Kaufberatung Gaming-Notebooks: Für wen lohnt es sich?

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

In unserem Special empfehlen wir euch einige Notebooks, die zum Spielen geeignet sind, und geben euch viele Tipps und eine Beurteilung zu der Frage, ob sich der Kauf eines Gaming-Notebooks lohnt.

Den PC durch ein Notebook ersetzen: für wen es sich lohnt
Viele stehen vor der Frage, ob sie anstelle eines neuen PCs ein Notebook kaufen sollten, beziehungsweise ob es sich lohnt, den vorhandenen PC durch ein Notebook zu ersetzen. Acer 7745G Quelle: Acer Acer 7745G Sobald Geld auch eine Rolle spielt, solltet ihr es genau durchrechnen und überlegen, aus welchen Gründen ihr ein Notebook anschaffen möchtet. Wir unterscheiden drei grundsätzliche Fälle: Fall Nummer Eins ist derjenige Käufer, der ein Notebook nur zu Hause nutzen will. Rein leistungstechnisch gesehen ist es hier eindeutig: ein Notebook ist dafür einfach zu teuer. Nur wem die Vorteile der Platzersparnis und das "überall im Haus benutzen" wirklich extrem wichtig sind, kauft sich trotzdem ein Notebook. Er sollte sich dann aber der Problematik bewusst sein, dass er sich diese Freiheit teuer erkauft. Auch wer glaubt, mit dem Notebook so viel Strom sparen zu können, dass es sich rentiert, liegt in aller Regel falsch. Ein moderner PC benötigt für normale Officetätigkeiten zwar im Schnitt gute 80-120 Watt mehr. Wenn aber das Notebook für aktuelle Titel gut spieletauglich sein soll, wird es mindestens 400-500 Euro mehr kosten als ein entsprechender PC. Nehmen wir 100 Watt Mehrverbrauch an: Auch wenn man den PC sehr intensiv, zum Beispiel jeden Tag 12 Stunden lang benutzt, hätte sich ein Notebook erst nach über 5 Jahren rentiert – bis dahin ist es als "Spielenotebook" natürlich schon hoffnungslos veraltet.

HP DV6-6002eg Quelle: Hewlett Packard HP DV6-6002eg Fall Nummer zwei ist ein User, der ein Notebook aus schulischen oder beruflichen Gründen braucht, aber nicht unbedingt auch unterwegs spielen können "muss". Er überlegt aber, ob er bei der Gelegenheit seinen heimischen PC nicht durch ein Spiele-Notebook austauschen sollte. Doch selbst wenn ein vorhandener PC schon völlig veraltet ist: Man sollte lieber ein preiswertes Office-Notebook und einen neuen PC kaufen (beziehungsweise den alten PC aufrüsten), als den PC mit einem Spiele-Notebook zu ersetzen. Eine Ausnahme wäre, wenn das Budget sehr klein ist, zum Beispiel nur bei 400 Euro liegt. Hier müsste man selbst für ein preiswertes Office-Notebook davon allein 300 Euro ausgeben. Für die restlichen 100 Euro bekommt man natürlich keinen neuen PC, eine Aufrüstung eins vorhandenen PCs wäre für 100 Euro und je nach dem, wie das vorhandene System aussieht, vielleicht auch nicht mehr sinnvoll. In diesem speziellen Fall wäre es dann doch vertretbar, die 400 Euro in ein möglichst spielefähiges Notebook zu investieren. Hierbei sind aber dann oft von der Leistung her schon aktuellere Titel selbst auf niedrigen Details ein Problem. Ab einem Budget von etwa 500-600 Euro wäre zwar schon eine deutlich bessere Spieleleistung zu bekommen, trotzdem empfehlen wir, das ihr genau überlegt: Ist es nicht besser, den vorhandenen PC aufzurüsten und ein preiswertes Officenotebook zu kaufen?

