Jahresrückblick 2022: AMD-Grafikkarten

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Jahresrückblick 2022: AMD-Grafikkarten
Quelle: Crucial

Wir blicken auf das Jahr 2022 in Sachen Hardware für Gamer zurück. Auf die große Fülle von einzelnen Produkten und Zubehör werden wir nicht eingehen, denn es gibt mehr als genug zu den neuen Grafikkarten von AMD und Nvidia sowie neuen Prozessoren von AMD und Intel zu sagen. Außerdem: Grafikkarten-Preise und der Preissturz bei SSDs.

AMD-Grafikkarten - 5 mal 6000 und 2 mal 7000

AMD hat im Jahr 2022 ingesamt sieben neue Grafikkarten veröffentlicht. Sieben auf einen Streich waren es natürlich nicht, aber im Laufe des Jahres 2022 kamen am Ende eben sieben neue Reihen zusammen. Direkt zum Jahresbeginn war der Einsteigersektor dran, und zwar mit der AMD Radeon RX 6400 und RX 6500 XT. Nur letztere ist aber für Spieler zu empfehlen, und das auch nur mit großem Vorbehalt. Bei aktuellen Topgames kommt die RX 6500 XT nämlich selbst bei niedrigen Details teils kaum mehr mit - dankenswerterweise bieten die Spielepublisher zwar meist als minimalen Detailmodus Optionen an, die selbst von einer RX 6500 XT zu meistern sind.

Aber sie tut dies oftmals eben nur gerade noch mit Ach und Krach. Derzeit gibt es die Einsteigergrafikkarte ab 180 Euro - wer aber mit Spielen mehr Freude haben will, sollte mindestens auf eine RX 6600 setzen, oder aber direkt auf eine weitere in 2022 neu veröffentlichte Radeon-Grafikkarte: die RX 6650 XT. Diese erschien im Mai und ist inzwischen mit Preisen ab 320 Euro billiger als der langsamere Quasi-Vorgänger RX 6600 XT.

Ebenfalls im Mai gab es zwei weitere auf die Ziffern 50 endende Refresh-Versionen, und zwar als Ergänzung zur RX 6700 XT und RX 6900 XT die jeweils etwas schnellere Radeon RX 6750 XT sowie RX 6950 XT. Ein Special zu den drei Refresh-Modellen hatten wir übrigens Mitte Mai ebenfalls für euch aufbereitet.

MSI Radeon RX 6750 XT Gaming Trio X Quelle: PC Games Hardware MSI Radeon RX 6750 XT Gaming Trio X Nachdem im Mai die Preise und Verfügbarkeit der neuen Grafikkarten noch etwas hakte, stehen sowohl die RX 6750 XT als auch die RX 6950 XT inzwischen preislich gut da, vor allem mit Blick auf Nvidia. Im Vergleich zur ihren Vorgängern RX 6700 XT und RX 6900 XT sind die beiden stärkeren x50-Modelle allerdings beim Preis-Leistungs-Verhältnis lediglich gleichauf, ganz anders als bei der RX 6600 XT und RX 6650 XT, wo das 50er-Refresh der klare Sieger ist. Aber ganz allgemein sind die Preise deutlich niedriger als noch im Mai - dazu kommen wir später noch im Rahmen der Betrachtung zu den Preisen von Grafikkarten allgemein.

Zuerst geht aber um das neueste Duo auf dem Grafikkarten-Markt: Die AMD Radeon RX 7900 XT und RX 7900 XTX. Mit den beiden 7000er-Modellen läutet AMD die neue GPU-Architektur RDNA3 ein. Eine Besonderheit: Es gibt bei der GPU eine Modulbauweise, die bei der Produktion kosten sparen soll. Der kleine Nachteil: Würde man statt Modulen alles in einem Chip produzieren, wäre bei identischen technischen Daten mehr Leistung drin, denn die Trennung in Module kostet ein wenig Performance. AMD verwendet daher einen etwas höheren Takt, wobei dieser auch nicht höher als bei den neuen Nvidia-Boliden ist.

AMD Radeon RX 7900 XT Quelle: PC Games Hardware AMD Radeon RX 7900 XT Von der Leistung her ist die Radeon RX 7900 XTX auf einer Höhe mit der Nvidia GeForce RTX 4080, was auch AMDs Ziel war - da die Grafikkarte aber derzeit noch absolute Mangelware ist und nur via eBay für über 1600 Euro und somit teurer als die RTX 4080 angeboten wird, ist die XTX-Variante aktuell aus dem Spiel. Die Radeon RX 7900 XT hingegen gibt es ab etwa 1040 Euro, was bei dem Abstand zur GeForce RTX 4080 ein fairer Preis ist.

Blickt man zur Radeon RX 6900 XT oder RX 6950 XT, ist der Aufpreis der RX 7900 XT von etwa 20 Prozent trotz eines Leistungsplus von 10 bis 15 Prozent aber etwas zu hoch. Aber: Die neue RX 7900 XT braucht zwar nicht gerade wenig Strom, schneidet Strombedarf allerdings trotzdem besser ab als die RX 6900 XT und RX 6950 XT. Dies gleicht den Aufpreis aus, so dass sie für anspruchsvolle Gamer trotzdem ein Kauftipp sein kann. Allgemein sollte man aber vielleicht noch abwarten, bis die neuen 7900er-Modelle besser verfügbar und günstiger sind. Einige Worte zu der Entwicklung der Grafikkarten-Preise folgen übrigens noch später, doch auf der nächsten Seite geht es zunächst um die für Spieler interessanten neuen Prozessoren.

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  1. Seite 1 Jahresrückblick 2022: Nvidia Grafikkarten und Shield-Enttäuschung
  2. Seite 2 Jahresrückblick 2022: AMD-Grafikkarten
  3. Seite 3 Jahresrückblick 2022: Prozessoren von AMD und Intel
  4. Seite 4 Jahresrückblick 2022: Grafikkarten-Preise und SSDs
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tamagotshi Mitglied
        Ganz ehrlich..... bei den Mondpreisen..... kann es wohl nur die am wenigsten Abzocke des Jahres heißen ^^
      • Von Tamagotshi Mitglied
        Ganz ehrlich..... bei den Mondpreisen..... kann es wohl nur die am wenigsten Abzocke des Jahres heißen ^^
      • Von 1xok Mitglied
        Für mich ist die PC-Hardware des Jahres das Steam Deck.
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