Kaufberatung Gaming-Notebooks: Kaufberatung Teil 1
In unserem Special empfehlen wir euch einige Notebooks, die zum Spielen geeignet sind, und geben euch viele Tipps und eine Beurteilung zu der Frage, ob sich der Kauf eines Gaming-Notebooks lohnt.
Grafikkarten und Notebook-Kauftipps Teil 1
An dieser Stelle wollen wir euch nun einige Notebooks als Kaufempfehlung zeigen, die für ihren Preis eine relativ gute Spieleleistung haben. Zur besseren Einordnung nennen wir euch die gängigsten aktuellen Grafikkarten für Notebooks, die für Spiele geeignet sind, und schlagen euch dafür einige Notebookmodelle vor, die diese Grafikkarte eingebaut haben.
Quelle: Asus
Asus K52JV
Die Empfehlungen für Notebooks sind nach Leistungsfähigkeit der Grafikkarten geordnet, am Ende findet ihr alle Modelle in einer Tabelle. Uns geht es rein um "Preis-Spiele-Leistung" und nicht um Diskussionen betreffend Fragen rund um die Qualität und Verarbeitung, den gegen Aufpreise bekommt man natürlich auch eine bessere Qualität Daher sind bestimmte Hersteller bei unseren Kauftipps automatisch häufiger zu finden als andere. Alle genannten Notebooks sind vielleicht nicht unbedingt gehobener Business-Standard, werden aber bei normalem Umgang mit dem Gerät keine Probleme machen. Generell gilt für die Einordnung der Grafikchips: Die erste Ziffer in einem Grafikkartennamen gibt die "Generation" an, bei Nvidia sind das aktuell die 400er und 500er-Reihen, bei AMD die 5000er und 6000er-Reihen. Die zweite Ziffer gibt die Leistungsklasse in der Generation an – eine 460 ist also besser als eine 450. Generationsübergreifend ist ein Vergleich anhand der Ziffern schwer, hier sollte man eher auf Tests vertrauen. Eine gute Übersicht über alle aktuellen und auch älteren Grafikchips findet ihr auf der Website von Notebookcheck, hier zum Beispiel die Nvidia 540m. Neben der Beschreibung der jeweiligen Karte findet ihr rechts Links zu weiteren Karten, die in etwa nach ihrer Leistung geordnet sind. Wichtig: viele Grafikkarten tragen gleiche oder ähnliche Namen wie Desktop-Grafikkarten, sind aber deutlich schwächer. Wir reden hier natürlich stets von den mobilen Varianten der Grafikkarten.
Quelle: HewlettPackard
HP Envy 17 2001
Die Nivdia 540 ist auch direkt unsere erste "Gaming"-Karte. Ab etwa 500 Euro findet ihr Notebooks, die diesen Grafikchip und einen passenden Prozessor besitzen: Ein Intel Core i5 ist hier eine gut passende CPU, aber auch ein Core i3 wäre nicht direkt ein großer Nachteil. Ein Quadcore (bei Notebooks ein Core i7) lohnt sich bei so einem Grafikchip in Sachen Spielen nicht. Die Leistung reicht für viele aktuelle Spiele auch auf mittleren Details noch aus, manche Spiele wie Metro 2033 oder Need for Speed Shift laufen auch bei mittleren Details je verwendeter CPU nur für um die 30 FPS (Bilder pro Sekunde). Die 540m findet ihr effektiv nur in Notebooks mit 15,6 Zoll. In kleineren Modellen ist sie nicht zu finden, und ab 17,3 Zoll sind die entsprechenden Notebooks zu teuer dafür, dass sie nur eine 540m enthalten. Von Asus findet ihr schon ab 470 Euro. Das Asus K52JV-SX055V enthält einen Core i3-380M, 4GB RAM und eine 320GB große Festplatte. Acer bietet mit der 5750G-Serie eine ganze Latte an Notebooks, die eine 540m enthalten. Hier in unserem Preisvergleich könnt ihr selber einmal nachsehen, welches Modell für euch in Frage kommt. Mit einem Core i5-2410M, 5GB RAM und 500GB-Festplatte ist das 5750G-2414G50 für 550 Euro zu empfehlen. Wer auf Blu-ray wert legt, zahlt knapp 700 Euro und bekommt mit dem 5750G-2418G75 nebenbei noch zusätzliche 4GB RAM und 250GB Festplattenplatz dazu. Wer lieber ein größeres Notebook will: das Asus X73SV-TY088V kostet 600 Euro und hat neben einem i5-2410M 4GB RAM und eine 500GB-Festplatte.