Nun der dritte Fall: Der User will unbedingt auch "auswärts" spielen, zum Beispiel auf einer LAN, bei Freunden oder auch deswegen, weil er aus beruflichen Gründen oft woanders übernachtet. Diese User kommen natürlich nicht um ein spielefähiges Notebook herum. Aktuell sehen wir als absolute Untergrenze ein Notebook für 500 bis 600 Euro mit einer Nvidia 540m, um Asus K73SV Quelle: Asus Asus K73SV überhaupt aktuellere Spiele auf mittleren Details spielen zu können. In manchen Spielen sind es aber auch hier selbst in mittleren Details nur um die 30 Bilder pro Sekunde. Wer aber eben nur 500 bis etwa 800 Euro zur Verfügung hat und unbedingt auswärts spielen will, investiert das Geld komplett in ein Spiele-Notebook. Steht aber mehr Geld zur Verfügung hat, so solltet ihr auch überlegen: Wenn ihr das Budget auf einen PC (oder eine Aufrüstung des vorhandenen PCs) und ein "ausreichendes" Notebook verteilt, dann habt ihr zu Hause eine bessere Spieleleistung, als wenn ihr das gleiche Geld ausschließlich in ein Gaming-Notebook steckt. Selbst wer einen PC erst neu kaufen müsste: Bei zum Beispiel 1.000 Euro als Budget bekommt ihr ein Notebook, das nicht ganz die Leistung eines PCs mit einer Grafikkarte wie der AMD Radeon 6770 herankommt. Ein Notebook für 600€ bietet wiederum, wie oben erwähnt, genug Power für aktuelle Spiele mit Abstrichen. Für die gesparten 400 Euro bekommt man aber bereits einen PC mit der erwähnten AMD Radeon 6770 (siehe Tabelle unten), der besser als das 1000-Euro-Notebook ist. Fairerweise muss man hier hinzufügen: Windows und ein Monitor sind noch nicht dabei. Vor allem für diejenigen, die aber ohnehin einen PC haben, macht dieses Beispiel klar, dass sich eine Aufteilung des Budgets durchaus lohnt – jedenfalls wenn ihr insgesamt häufiger zu Hause spielt als auswärts.

CPU X4 955 95 Euro
Mainbaord ASRock 870iCafe 65 Euro
RAM 4GB Kingston Value 20 Euro
Gehäuse Xigmatek Asgard 30 Euro
Grafikkarte AMD 6770 90 Euro
Netzteil Corsair 500 Watt 45 Euro
Festplatte Samsung F3 500GB 35 Euro
DVD-Brenner LG GH22NS50 20 Euro

Ein PC für 400 Euro - erst über 1000 Euro bekommt man Notebooks, die stärker sind.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Kaufberatung Gaming-Notebooks: ein teurer Spaß; Vor- und Nachteile
  2. Seite 2 Kaufberatung Gaming-Notebooks: Für wen lohnt es sich?
  3. Seite 3 Kaufberatung Gaming-Notebooks: Kaufberatung Teil 1
  4. Seite 4 Kaufberatung Gaming-Notebooks: Kaufberatung Teil 2 und Fazit
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        @saubermann: BF3 dürfte mit einer besseren Grafikkarte ab 140-150€ zB einer AMD 6870 kein großes Problem sein. Sicher: mit einer moderneren CPU würde es dann besser laufen, und vlt. reicht Deine CPU nicht für die "Ultra"-Grafikmodi. Aber allein dass Du nen Quad hast ist schonmal eine wichtige Voraussetzung.

        @Topic: ich hab vor 3 Jahren ein Notebook gekauft für damals 800€ (Acer 5920G) , was dann genau so ein Notebook war, mit dem man die damals aktuellen Spiele auf low-mittel noch gut spielen konnte, aber mehr auch nicht. Ich brauchte damals fürs Studium ein Notebook und hab dann eben die 200€ mehr (damals kostete das allerbilligste Notebook mit nem Dualcore trotzdem noch 600€ und nicht nur 400€ wie heute) ganz bewusst ausgegeben, um ab und an auf dem Sofa mal zu spielen (Rollenspiele im Winter auf dem Sofa, das macht echt Bock ;) ) und vor allem: 1x die Woche kommt ein Kumpel vorbei, und seit ich das Notebook hab, spielen wir dann gegeneinander im LAN CallofDuty 2. Und für viele ganz aktuelle Spiele reicht das Notebook auch heute noch - aber halt nur noch auf Low, zB Black Ops.
      • Von Herbboy Mitglied
        @saubermann: BF3 dürfte mit einer besseren Grafikkarte ab 140-150€ zB einer AMD 6870 kein großes Problem sein. Sicher: mit einer moderneren CPU würde es dann besser laufen, und vlt. reicht Deine CPU nicht für die "Ultra"-Grafikmodi. Aber allein dass Du nen Quad hast ist schonmal eine wichtige Voraussetzung.

