Jahresrückblick 2022: Grafikkarten-Preise und SSDs

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Jahresrückblick 2022: Grafikkarten-Preise und SSDs
Quelle: Crucial

Wir blicken auf das Jahr 2022 in Sachen Hardware für Gamer zurück. Auf die große Fülle von einzelnen Produkten und Zubehör werden wir nicht eingehen, denn es gibt mehr als genug zu den neuen Grafikkarten von AMD und Nvidia sowie neuen Prozessoren von AMD und Intel zu sagen. Außerdem: Grafikkarten-Preise und der Preissturz bei SSDs.

Was gab es 2022 noch? Grafikkarten-Preise

Wir kehren nochmal zurück zum Thema Grafikkarten. Denn es gab seit Herbst 2020 bis zum Jahresanfang 2022 zum Teil horrende Preise zu bezahlen, wenn man als Gamer eine spielefähige Grafikkarte kaufen wollte. Vor drei Wochen hatten wir hierzu ein ausführliches Special zusammengestellt, in dem wir auch auf die Gründe für die gestiegenen Preise eingegangen sind. Diese waren ein Mix aus hoher Nachfrage und gehemmten Produktionskapazitäten, die auch für einen Chipmangel sorgten. Beide Gründe haben mit der Covid 19-Pandemie zu tun.

Bei der Nachfrageseite sind einerseits Gamer zu nennen, die auf den Release der RTX 3000er-Modelle gewartet hatten, aber auch Menschen, die wegen Covid 19 Gaming als neues Hobby etablierten. Hinzu kamen Miner, die die durch die Pandemie angeheizten Kryptowährungskurse in Hardware investierten und salopp gesagt den Markt leerfegen wollten. All das hätte auch so schon zu höheren Preisen geführt - die Probleme bei der Produktion sowie auch ein harter Konkurrenzkampf um die wenigen Produktionskapzitäten mit anderen Firmen, die wegen einer allgemein stark erhöhen Nachfrage nach Elektronikprodukten Chips nachfragten, verschärften die Lage.

Die Preise für Grafikkarten verdoppelten sich daher, je nach Modellreihe gab es sogar eine Verdreifachung. Beachtet man, dass in normalen Zeiten die Preise von Herbst 2020 bis Anfang 2022 sicherlich gesunken wären, sind die Preisaufschläge als noch extremer einzustufen. Anfang 2022 begannen die Preise dann endlich zu sinken. Mittlerweile sind vor allem bei AMD die meisten Grafikkarten-Reihen unterhalb ihrer UVP angelangt. Bei Nvidia sind die Preise auch gesunken, hinken AMD beim Preis-Leistungs-Verhältnis aber hinterher. Immer dienstags und freitags findet ihr auf unserer Website übrigens Links zu bei unseren Partnershops lieferbaren Grafikkarten, wobei wir stets darauf achten, dass die Preise in Relation zur Leistung noch in Ordnung sind. Wirklich billig ist Gaming aber nicht geworden - wo man früher für einen preisbewussten Gamer eine Grafikkarte für etwa 400 Euro empfohlen hat, um zwei bis drei Jahre auszukommen, rät man derzeit eher zu einem Modell ab 600 Euro.

Was gab es 2022 noch? SSD-Preise im Sinkflug

Ein Produkt, dem man nur selten Beachtung schenkt, sind SSDs. Zwar hat inzwischen (hoffentlich) so gut wie jeder in seinem Gaming-PC eine SSD für Windows - aber wegen der hohen Preise pro Gigabyte sind es oft nur SSDs mit 480GB bis maximal 1000GB Speicherplatz.

Eine M.2-SSD von Crucial aus der P5-Reihe Quelle: https://www.crucial.com Eine M.2-SSD von Crucial aus der P5-Reihe Dabei sind SSDs seit Jahresanfang zum Jahresende preislich besonders attraktiv geworden und taugen daher auch als Zusatzlaufwerk, um darauf Games zu installieren, die in der Folge deutlich schneller als von Festplatte laden. Wer sowieso einen neuen PC zusammenstellt, kann auch für das Windows-Laufwerk ein Schnäppchen machen. Kosteten SSD mit 1000GB vor einigen Monaten noch 80 Euro und mehr, gibt es sie nun schon ab 40 Euro. Bei den 2000GB-Modellen waren meist mindestens 160 bis 180 Euro fällig - inzwischen findet man selbst manch eine M.2-SSD für nur 100 Euro. Es ist natürlich immer noch viel Geld im Vergleich zu Festplatten - aber bei 1000 oder gar 2000 Gigabyte finden eine Menge Games Platz, und die Belohnung in Form von schnelleren Ladezeiten, die übrigens bei SATA-SSDs kaum langsamer als bei besonders schnellen M.2-PCIe4.0-SSDs sind, zahlt sich voll aus. Vor einem Monat hatten wir ein SSD-Special veröffentlicht - die Preise sind zum Teil sogar noch weiter gesunken.

Dies war unser Jahresrückblick zum Thema Grafikkarten, CPUs und SSDs. Natürlich gab es noch viele weitere Dinge, die im Jahr 2022 neu auf den Markt kamen - allerdings handelte es sich dabei um einzelne Produkte und keine Trends oder wichtige Hardware-Reihen wie im Falle von Grafikkarten-Reihen oder CPU-Familien. Wir wünschen euch an dieser Stelle frohe Weihnachts-Feiertage - am kommenden Freitag wird es noch ein Special mit einer Hardware-Vorschau für das Jahr 2023 geben.

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  1. Seite 1 Jahresrückblick 2022: Nvidia Grafikkarten und Shield-Enttäuschung
  2. Seite 2 Jahresrückblick 2022: AMD-Grafikkarten
  3. Seite 3 Jahresrückblick 2022: Prozessoren von AMD und Intel
  4. Seite 4 Jahresrückblick 2022: Grafikkarten-Preise und SSDs
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tamagotshi Mitglied
        Ganz ehrlich..... bei den Mondpreisen..... kann es wohl nur die am wenigsten Abzocke des Jahres heißen ^^
      • Von Tamagotshi Mitglied
        Ganz ehrlich..... bei den Mondpreisen..... kann es wohl nur die am wenigsten Abzocke des Jahres heißen ^^
      • Von 1xok Mitglied
        Für mich ist die PC-Hardware des Jahres das Steam Deck.
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