Quelle: Asus
Asus G53JW
Von AMD wäre eine AMD 6570 eine mit der Nvidia 540m vergleichbar starke Karte, jedoch gibt es hier derzeit kaum entsprechende preislich attraktive Notebooks. Ein Schnäppchen könnt ihr aber mit einem Auslaufmodell machen, welches eine AMD 5850 beinhaltet, die ein gutes Stück besser als eine Nvidia 540m ist: Dieses Acer 7745G kostet 600 Euro und arbeitet mit einer Core i5-480M, ist allerdings ein 17,3-Zoll-Notebook, was manch einem vielleicht zu groß ist. Ähnlich stark wie die AMD 5850 ist der Nachfolger, die AMD 6850. Trotzdem ist selbst diese Karte nicht einmal so stark wie eine Desktopkarte wie die AMD 5770 oder 6770, die für 90 Euro zu haben sind. Notebooks mit der mobilen AMD 6850 sind eindeutig in Hand von Acer: ab 650 Euro und bis 1000 Euro gibt es ausschließlich Modelle aus der Acer 7750G-Serie, nur das HP Envy 17-2001eg ist nicht von Acer. Für knapp 1000 Euro hat es neben der AMD 6850 einen Core i7-2630QM Quadcore, 1000GB Festplattenspeicher und 4GB RAM.
Von der Leistung der Grafikkarte her ein äußerst gutes Angebot ist ebenfalls ein HP, das HP dv6-6002eg. Für nur etwa 600 Euro übersteigt der Grafikchip trotz seiner vom Namen her an sich geringeren Leistung sogar in ersten Tests die Werte einer AMD 6850 – allerdings ist im HP nur ein Core i3-2310M enthalten. Es ist daher schwer zu beurteilen, ob die volle Leistung der Grafikkarte genutzt werden kann, und ob die AMD 6770 wirklich so stark ist – für den Preis ist das Modell aber trotzdem sehr zu empfehlen. Zudem ist es für diejenigen, die ein 15,6 Zoll Notebook wollen, aktuell die einzige Alternative bis etwa 1000 Euro – mit Ausnahme des MSI GX680R-i548LW7P. Denn dieses bietet für etwa 870 Euro mit seinen 15,6 Zoll eine Nvidia 555m GT, welche auch ein wenig besser als eine AMD 6770 oder 6850 ist. Als Prozessor ist ein Core i5-2410M dabei, 4GB RAM und 640GB Festplattenspeicher verteilt auf zwei Laufwerke, was bei der Größe selten ist. Man könnte hier also eine der Festplatten ausbauen, eine SSD für Windows nachrüsten und für Spiele die zweite Festplatte nutzen (eine SSD, die groß genug für Windows und Spiele ist, wäre recht teuer).

Und für viele ganz aktuelle Spiele reicht das Notebook auch heute noch - aber halt nur noch auf Low, zB Black Ops.
@Topic: ich hab vor 3 Jahren ein Notebook gekauft für damals 800€ (Acer 5920G) , was dann genau so ein Notebook war, mit dem man die damals aktuellen Spiele auf low-mittel noch gut spielen konnte, aber mehr auch nicht. Ich brauchte damals fürs Studium ein Notebook und hab dann eben die 200€ mehr (damals kostete das allerbilligste Notebook mit nem Dualcore trotzdem noch 600€ und nicht nur 400€ wie heute) ganz bewusst ausgegeben, um ab und an auf dem Sofa mal zu spielen (Rollenspiele im Winter auf dem Sofa, das macht echt Bock ;) ) und vor allem: 1x die Woche kommt ein Kumpel vorbei, und seit ich das Notebook hab, spielen wir dann gegeneinander im LAN CallofDuty 2.
-Intel Core 2 Duo P9600 2.66Ghz
-nVidia m9800 GTS
-4gig Arbeitsspeicher
-500gig HDD
-usw
Für 1700 Euro war des damals ein Rohr.
Modern Warfare 1 auf höchsten Details gezockt.
Crysis war auch kein problem.
Nu ist aber auch scho wieder Feierabend.
Glaub nicht daß ich noch mit der Kiste in Battlefield 3, Modern Warfare 3 noch soviel reißen werde.
Daß der Zenit schon nach 2 Jahren erreicht sein soll, bei dem Anschaffungspreis ist scho weng hart.
Also ich werde mir kein Lappi mehr holen. Da muss einem die Mobilität schon sehr wichtig sein!
Bin derzeit noch am überlegen, ob ich da bei BF3 noch mitmischen kann - sicherlich müsste ich die Graka austauschen, kann mir schwer vorstellen dass das noch so läuft.
Hab mich damals gegen nen Lappi entschieden, da ich nen 4 Kerner für die Videobearbeitung gebraucht hab - und das abartig teuer geworden wäre.
-Intel Core 2 Duo P9600 2.66Ghz
-nVidia m9800 GTS
-4gig Arbeitsspeicher
-500gig HDD
-usw
Für 1700 Euro war des damals ein Rohr.
Modern Warfare 1 auf höchsten Details gezockt.
Crysis war auch kein problem.
Nu ist aber auch scho wieder Feierabend.
Glaub nicht daß ich noch mit der Kiste in Battlefield 3, Modern Warfare 3 noch soviel reißen werde.
Daß der Zenit schon nach 2 Jahren erreicht sein soll, bei dem Anschaffungspreis ist scho weng hart.
Also ich werde mir kein Lappi mehr holen. Da muss einem die Mobilität schon sehr wichtig sein!