        @Topic: ich hab vor 3 Jahren ein Notebook gekauft für damals 800€ (Acer 5920G) , was dann genau so ein Notebook war, mit dem man die damals aktuellen Spiele auf low-mittel noch gut spielen konnte, aber mehr auch nicht. Ich brauchte damals fürs Studium ein Notebook und hab dann eben die 200€ mehr (damals kostete das allerbilligste Notebook mit nem Dualcore trotzdem noch 600€ und nicht nur 400€ wie heute) ganz bewusst ausgegeben, um ab und an auf dem Sofa mal zu spielen (Rollenspiele im Winter auf dem Sofa, das macht echt Bock ;) ) und vor allem: 1x die Woche kommt ein Kumpel vorbei, und seit ich das Notebook hab, spielen wir dann gegeneinander im LAN CallofDuty 2. Und für viele ganz aktuelle Spiele reicht das Notebook auch heute noch - aber halt nur noch auf Low, zB Black Ops.
      • Von saubermann666 Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von Hell-on-Earth
        Hab mich auch vor 2 Jahren für einen Zock-Lappi entschieden. Wollt damals "voll easy" auf die Lans erscheinen. Musste unendlich Kohle reinstecken um ein einigermaßen tolles System zu bekommen:

        -Intel Core 2 Duo P9600 2.66Ghz
        -nVidia m9800 GTS
        -4gig Arbeitsspeicher
        -500gig HDD
        -usw

        Für 1700 Euro war des damals ein Rohr.
        Modern Warfare 1 auf höchsten Details gezockt.
        Crysis war auch kein problem.

        Nu ist aber auch scho wieder Feierabend.
        Glaub nicht daß ich noch mit der Kiste in Battlefield 3, Modern Warfare 3 noch soviel reißen werde.
        Daß der Zenit schon nach 2 Jahren erreicht sein soll, bei dem Anschaffungspreis ist scho weng hart.

        Also ich werde mir kein Lappi mehr holen. Da muss einem die Mobilität schon sehr wichtig sein!
        Oh, interessant zu sehen - ich hab auch vor ziemlich genau 2 Jahren (23 Monaten ^^) einen PC geleistet - Da ich Budgettechnisch nicht über die Stränge schlagen wollte, wurde es damals ein 700€ Rechner (ohne Bildschirm, mit Windows), ein Core2Quad @2.33 GHz, ebenfalls 4gig RAM. Ich denke die Graka ist in meinem Fall die Leistungsbremse, eine HD4850 (oder 4830??).
        Bin derzeit noch am überlegen, ob ich da bei BF3 noch mitmischen kann - sicherlich müsste ich die Graka austauschen, kann mir schwer vorstellen dass das noch so läuft.

        Hab mich damals gegen nen Lappi entschieden, da ich nen 4 Kerner für die Videobearbeitung gebraucht hab - und das abartig teuer geworden wäre.
      • Von Hell-on-Earth NPC
        Hab mich auch vor 2 Jahren für einen Zock-Lappi entschieden. Wollt damals "voll easy" auf die Lans erscheinen. Musste unendlich Kohle reinstecken um ein einigermaßen tolles System zu bekommen:

        -Intel Core 2 Duo P9600 2.66Ghz
        -nVidia m9800 GTS
        -4gig Arbeitsspeicher
        -500gig HDD
        -usw

        Für 1700 Euro war des damals ein Rohr.
        Modern Warfare 1 auf höchsten Details gezockt.
        Crysis war auch kein problem.

        Nu ist aber auch scho wieder Feierabend.
        Glaub nicht daß ich noch mit der Kiste in Battlefield 3, Modern Warfare 3 noch soviel reißen werde.
        Daß der Zenit schon nach 2 Jahren erreicht sein soll, bei dem Anschaffungspreis ist scho weng hart.

        Also ich werde mir kein Lappi mehr holen. Da muss einem die Mobilität schon sehr wichtig sein!
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