nebenkosten, die es einfach unmöglich machen zu konkurrieren.
        Deshalb sind auch diverse Autobandarbeiter in Deutschland ja auch so arm wie eine Kirchenmaus. Weil sie nichts verdienen und die Firma praktisch Pleite ist. Sorry, aber die Qualität entscheidet immer noch. Und ja, die Abgaben sind sehr Hoch in Deutschland, aber das ist doch meckern auf ganz Hohem Niveau. Deutschland ist immer noch eine Wirtschaftsmacht, und das trotz der Extremen abgaben.
        Schau dir doch Europa an wie der fast ganze Kontinent von Deutschland bezahlt wird. Das ist Jammern von möchtegern Unternehmer die Ihre Mitarbeiter ganz kurz halten weil sie ihre miesen Produkte loswerden wollen (dich im speziellen meine ich da natürlich nicht, weiß ja nicht was du so speziell machst).
        Du als selbstständiger Unternehmer solltest das eigentlich besser wissen als ich. Es entscheidet immer noch die Qualität, wofür man auch bereit ist dann etwas Höhere Preise zu bezahlen und dann ist man auch in der Lage seine Mitarbeiter ordentlich zu bezahlen, auch Brutto.
        Dieses Gejammer alles wäre zu teuer für Unternehmer kann ich nicht mehr hören. Dann sollen sie mal die ein oder andere Wirtschaftsschulung absolvieren, damit sie etwas mehr durchblick bekommen wie der Hase läuft.
        Wir leben immer noch in einem Luxus Staat. Ja, es könnte hier und da wirklich besser sein, aber hey, uns geht es doch noch wirklich sehr gut.
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von LesterPG
        Das ist in D nichts anderes, Ende der 80er haben bei uns auch noch Ungelernte am Maschinenverbund gearbeitet. Nannte sich dann "Maschinenbediener"(Melker, Bäcker, Kraftfahrer und sonstwas), dazu gab es noch besser bezahlte "Einrichter" die bei Umrüstungen oder Problemen ins Spiel kamen und die "Zwischenkontrolle" für maßliche Dinge.

        Mittlerweile sind es "selbstrüstende Werker" die allesamt "artverwannte Fachberufler" sind, deren Entlohnung liegt natürlich höher, auch wenn sie nicht an ehemalige Einrichter herankommen.
        China macht im Enteffekt die gleiche Entwicklung durch, haben nur später angefangen und im Techbereich im Turbodurchgang. :-D
        Richtig, als ich damals meinen Beruf gelernt habe gab es da noch einen niedrig gestellten Unterberuf, MBA - Metallbearbeiter, das waren Sonderschüler oder schlechte Hauptschüler, die dann Hilfstätigkeiten verrichteten.

        Es wird gerne vergessen, dass es hier auch Hilfstätigkeiten und Bandarbeiter gibt. Nicht mehr so viele, weil die Jobs meistens schlecht sind und noch schlechter bezahlt werden und niemand mehr sowas machen will, aber sie gibt es.
      • Von LesterPG
        Zitat von Spiritogre
        Genau wie in Deutschland haben auch in China "Bandarbeiter" ihren Job gelernt.
        Das ist in D nichts anderes, Ende der 80er haben bei uns auch noch Ungelernte am Maschinenverbund gearbeitet. Nannte sich dann "Maschinenbediener"(Melker, Bäcker, Kraftfahrer und sonstwas), dazu gab es noch besser bezahlte "Einrichter" die bei Umrüstungen oder Problemen ins Spiel kamen und die "Zwischenkontrolle" für maßliche Dinge.

        Mittlerweile sind es "selbstrüstende Werker" die allesamt "artverwannte Fachberufler" sind, deren Entlohnung liegt natürlich höher, auch wenn sie nicht an ehemalige Einrichter herankommen.
        China macht im Enteffekt die gleiche Entwicklung durch, haben nur später angefangen und im Techbereich im Turbodurchgang. :-D
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von Batze
        Was redest du da. Vergleichst wirkliche Facharbeiter mit Bandarbeitern und China Sklaven. Schlimmer geht es kaum noch. Schäm dich.

        Genau wie in Deutschland haben auch in China "Bandarbeiter" ihren Job gelernt. Ich habe zufällig ein paar chinesische Bekannte, die zugegeben alle studiert haben, deren Qualifikation ist so schlecht nicht. Die kommen zugegeben alle aus Metropolen und da sind die (Netto-) Gehälter generell auch nicht übel. Das Problem in Deutschland ist wie gesagt der Bruttolohn sowie sonstige Nebenkosten, die es einfach unmöglich machen zu konkurrieren.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk